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Dragon Age 2
Smendrik:
Ich hab zu Beginn erst gebraucht bis ich bei der Geschwindigkeit "klicksicher" geworden bin und den Gegner getroffen hab den ich gern hatte (ohne Pausefunktion). Mir gefällt es, dass ich bei den Kämpfen in der Demo mit ein wenig Übung auch durchkomme ohne alle drei Sekunden die Pause einzuschalten und Befehle neu zu verteilen.
Kräftig verändert mein ich vor allem "vom Gefühl her" *g*
Ich hab gestern den ersten Teil wieder installiert und angespielt. Die Kämpfe sind deutlich weniger spektakulär. Speziell wenn zwei direkt gegeneinander antreten (wie zB im Zwerge-Origin). Mir gefällt auch, dass der Schurke sich mit einer Blitzbombe direkt hinter den Gegner bringen kann. Als begeisterter Schurkenspieler bin ich manchmal verzweifelt wenn ich allein antreten musste ;)
Alles in allem befind ich mich in euphorischer Stimmung was nächsten Freitag betrifft :)
Bluerps:
Jepp anfühlen tun sich die Kämpfe auf jeden Fall anders. :)
Pausieren tu ich aber trotzdem die ganze Zeit, aber das mach ich in solchen Spielen fast automatisch.
Bluerps
Ranor:
--- Zitat von: Bluerps am 4.03.2011 | 11:39 ---Huh. Auf dem PC ist das nicht so.
--- Ende Zitat ---
Vielleicht bin ich einfach zu blöd, aber in Origins hat das deutlich anders (und deutlich besser) funktioniert.
Bluerps:
Kann ich nicht beurteilen, ich hab die Konsolenfassungen nie gesehen. Ich hab immer nur gehört das die so ihre Probleme haben, deswegen rate ich den Leuten immer zur PC-Version. Ist möglicherweise beim zweiten Teil auch nicht unangebracht.
Bluerps
Ranor:
Eurogamer.de hat einen sehr langen Test veröffentlicht. Und es scheinen sich alle meine Befürchtungen bewahrheitet zu haben.
Ich zitiere mal ein paar "Lowlights":
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)"Ehrlich gesagt, ein so ernüchterndes Ende habe ich seit dem ersten Assassin's Creed nicht mehr erlebt. Es ist nicht direkt offen, es ist eigentlich nicht mal ein Ende. Mehr eine direkte Überleitung zu Fortsetzungen oder Download-Episoden. In jedem Fall nicht das, was ich mir nach 30 Stunden erhoffte."
"Konnte man in Origins oder anderen BioWare-Spielen an praktisch jedem Ort mit einer Handvoll Personen reden, die jetzt nicht direkt für irgendeine Mission relevant waren, gibt es hier ausschließlich die Questgeber. Wer zumindest ein Minimum an Background mitnehmen möchte, dem bleiben nur die nicht zu zahlreichen Texte im Kodex."
"Auch stört es gewaltig die Glaubwürdigkeit der Welt, dass die Plätze Kirkwalls praktisch leer scheinen, nachdem schon in der ersten Stunde vermittelt werden soll, dass die Flüchtlingswelle aus Ferelden die Stadt aus den Nähten platzen lässt. Im Vergleich zu beispielsweise einem Assassin's Creed und dessen gut gefüllten Straßen hat man hier den Eindruck, dass nacheinander eine Pest, eine Massenflucht und eine größere Zwangsumsiedlung gerade erst durchkamen."
"In DA2 lernt ihr bis Stunde zehn oder so alle Orte kennen. Und damit meine ich ALLE. Geht es danach erneut in eine Höhle in den Bergen, dann ist es genau DIESELBE Höhle. Nicht die Gleiche, nicht anders aufgebaut. Wenn man Glück hat, dann betritt man sie aus der anderen Richtung, aber es ist am Ende immer noch DIESELBE F...ING HÖHLE."
"Die Dialoge selbst, sei es nun in den eigenen Reihen oder auch mit anderen NPCs, sind ehrlich gesagt schwächer als in Origins. Sowohl einfach von der inhaltlichen und stilistischen Qualität wie auch von der Möglichkeit der Antworten. Gab es in Origins recht komplexe und auch sehr abgestufte Reaktionen, reduziert es sich hier in über 80 Prozent der Fälle auf drei Möglichkeiten: Friedlich-konziliant, leicht schnippisch-mittig und aggressiv-direkt."
"Das Inventar hat man sich auch vorgenommen und dort passieren ganz seltsame Dinge. Bei Meister Hawke ist alles normal. Rüstungsteile werden verteilt, Waffen gereicht, Ringe angesteckt, dann noch ein Amulett und die Welt ist schön. Jetzt wechselt man zur nächsten Figur und ist erstaunt. Nur die Waffe lässt sich tauschen. Die Rüstung ist definiert. Mit Anhängselchen kann man ihn auch ausstaffieren, aber eben kein eigener Look durch neue Rüstungen. Verboten. Warum? Was weiß ich denn."
Das sind so viele Kritikpunkte in dem Test, die kann sich auch ein Hardcore-Fan von Bioware nicht mehr schönreden. 18 Monate sind wahrscheinlich einfach zu wenig um ein richtig gutes RPG zu entwickeln. Und da Bioware mittlerweile auf so vielen verschiedenen Hochzeiten tanzt kann man wohl auch nichts anderes mehr erwarten...
Lustigerweise habe ich gerade den Anruf von meinen Spieleladen bekommen das DA 2 eingetroffen ist. Ich werde es heute abend mal anspielen.
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