Medien & Phantastik > Sehen
Atlas shrugged wird verfilmt
Pyromancer:
--- Zitat von: Ranor am 29.04.2011 | 15:58 ---Rein literarisch ist Atlas Shrugges auch nichts besonderes - ich empfand es als ziemlich anstrenged.
--- Ende Zitat ---
Och, wenn man die Monologe überblättert und die "Charaktere" erträgt, dann liest es sich eigentlich ganz flüssig.
Ranor:
Vielleicht lags auch an meiner Ausgabe mit gefühlter Schriftgröße sechs...
Chaosdada:
--- Zitat von: Pyromancer am 29.04.2011 | 15:56 ---Wegen der transportierten Ideologie, sicher nicht wegen der Geschichte oder den "Charakteren".
--- Ende Zitat ---
Offensichtlich, sonst wäre es auch wohl kaum eine bestimmte politische Gruppierung, die das Buch so gut findet.
Heinzelgaenger:
Hollywood ist seit Dekaden fest in der Hand linker Wirrköpfe, betont zumindest immer wieder die US-Rechte.
Witzig nur, dass mittlerweile wie in der Achzigern praktisch jeder flache Action Reisser 1A Kriegspropaganda ist.
Da gewisse Kreise nun EWIG nach ideologisch angemessener Materie verlangen und die Rechte durch gewisse Schubladen und Produktionshöllen wanderten wars nur ne Frage der Zeit.
Der Original-Atlas wäre unfreiwillig komisch wärs nicht so ermüdend zu lesen wie eigentlich auch alle restlichen Werke der Möchtegernphilosophin Rand.
Dagegen ist Marxismus-Leninismus Einführungsliteratur der 60er Jahre Robert E Howard.
Die Vorlage ist so abstrus, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen wie der fähigste Regisseur da einen guten Film rausbekäme.
Kann man vielleicht mit einem Bibelfilm vergleichen.
Herauskommen kann eigentlich nur eine Art Kinderfilm, den man wegen Verblödungsgefahr den Kindern aber nicht zeigen sollte.
Pyromancer:
--- Zitat von: Einzelgaenger am 17.05.2011 | 12:37 ---Hollywood ist seit Dekaden fest in der Hand linker Wirrköpfe, betont zumindest immer wieder die US-Rechte.
Witzig nur, dass mittlerweile wie in der Achzigern praktisch jeder flache Action Reisser 1A Kriegspropaganda ist.
--- Ende Zitat ---
Zumindest die Libertären, Ron Paul und Konsorten sind Kriegsgegner, und in der Tea-Party-Bewegung ist der Standpunkt, man müsse raus aus Afghanistan zumindest weit verbreitet und akzeptiert. Die würden keine Kriegspropaganda drehen. Dazu kommt, dass Kriegspropaganda quasi automatisch auch Staatspropaganda ist, und das beißt sich mit der grundlegenden Staats-Skepsis oder -Feindlichkeit der "Rechten" in den USA. Man darf die nicht mit europäischen Faschisten in einen Topf werfen.
--- Zitat ---Die Vorlage ist so abstrus, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen wie der fähigste Regisseur da einen guten Film rausbekäme.
--- Ende Zitat ---
Heldin leitet gegen alle äußeren Widerstände einen Großkonzern und kämpft gegen Bürokratenwahn und alte Männerseilschaften. Dabei kommt sie einer Verschwörung auf die Spur, die die bestehende Gesellschaftsordnung umstürzen will. Als romantischer Nebenplot muss sie sich noch zwischen drei Männern entscheiden. Das kann man doch verfilmen!
Klar, man müsste die paar Action-Szenen des Buches ordentlich auswalzen und vielleicht noch ein paar neue dazuerfinden, grundsätzlich würde man das aber hinkriegen.
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