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Zwei Typen Würfel?

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Grey (away):
Hallo allerseits,

bei meinem Eigenbau-RPG stehe ich im Moment vor einer Designfrage.

Grundsätzlich habe ich in meinem Regelwerk zwei verschiedene Würfelmechanismen. Bei dem einen läuft es aufs Erfolge Zählen hinaus, bei dem anderen sollen die Würfelergebnisse addiert werden. Fürs Erfolge Zählen hat sich nach einigem Hin und Her der W8 als der sinnvollste Würfel herauskristallisiert.

Nun könnte ich theoretisch auch einfach sagen: die aufsummierten Würfe werden ebenfalls mit W8 ausgeführt und gut ist. W8 addieren ist mathematisch auch nicht anspruchsvoller als W6 addieren. Dann hat man durchgängig im ganzen Regelwerk nur einen Typ Würfel, das spart Geld und Platz im Würfelbeutel.

Auf der anderen Seite "fühlen" sich die aufsummierten Würfe, unabhängig von praktischen Erwägungen, für mich irgendwie nach dem W6 an. Es hat einfach Tradition. Und für mich persönlich trägt es immer auch ein wenig zum Flair des Spiels bei, wenn zwei verschiedene Würfelmechanismen durch zwei verschiedene Würfeltypen repräsentiert werden.

Da ich etwas hin- und hergerissen bin, meine Frage an euch: was wäre euch als Spieler lieber? Der "praktische Allzweck-Würfel" für beide Würfelmechanismen oder - zwecks Übersicht, Flair, was auch immer - eine Trennung in W8 fürs Erfolge Zählen und W6 fürs Aufsummieren?

sindar:
Ich selber bin eh ein Fan von moeglichst vielen Wuerfelsorten. Ich vermisse den W12 und den W30 in den meisten (im letzteren Fall: allen) mir bekannten Systemen. Von daher: 'Rein mit dem W6!

Oberkampf:
Schwere Frage, weil ich normalerweise Spiele mit zwei verschiedenen Würfelsystemen nicht mag. Aber ich glaube, wenn es schon sein muss, dann auch auch mit zwei Würfeltypen, dann kommen die eher wenig an den Mechaniken interessierten Spieler schneller in eine Routine rein.

sir_paul:
Sehe ich wie y.n.a.s. wenn schon zwei verschiedene Würfelsysteme, dann gerne auch mit unterschiedlichen Würfeln. Dann hat man beides konsequent getrennt!

Holothuroid:
Ich würd die zwei Typen lassen, auch wenn das nur ein oberflächlicher Eindruck ist.

Wenn du Verwirrung befürchtest, weil bei einer Änderung zwei verschiedene Mechanismen mit den gleichen Würfelsorten abgearbeitet würden, kann ich dich aber beruhigen. Da sind Spieler erstaunlich aufnahmefähig, wenn nur klar ist, was wann genutzt wird. Zumindest hatten B&B-Spieler damit noch nie längerfristig Probleme.

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