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[Pathfinder] 1. deutscher Pathfinder Abenteuerpfad-"Der Schlangenschädel"
Guennarr:
--- Zitat von: Samael am 15.05.2011 | 13:08 ---@Windjammer
Uh, oh. Die Rezension klingt ja wirklich böse. Sehr schade, gerade weil SS der erste deutsche AP ist.
--- Ende Zitat ---
Ich wuerde einfach in den Laden deines Vertrauens gehen und selbst einen Blick auf die Baende werfen. Die meisten finden zB Band 1 ganz toll, weil er so viel Handlungsfreiheit gewsehrt. Gestern las ich zum ersten Mal, ein SL fuehle sich zu wenig an die Hand genommen, zu viel Freiheit. Wer hat nun Recht? ;)
Band 2 mit seinem linearen Verlauf sagt mir sehr zu, vielen ist er wieder zu linear.
Bilde dir am besten selbst ein Urteil, denn beim Blaettern solltest du zumindest schon mal erkennen, ob dich etwas anspringt oder nicht.
Meine subjektive Meinung: Je beliebter die Baende werden, desto mehr Meinungen wird es zu ihnen geben - positive wie negative. Die Verkaufszahlen scheinen jedenfalls zu stimmen, was ja auch schon etwas aussagt.
LG
G.
Windjammer:
Davon ab, dass ich ungern auf Leute reagiere, die sich eigens für ein Posting registrieren...
--- Zitat von: Varillian am 17.05.2011 | 11:36 ---Natürlich hat Schlangenschädel 3 weniger Platz für die Stadtbeschreibung als ein Produkt, welches extra der Thematik gewidmet ist - auf den etwa 50 Seiten, die dem Abenteuer gewidmet sind, kann man halt keine Menzobberanzan-Box oder ähnliches unterbringen.
--- Ende Zitat ---
Das ist ein Trugschluss des 'ausgeschlossenen Dritten'. Die Rezension spricht davon, dass die Stadt nicht mal annähernd beschrieben ist, und dass es vor allem in der Kartografie nicht mal annähernd Ortszuweisungen, geschweige denn 'close ups' gibt. Du machst daraus: 'Man kann ja keine 230-Seiten Box a la Menzoberanzan daraus machen.' Und übergehst dabei das breite Spektrum, das zwischen den beiden Extremen liegt (das 'Dritte'). Ich sage nur: Stadtbeschreibung von Xin-Shalast in Runelords #6. Paizo weiss, wie man so etwas macht. Dass es bei Schlangenschädel #3 nicht geklappt hat, ist rein handwerklicher, nicht prinzipieller Natur.
Es gibt bei Paizo nun mal sehr, sehr starke Ausreisser in der Qualität nach oben und unten, und wenn ich eines an den Autoren schätze, ist, dass sie mit Feedback dieser Art absolut aufgeschlossen umgehen.
--- Zitat von: Varillian am 17.05.2011 | 11:36 --- Sieben Speere enthält neben dem Abenteuer noch neue Regelmechanismen, Hintergrundbeschreibungen und Monster, die wie üblich zwar thematisch, aber allgemein einsetzbar sind.
--- Ende Zitat ---
...und deshalb das konkrete Abenteuer, und den SL beim Leiten desselben, nicht ideal unterstützen. Einmal mehr ergibt sich die Sinnfrage: warum Zusatzinhalte, die das Abenteuerleiten nicht erleichtern, und im Gegenteil Inhalte aussparen, die just genau das ermöglichen würden? - Ich erinnere nur an die Diskussionen während Second Darkness, bis James Jacobs eingesehen hat, dass die "Set Pieces" einer der Hauptgründe waren, warum dieser Abenteuerpfad so schlecht funktioniert hat. Man hat wervollen Platz mit nicht unterstützendem Material verschossen. Das hat man eingesehen, deshalb gibt es auch keine "Set pieces" mehr - und aus dem haargenau gleichen Grund, keine Iconics. Wie gesagt, Paizo ist ein toller Verlag, der aus solchen Fehlern lernt. Das hätte ich mir vor vielen Jahren von WotC gewünscht, anstatt stupide an dem Delve-Format festzuhalten, egal wie sehr das Format dieser Kaufabenteuer kritisiert wurde.
--- Zitat von: Varillian am 17.05.2011 | 11:36 ---Bei den Herren der einzelnen Stadtteile hat man idR 3 Optionen: Diplomatie [...] Einschüchtern [...] oder Ausrotten.
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: Pathfinder PRD ---Action: Using Intimidate to change an opponent's attitude requires 1 minute of conversation.
--- Ende Zitat ---
Äh, klar, kann man mit den Affen reden. D&D heisst dann wohl neuerdings "Daktari & Dolittle". Damit kann ich leben.
--- Zitat ---Ich denke eher, das Gemuckel basiert auf dem Umstand, dass das Abenteuer nicht stupide aus dem Heft herausgespielt werden kann, sondern vom SL Vorbereitungen und Buchhaltung verlangt. - Und jetzt klinge ich wahrscheinlich sarkastisch, aber: Überraschung! Dies ist ein AP (und dann auch noch schon der 3. Teil) und kein Einsteigerabenteuer.
