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[einBlatt] - Vorstellung

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bandit:
ok, also ich hab alles gelesen ;)

Du hast da nicht ganz mein Vorurteil beseitigen können. Du schreibst "Untereinander kompatibel muss nicht mal sein". Das sehe ich absolut anders. Ich glaube nach wie vor, dass die Gefahr groß ist, dass die Module untereinander nicht kompatibel sein werden und daher kaum gemeinsam spielbar.
Wenn ich für Bereich A, B und C Dinge erstens anders beschrieben lese, anders Regeltechnisch umgesetzt (ich weiss, der KERN der Regeln bleibt gleich aber dennoch kommt es zu Unterschieden bei sowas) und womöglich noch ein ganz anderes Spielgefühl angestrebt wird, ist das mir persönlich viel zu viel Arbeit und stört den Spielfluss.

Du schreibst, gerade für Oneshots würde sich einBlatt anbieten. Auch das sehe ich absolut anders. Für ein einmaliges Abenteuer wird sich kein Spielleiter den ich kenne die Mühe machen mühsam Module zusammenzusuchen und einzeln zu lernen (denn das muss er bei der von mir erwarteten obigen Komplikation) oder gar ein ganzes Modul für einBlatt zu schreiben. Gerade da nehm ich doch lieber Altbekanntes.

Daher: Ich denke, ihr braucht klare Vorgaben für das Schreiben neuer Module, damit diese sich ähneln, damit sie sich ähnlich lesen, damit sie problemlos nebeneinander genutzt werden können und damit sich der Leser in jedem ähnlich schnell orientieren und wiederfinden kann.
Denk an eine Patchwork-Decke. Wenn die Patches nicht wenigstens alle rechteckig sind, sondern runde, ovale und 6-eckige Patches ebenfalls verwoben werden sollen, geht das sicherlich irgendwie, ist aber viel zu aufwändig (und sieht kacke aus) :).

Was anderes. Du schreibst

--- Zitat ---Nehmen wir als Beispiel Seelenfänger. ...  hab es auf einem Con nur mal angespielt.
--- Ende Zitat ---
Also ich hab es sicher nicht geleitet. Würde mich aber interessieren, wer es wo auf welchem Con geleitet hat. Wer/Wo war denn das? Würde mich auch immer über feedback freuen.

Bad Horse:
Ich habe noch einmal darüber nachgesonnen, was mich an dem System mit den Karten so richtig stört... ich denke, es ist mir zu kompliziert. Für den einzelnen Spieler mag es noch gehen, ein Blatt Karten auf die Hand zu ziehen und drei Runden lang abzulegen (wobei es ja auch Spieler gibt, die bei solchen taktischen Entscheidungen lange herumüberlegen müssen).

Aber wenn dann mehrere Gegner kommen (wie in dem Seilziehbeispiel), dann muss der SL fünf Blätter ziehen. Für eine Aktion, die nicht einmal besonders dramatisch ist und in den meisten Spielen mit einem Wurf abgehandelt wäre. Das kommt mir sehr frickelig vor.

Außerdem fehlt jegliche Angabe darüber, wie man Attribute wieder heilt. Das gehört für mich zum Kern eines Spiels dazu - wie erhole ich mich von einem Konflikt? Ab wann bin ich raus aus dem Konflikt (wie das Ausscheiden genau aussieht, kann man den einzelnen Modulen überlassen, aber es sollte einen Punkt geben, an dem klar ist, dass ich nicht weiter konflikten kann)?
Was ist, wenn ich den Konflikt verliere, aber trotzdem weiter konflikten will? Die Regeln deuten an, dass das möglich ist, machen aber keine genauen Angaben dazu.

Du kannst jetzt sagen... "ja, aber Module und so". Okay. Aber gerade bei einem Baukasten, bei dem ich an ein Fundament alle möglichen Varianten anflanschen kann, sollte das Fundament stabil sein - es braucht also einen ganz klar formulierten Konfliktmechanismus, der auch Erholung und Ausscheiden aus dem Konflikt mit regelt.

Edit: Regeln gelesen und Text angepasst.

El God:
Ja, das ist in der Tat verworren und unübersichtlich. Wäre es nicht besser, dem Spieler die Karten als feste Ressource in die Hand zu drücken - genau wie dem SL - und nur aufzufrischen, wenn nötig bzw. beständig nachziehen zu lassen?

Bad Horse:
So, mir ist grad aufgefallen, dass ich nur rumnörgele, was natürlich auch doof ist.

Was mir gefällt:
- Die Idee, die Attribute flexibel zu halten und auf Setting und Modul anzupassen. Da sehe ich großes Potential drin.
- Die Art und Weise, wie sich Fertigkeiten auswirken. Die Umsetzung finde ich noch nicht ganz rund, aber prinzipiell sind da gute Ansätze dabei.

Grundsätzlich rate ich mal dazu, sich ein paar andere sehr universelle Systeme, an die viel herangeflanscht wurde, anzuschauen. Gerade bei eurer Ausrichtung empfehle ich PDQ# - es gibt im Indies-Board einen Unterchannel dafür, wo man die deutsche Version frei zum Download findet. Fate kennt ihr wahrscheinlich schon, oder?

eisenherzz:
Erst mal danke für den ganzen Input den ihr hier mitgebt.


--- Zitat von: bandit am 18.05.2011 | 08:55 ---Also ich hab es sicher nicht geleitet. Würde mich aber interessieren, wer es wo auf welchem Con geleitet hat. Wer/Wo war denn das? Würde mich auch immer über feedback freuen.

--- Ende Zitat ---
Ich bin hier in den Südstaaten eigentlich immer nur auf 2 Cons regelmäßig, Teck Con und Auryn. Allerdings kann ich mich, durch mein Alter geschuldet, kaum an gestern erinnern, geschweige denn wer das seinerzeit geleitet hat und auf welchem Con das war. Ich nutze diese Cons eigentlich ausschließlich um Systeme/Spiele anzutesten die ich nicht kenne. Glücklicherweise gibt es fast immer was im Bereich "Fundstücke aus dem Netz" bzw. Autoren die ihre Spiele vorstellen. So kam ich in Kontakt mit Weltenbuch und Space Pirates, habe mal Opus Anima gespielt und eben auch Seelenfänger "kennengelernt".


--- Zitat von: Bad Horse am 18.05.2011 | 17:54 ---Aber wenn dann mehrere Gegner kommen (wie in dem Seilziehbeispiel), dann muss der SL fünf Blätter ziehen. Für eine Aktion, die nicht einmal besonders dramatisch ist und in den meisten Spielen mit einem Wurf abgehandelt wäre. Das kommt mir sehr frickelig vor.

Außerdem fehlt jegliche Angabe darüber, wie man Attribute wieder heilt. ... Du kannst jetzt sagen... "ja, aber Module und so".

--- Ende Zitat ---
Zielsicher in die Achillesverse. ;) Hier sehen wir im Moment noch die größte Schwachstelle. Was für Konflikte mit 2 Parteien super fix geht, ist bei mehreren echt ätzend und im Moment alles andere als intuitiv. Sich durch dieses Beispiel durch zubeißen ist im Moment noch sehr anstrengend. Auch die Idee von Dolge werde ich mal aufnehmen.

Attribute heilen...HMMM....hier bin ich mir im Moment nicht sicher ob es nicht vllt. sinnvoler ist auch schon das reine "Schadenshandling" auszulagern.

Aber wie man sieht ist hier noch ein recht frühes Stadium der Entwicklung (nicht zeitlich gemeint). Finde es wie schon gesagt gut von euch Input zu bekommen.

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