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Was macht ein Killerspiel zum Killerspiel?

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mat-in:

--- Zitat von: YY am 25.07.2011 | 20:29 ---Nur eine:
Ist was aus dir geworden?  ~;D
--- Ende Zitat ---
Wäre er dann hier?  ~;D

--- Zitat von: YY am 25.07.2011 | 20:42 ---Beckstein, Beckstein, alles muss versteckt sein...vor allem die Killerspiele  ~;D

--- Ende Zitat ---
Muß es nicht "verreckt" lauten wenns um Killerspiele geht?

--- Zitat von: Orko am 26.07.2011 | 12:35 ---Ein Killerspiel (=Mörder) ist ein Spiel, wo Töten aus eigener Hand (also keine Militärsimulation o.ä.) Selbstzweck ist und durch nichts anderes (Überlebenstrieb, Verteidigung o.ä.) begründet.
--- Ende Zitat ---
Dann ist das parade "Killerspiel" Counterstrike (da geht es ja drum, beispielsweise einen Bobenanschlag zu verhindern oder Geiseln zu retten und dabei auch Gewalt einzusetzen) wohl keines. Vielen Dank.

Ranor:
Uns hier bringt eine Definition von "Killerspiel" nicht wirklich weiter, da die Leute die den Begriff unreflektiert und ohne Anführungszeichen benutzen (Medien, Politiker, alte Leute ;) ) da alles und nichts reinlegen - da reicht es schon wenn irgendwie irgendwer "getötet" wird.

First Orko:

--- Zitat von: mat-in am 26.07.2011 | 14:22 ---Dann ist das parade "Killerspiel" Counterstrike (da geht es ja drum, beispielsweise einen Bobenanschlag zu verhindern oder Geiseln zu retten und dabei auch Gewalt einzusetzen) wohl keines. Vielen Dank.

--- Ende Zitat ---

Ist es auch nicht - ich würde CS als taktischen Shooter einordnen. Letzendlich verliert man, wenn man wahllos auf alles schießt, es geht in erster Linie um taktisches Vorgehen und Teamarbeit, das Schießen ist Mittel zum Zweck - nicht Selbstzweck.


--- Zitat von: Ranor am 26.07.2011 | 14:36 ---Uns hier bringt eine Definition von "Killerspiel" nicht wirklich weiter, da die Leute die den Begriff unreflektiert und ohne Anführungszeichen benutzen (Medien, Politiker, alte Leute ;) ) da alles und nichts reinlegen - da reicht es schon wenn irgendwie irgendwer "getötet" wird.

--- Ende Zitat ---

Exakt. Ob es eine Definition gibt oder nicht - gebraucht wirds, wie es benötigt wird und dadurch wirds dann irgendwann zur selbsterfüllenden Prophezeiung - im Falle CS wird eben der taktische Aspekt völlig ausgeblendet, was bleibt sind Jugendliche die sich virtuell über den Haufen schießen mit "realistisch" nachempfundenden Waffen. Den Augen der Rechtskonservativen der erste Schritt zum Massenmörder.  Mit Vernunft haben die öffentlich geführten Diskussionen nix mehr zu tun.

killedcat:

--- Zitat von: Orko am 26.07.2011 | 12:35 ---Ein Killerspiel (=Mörder) ist ein Spiel, wo Töten aus eigener Hand (also keine Militärsimulation o.ä.) Selbstzweck ist und durch nichts anderes (Überlebenstrieb, Verteidigung o.ä.) begründet. Alles andere ist irreführend und dient nur Meinungsmache und Provokation.

--- Ende Zitat ---
Das geht eigentlich zu weit. Tatsächlich sagt der Begriff nichts weiter aus, als dass es sich um ein Spiel handelt, bei dem es in irgendeiner Form um Mörder geht. Mehr sagt der Begriff nicht aus. Alles andere - einschließlich, dass das Töten aus eigener Hand erfolgen oder Selbstzweick sein muss - sind Implikationen und Meinungen.

Der Begriff Killerspiel kommt aber nicht von den Spielern, sondern von den Gegnern diverser Spiele. Meinungsmache und Provokation sind fester Bestandteil des Begriffs und voll beabsichtigt.

Meister Analion:
Mal etwas off-topic:
es ist verdammt schwierig heutzutage mal Kinderunterhaltung zu finden die absolut gewaltfrei ist. Nachdem wir vorgestern eine Leiche im Hof hatten wollten wir die Kinder etwas ablenken, aber wenn man nicht die Uraltkamellen wie Heidi oder Astrid Lindgren (sogar da nur bedingt, siehe Brüder Löwenherz) rauskramt hat man wenig Chancen

Das hat mich als Killerspielspieler (zumindest ab und zu mal) doch nachdenklich gestimmt.

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