--- Ende Zitat ---
Siehe oben, Trugschluss des ausgeschlossenen Dritten. Auch erfahrene Spielleiter kaufen sich Abenteuer, um ihnen sehr viel an Vorbereitungszeit abzunehmen. Dazu braucht es, um es ein letztes mal zu wiederholen, sinnvolles und zielgerichtetes (Ergänzungs)material im Abenteuer.
Felix R:
Ich hab grad nachgeschaut,
die "Affen" sprechen Polyglot und teilweise Common.
Und wenn ich es richtig sehe ist ein "Viertel" der Stadt praktisch nur durch kämpfen zu "bekommen", die meisten anderen
sind irgendwo dazwischen, je nachdem wie die Charaktere gesinnungstechnisch unterwegs sind (und da man sich in der
Kampagne theoretisch auch mit den Red Mantis verbünden kann ist das echt.. offen) und ein "Viertel" is praktisch erwartungs-
gemäs das "Heldenverbündeten"viertel.
Find ich jetzt nicht so arg - und gut, es gibt nur die große Karte der Stadt, für kleinere heists man soll was improvisieren oder
so Vorschläge verwenden die auf einer Seite sind, aber so schlimm find ich das jetzt nicht. Hatte immer den Eindruck, dass
die Adventure Paths bei Paizo eben weniger "detailiert" ausgearbeitet sind meistens und find das auch gut so.
Ulrich Schmidt:
Wenn Saventh-Yhi schon so niedergemacht wird, mag ich nicht die Reaktion auf die nächste Stadt sehen...
In Teil 4 geht es übrigens um den Untergrund der Stadt. Und das ganze ebenso nicht linear, will sagen ohne Zeitschiene, präsentiert.
Um einmal die Quintessenz meiner Vorredner zu destillieren: Man kann es nicht allen recht machen. Die einen wollen durch Blut waten und die anderen den NSC (und dem SL) ein Ohr ablabern. Die einen lieben offene Spielwiesen, die anderen fahren lieber mit der Eisenbahn und klappern ein festgelegtes Programm ab. Manche wollen alles vorgekaut haben und andere schätzen es, sich selbst austoben zu können. Die meisten fallen irgendwo dazwischen. Und irgendwer jammert immer.
Leider hinkt auch der Vergleich mit Xin-Shalast. Die Rezi wird ja daran aufgehangen, wie die SC mit den 7 Stadtteilen verfahren können, die - wie Felix R richtig dargelegt hat - quasi gewisse Grundeinstellungen den SC gegenüber haben. Derartiges gibt es in Xin-Shalast nicht, also musste dort auch kein Platz für verschiedene Gruppen aufgewandt werden und es musste kein Mechanismus zur Eroberung des Ortes präsentiert werden - die SC arbeiten sich zum Hauptquartier des Runenfürsten zum Endkampf durch. Also leider Äpfel mit Birnen verglichen. Ein Abenteuer wie Conquest of Bloodsworn Vale oder der Kingmaker-AP wäre näher dran gewesen, hätte es aber aufgrund der Eroberungsthematik und des -mechanismus dennoch nicht ganz getroffen. Dafür gibt es den Artikel über Basislager und Erforschungen, was ja zur Thematik der verlorenen Stadt passt. Zu den Charau-Ka gab es in Band 2 des AP einen Artikel, der einem SL, welcher die Begegnung aufpeppen will, sicher einiges Futter geben kann. Und gerade das universell einsetzbare Zusatzmaterial macht doch einen Faktor aus, der mich verlasst, mir die Teile zuzulegen.
Darkling ["beurlaubt"]:
--- Zitat von: Varillian am 20.05.2011 | 01:08 ---Zu den Charau-Ka gab es in Band 2 des AP einen Artikel, der einem SL, welcher die Begegnung aufpeppen will, sicher einiges Futter geben kann.
--- Ende Zitat ---
Ähm, wo denn? Ich habe den Band grade eben erst gelesen und kann mir trotzdem nicht vorstellen, was du meinst. So dolle detailliert fand ich da keine Infos über die Charau-Ka.. Was habe ich übersehen?
Übrigens mal als jemand, der kein Pathfinder spielt und sich die bisher auf deutsch erschienenen Teile dennoch gekauft hat (um sie ggf. mal anderweitig zu verwursten):
Den ersten Teil fand ich schön sandboxig und er hat mir in sofern gut gefallen, dass er eine schöne Ortsbeschreibung der Insel bot. Das ist toll gelungen!
Was den Plot und die Hinweise auf die verschollene Stadt angeht fand ich den Band allerdings schon echt schwach.. Irgendwie fehlte mir echt, warum die SCs auf diesen Handlungsstrang überhaupt anspringen sollten.
Der zweite Teil blieb total hinter meinen Erwartungen zurück. Ich hatte mir irgendwas erhofft, wie man ein Rennen mehrerer Parteien zu einem gemeinsamen Ziel, das jeder als erstes erreicht will spannend gestalten kann und bekommen habe ich eine Abfolge von kurzer Beschreibung, gefolgt von Kampf, kurze Beschreibung, gefolgt von Kampf etc. Sorry, ganz, ganz schwache Vorstellung!
Ich zögere, ob ich mir den dritten Band kaufen soll..
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