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Warum gibt es keine klassische SciFi-Serie mehr im Fernsehen?
Ranor:
Warum eigentlich nicht?
Hier wurde die Frage ja schon angeschnitten. Ist die Zeit der großen Science Fiction-Fernsehserien á la Star Trek, Babylon 5 usw. wirklich vorbei? Momentan scheint es zumindest so. Man wird im TV zwar mit Serien die fantastische Elemente enthalten zugeschmissen, aber klassiche Science Fiction ist da nicht mit dabei. Und das, obwohl bspw. der letzte (imo grauenhafte) Star Trek-Film ziemlich erfolgreich war. Woran könnte das liegen? Und ist das vielleicht nur eine Phase?
Pyromancer:
--- Zitat von: Ranor am 10.02.2011 | 12:25 ---Warum eigentlich nicht?
--- Ende Zitat ---
Hohe Produktionskosten gekoppelt mit kleiner Zielgruppe.
Funktionalist:
DIe Tricktechnik ist mittlerweile so günstig geworden, dass sie nicht mehr auf das tricktechnisch sehr einfach SF-GEnre beschränkt ist und gleichzeitig ziehen tolle Tricks nicht mehr so wie früher, da sie jeder auf sienem Rechner erleben kann.
B5 war ein Fall, in dem die super Außensequenzen eine Erlebnispalme waren.
Heute kann jeder Serienproduzent mit Jurassicparkdinos um sich werfen, die alle echter aussehen als je zuvor.
Da gibt es dann große Projekte, wie BSG.
Von denen muss sich die Zuschaueraufmerksamkeit erstmal erholen und dann ist wieder PLatz für die nächste große Serie.
(Aber auch ich vermisse neue Perlen, wie LExx, Red Dwarf, Sterntagebücher... oder waren die gar nicht gefragt?)
Im Kino boomt SF übrigens im Moment.
kurz:
-es gibt solche Serien
-special effects sind kein argument für SF mehr
-S FX zieht Zuschauer nicht mehr so an, wie früher, sondern wird vorausgesetzt.
-SF ist immer etwas schwieriger zu verkaufen, da unzugänglicher.
Ranor:
--- Zitat von: Pyromancer am 10.02.2011 | 12:32 ---Hohe Produktionskosten gekoppelt mit kleiner Zielgruppe.
--- Ende Zitat ---
Ist die Zielgruppe wirklich so klein? Star Trek TNG hatte in den Neunzigern bspw. bombastische Einschaltquoten und auch eine Serie wie Voyager lief trotz minderwertiger Qualität sehr erfolgreich.
Die Produktionskosten sind allerdings sicherlich ein nicht zu unterschätzender Faktor.
McCoy:
Über den neuen Star Trek Film braucht man meiner Meinung nach auch nicht weiter zu reden. Der letzte "klassische" (Nemesis)ist ja gefloppt, obwohl ich die Ausgangssituation sehr interessant fand. Aber für die heutigen Ansprüche war das wohl zu viel Gerede und zu wenig Äkschn.
Neuere SF Serien haben es wohl sehr schwer. Obwohl ja auch bewiesen wurde das gute Konzepte auch erfolgreich sein können (BSG z.B.)
Leider neigen die Sender dazu erfolgreiche Konzepte auszulutschen bis zum geht nicht mehr. (Stargate, Star Trek) und irgendwann glaubt man dann das alles schon mal gesehen zu haben.
Was komplett neues auf die Beine zu stellen, das beim typschen Zuschauer auch noch ankommt ist ein hohes Risiko. Und wenn dann wird auf bewährtes zurück gegriffen. Und auf "Alarm für Cobra 9" im Weltraum habe ich ehrlich gesagt keine Lust...
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