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Zwei Typen Würfel?

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Grey (away):
Das Problem, das ich sehe: solange Attribute und Fertigkeitswerte additiv in den Wurf eingehen, läßt sich mangelndes Attribut immer durch Fertigkeitswert ausgleichen und umgekehrt; bis zu dem Punkt, wo es absurd wird, ob das jetzt der Kämpfer im Rollstuhl ist oder der Supertalent-Anfänger, gegen den kein alter Meister ankommt. Daran ändert auch eine Null-Zentrierung nichts. Deshalb wollte ich ein System, wo beides unabhängig variiert und auf unterschiedlichem Weg in den Wurf einfließt. Daher mein "multiplikativer" Ansatz: Würfelvorrat = Fertigkeitswert, Erfolgschance = Attribut.

Ein:
Wie bitte soll ein Attribut, dass von -2 bis +2 geht eine Fertigkeit ausgleichen können, die von 1 bis 10 geht? (Um mal von Blue Planet zu sprechen)

Es kommt auf das Zusammenspiel der Werte an, nicht darauf, ob die Werte nun addiert, subtrahiert, multipliziert oder auf einer logarithmischen Tabellen querreferiert werden.

Diese Verkrampftheit kennt man aber aus vielen Regelsystemen, in denen dann für Attributsproben extra ein separater Mechanismus eingeführt wird, was einfach nur suckt. Wenn die Mechanismen dann auch noch komplett unterschiedlich sind wird es unspielbar mit Tendenz zur Absurdität.

Und eine Bemerkung noch am Rande: Poolsysteme mit W8er sind irgendwie doof, da sich dann manche Leute extra neue Würfel kaufen müssen.

Grey (away):
@Ein: Danke für die Vorwarnung. Trotzdem will ich es zumindest ausprobieren. Wir hatten mit dem erfolgsbasierten System in der letzten Test-Kampagne einige wirklich coole Effekte, auf die ich ungern wieder verzichten möchte. Im übrigen ist es im Moment nicht mein Ehrgeiz, den Markt für Rollenspielsysteme zu revolutionieren. ;) Wenn das System in meinen privaten Runden funktioniert, habe ich mein Muß-Ziel schon erreicht. Wenn hinterher hier im :T: ein paar Leute Bock hätten, es ebenfalls zu testen, wäre das ein schönes Nice-To-Have, geht aber über meine aktuellen Ambitionen schon hinaus.

Oh, und der W8 ist als Resultat dieser Diskussion jetzt doch wieder rausgeflogen, wenn auch aus anderen Gründen als den genannten. Wird wohl am Ende auf ein reines W6er-System hinauslaufen.

Der Fuchs:
Ich persönlich habe genug W8, aber davon abgesehen bin ich der Meinung, dass jede Neuvariation des alt-bekannten seine Berechtigung hat (für eine neue Spielwelt).
Warum? Weil ein komplexes System beim Spielen letztendlich eh nichts ausmacht. Aventurien bespiele ich persönlich auch mit DSA4.1 (welches ich selbst verachte) und nicht mit FATE oder SW (das könnt ihr zwar gerne machen, aber mir hat das keinen Spaß gemacht).

Meine Meinung: unterschiedliche Würfelsysteme machen das Spiel (tendentiell) bunter.
Als ich Greys vorschlag gelesen habe, war ich sofort angefixt.

Und wenn ein System erfüllt, was der Autor beabsichtigt, umso besser.


(PS: ich würde gerne mehr erfahren...)

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