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Regel-Komplexität und Textlänge von Eigenkreationen
Der Fuchs:
--- Zitat von: Eiter am 2.03.2011 | 22:56 ---Das ist ein bisschen Interpretationssache. Ich weiß nicht wie der ursprüngliche Autor die Frage verstand, aber ich würde sie so auffassen:
1. Worum geht es im Spiel? Soll eine Dramatische Story erzählt werden? Geht es um die Verkommenheit der Charakter? Film-Noir? Geht es um coole hollywoodreife Funky-Colts Aktion?
2. Was machen die Charaktere? Sie sind Verbrecher und erfüllen Aufträge für scheinheilige Firmen. Sie vollbringen Heldentaten und erlangen den ultimativen Ruhm. etc. etc.
--- Ende Zitat ---
Hm.
Dann liegt es wohl auch an dem, was mir vor Augen schwebt.
Ich habe einmal festgestellt, dass es drei verschiedene Gattungen von (P&P)Rollenspielen gibt:
Thematische Rollenspiele (wie z.B. Kleine Ängste oder Unknown Armies, eben solche deren Systeme um ein bestimmtes Thema aufgebaut sind - nebenbei, diese Spiele scheinen meist besser designed zu sein, wohl gerade deswegen),
Genre/Simulations/Genresimulations-Rollenspiele (Wo all die Sachen wie DSA, SR, D&D usw. mit rein gehören),
und Universal-Rollenspiele (Die sind eine Mischform, da sie sich durch An das Genre oder Thema anpassbare Regelsysteme auszeichnen).
Die Übergänge sind fließend, aber es erschien mir sinnvoll.
Da mein System eindeutig unter Genresimulation fällt (Wobei mit Genre einerseits natürlich {Fantasy; Cyberpunk; Science Fiction... } gemeint ist und andererseits das erfassen der (mehr oder weniger) gesamten Welt des Settings), sind prinzipiell ja alle Iterationen wie Auftragsmörder, Soldaten, Actionwissenschaftler (aka Archäologen) usw. möglich (zumindest alle, die das Setting eben zulässt).
Der Knackpunkt (bekannt als Ron Edward's System does matter) ist die Frage Nr. 1.
Vom Prinzip her wären in der Welt meines Spiels Film Noir, Verdorbene Charaktere, Hollywood-Action, Miltärische Manöver, Detektivabenteuer etc. etc. nicht undenkbar.
Eiter:
Die Beantwortung der Fragen kann durchaus sehr vielschichtig ausfallen. Ich selbst habe die mal für meine eigene Entwicklung durchgewühlt und manche Fragen einfach nicht beantworten können. Aber selbst die Tatsache, dass du manche Fragen nicht 100% beantworten kannst, kann dir Aufschluss über dein Projekt geben. Wenn du zum Beispiel nicht mit abgrenzender Klarheit sagen kannst in welches Genre das ganze am Ende geht, dann liegt das evtl. an der Mixtur die du anstrebst. Jetzt kannst du dir selbst die Frage stellen: "Ist diese Mixtur wirklich dass was ich will?" und vor allem "Gibt es diesen Aspekt/Ansatz schon?"
Die Power 19 sind sicherlich kein Allheilmittel und ich behaupte du musst bei dem Gebrauch der Fragen selbst etwas mitdenken und interpretieren. Am Ende sind sie nur ein Hilfsmittel. Schreibe die Antworten auf und überlege dann: Gibt es das schon?
Wenn du willst kannst du sie ja auch mal hier rein schreiben. Evtl. kann dir anhand der Fragen jemand weiter helfen. (Vorzugsweise jemand der einen etwas weiteren Rollenspielhorizont hat als ich.)
Der Fuchs:
@Eiter:
Ich seh mal zu, dass ich es hier reinstelle.
@Thema:
Im Eingangspost ist jetzt eine leicht überarbeitete Version der Kampfregeln zu finden (Kampf_v2.pdf)
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