Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
BobMorane:
--- Zitat von: afbeer am 4.12.2015 | 10:59 ---Kann aber, da bezaubert auf dieses Wissen nicht reagieren (je nach Ausprägung und Stärke der Magie).
Wahrscheinlich hat ein Unbeteiligter bemerkt, dass der Spion gezaubert hat. Es aber als alltäglich und harmlos abgetan.
Leider hatte er keinen Begleiter, der Zaubern auf einem Ball bemerkenswert findet.
--- Ende Zitat ---
Ich verstehe den Sinn deiner Aussage nicht. Es ging mir darum zu illustrieren, dass es nun mal von der Situation abhängt ob ich bei einem misslungenen RW merke, ob ein Zauber auf mich gewirkt wurde. ich bitte daher um Verzeihung, dass ich die von mir angerissenen Situationen nicht bis ins kleinste Detail ausgeleuchtet habe und darlege wie die Situationen zustande kommen. ;)
bobibob bobsen:
Tatsächlich finde ich die Darstellung im Regelwerk auch nicht hilfreich. Wir haben das so geändert das es egal ist ob man dem Zauber widersteht oder nicht, man bemerkt ihn wenn er einen Rettungswurf erlaubt. wenn dies nicht der fall ist dann bemerkt man ihn wenn man eine Zauberkundeprobe gegen 15+ Zaubergrad gelingt. Bei Zaubern wo das speziell geregelt ist (hellsicht) haben wir alles unverändert gelassen.
Ist aber nur GruppenKonsens und nicht RAW oder RAI.
Antariuk:
Soweit mir bekannt ist gibt es tatsächlich keine explizite und einheitliche RAW Regelung was das Bewusstsein eines Bezauberten ob seines Zustandes angeht. Es gilt ja die Faustregeln "Specific trumps General", nur gibt es in diesem Fall keine generelle Grundregel für erfolglose Rettungswürfe und das Bewusstsein des Betroffenen, dafür aber spezifische Regeln in ein paar verstreuten Spells. Daraus jetzt auch irgendwas zu schließen liegt 100% im Ermessen des SL, mehr aber auch nicht. Ich finde der SL sollte daher mit angemessen sinnvollen Rulings an die Sache herangehen - wenn mitten im Gefecht einer der SCs plötzlich dominiert wird und anfängt einen Spell zu wirken der das Ende der Gruppe bedeuten würde, sollten entsprechende Wahrnehmungschecks der anderen SCs auch die gängigen Abzüge für die Ablenkungen des Gefechts haben (sie generell mit "warum solltet ihr plötzlich mißtrauisch sein?" abzulehnen setzt einen Realismusgrad in den Interaktionen zwischen SCs und ihrer Umwelt voraus den das System eigentlich nicht hergibt). Bei einem ruhigen Klönschnack im Teezimmer eines vorneherein mißtrauischen Grafen dagegen kann dieser das Wirken von charm person versuchsweise bemerken ohne dass es diese Abzüge auf den Wurf gibt (während des Zauberns natürlich nur, nicht danach).
--- Zitat von: Narubia am 4.12.2015 | 12:11 ---Joa ich finde diesbezüglich halt gerade Ausspähung echt schlecht designed.
Ich bekomme einen Willenswirf dagegen, dass neben mir ein Sensor beschworen wird? wtf?
--- Ende Zitat ---
Nur weil der Effekt das Opfer nicht als Ausgangspunkt sondern als Zielpunkt des letztendlichen Effekts verwendet, wird er dadurch ja nicht weniger intrusiv. Und es wird explizit der Blick von außerhalb genannt, hier auf die Sinneswahrnehmung des Opfers selbst zu reduzieren wäre schon ein heftiger Nerf - einer den ich gut nachvollziehen kann weil die "Scry & Die" Taktik einfach sehr ätzend für den SL sein kann, aber ich würde mir das trotzdem gut überlegen. Es ist halt Magie :)
Joyride:
Von der anderen Seite betrachtet: Ich kann freiwillig auf einen RW verzichten. Um dies bewusst zu tun, ist es nötig zu wissen, dass etwas auf mich einwirkt.
Ob ich aus diesem "Spüren" eines Einflusses, den Schluss ziehe, dass es ein Zauber ist, ist nicht klar.
--- Zitat ---dann bemerkt man ihn wenn man eine Zauberkundeprobe gegen 15+ Zaubergrad gelingt.
--- Ende Zitat ---
ist nicht schlecht, allerdings würde ich den Grad des Zaubers als Bonus geben,
also Zauberkunde + Zaubergrad gegen SG 20. Ein Stufe-9 Zauber zerrt halt mehr an einem, als die geringe Kraft von Stufe-1.
Sethomancer:
Wenn man davon ausgeht das ...
Eine Kreatur, die einen erfolgreichen Rettungswurf gegen einen Zauber gemacht hat, der keinen Schaden verursacht, spürt eine feindliche Kraft oder ein Kribbeln, kann aber nicht die genaue Natur des Angriffs bestimmen.
... also man selbst bei einem erfolgreichen Rettungswurf noch nicht mal konkret sagen kann das man bezaubert wurde, finde ich persönlich sollte man bei einem misslungenen Rettungswurf erstmal gar nichts merken.
Tatsächlich habe ich da auch keine konkrete Regel gefunden sondern argumentiere da eher intuitiv. Zu merken das man gerade erfolgreich bezaubert wurde ist halt eher suboptimal für manche Taktiken, daher würde ich für meine Runden entscheiden, dass nur wenn man den Zauber in Anwendung sieht (beim Wirken), er einen sichtbaren Effekt hat oder es einen berechtigten Grund gibt zum Mißtrauen sollte man auch bei mißglückten Rettungswürfen die Magie mitbekommen.
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