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SciFi versus Fantasy — Stilfrage?

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Ranor:
"The man in black fled across the desert, and the gunslinger followed."

Das ist eh´ der beste Romananfang ever!

Samael:
Moooment. G.R.R. Martin ist toll, aber er labert. Endlose Beschreibungen von Essen und Landschaft. Den würde ich dx1 NICHT empfehlen.

Ranor:

--- Zitat von: Samael am 18.08.2011 | 10:07 ---Endlose Beschreibungen von Essen und Landschaft.
--- Ende Zitat ---
Das lässt sich bei solchen absurden Mammutwerken wahrscheinlich nicht vermeiden - Jordan hat beim Wheel Of Time ja auch immer endlos lang irgendwelche Schenken und so beschrieben.

6:
Alan Dean Fosters Bannsänger-Zyklus

dx1:
Danke erstmal für die Tipps. Ich werde in Zukunft mal den einen oder anderen Autoren in Betracht ziehen. Vielleicht finde ich ja wirklich noch DEN Fantasyroman, der rockt, statt zu rieseln.

Bitte mehr. Und vielleicht auch statt "Autor Soundso und Roman Ebendieser" einen kurzen Kommentar dazu. Mich interessiert dann nämlich auch der Grund für die Empfehlung.

Ich muss nochmal zur SciFi: Peter F. Hamilton hat mit der Commonwealth Saga in zwei Bänden angeblich 720.000 Wörter gescrieben. (Pandora’s Star - 350K, Judas Unchained - 370K) Dafür hat er aber mehr als nur die üblichen drei Hauptcharaktere: Nebenfiguren oder "Phantome" werden zu Schlüsselfiguren, verlassen die Geschichte und kehren als Protagonisten zurück. So füllt Hamilton jede Ecke seines Universums mit Geschichten, die erst völlig unabhängig voneinander passieren, dann mehr und mehr Verbindungen bekommen (nicht alle) und dann zum Finale beitragen — oder auch nicht und trotzdem würde ein Teil fehlen, der zum Gesamtwerk beiträgt. Noch vor dem Prolog des zweiten Buchs muss er dann auch 66 Einträge unter Dramatis Personae liefern. ;)

Anderes Beispiel: Ender's Game (Novel, nicht die Short Story) von Orson Scott Card ist sehr auf einen Charakter konzentriert. Dem Buch tut es gut, nur 324 Seiten zu umfassen. (Tor Books Paperback) Mein typischer Fantasyautor hätte den Umfang glatt verdoppelt. Warum ist das so oft so? Oder kommt mir das nur so vor, als würden Fantasyautoren überwiegend schwafeln, während SciFis sich kürzer fassen können und trotzdem stimmungsvoll erzählen?


--- Zitat von: Crimson King am 18.08.2011 | 09:14 ---Fazit: bei tausenden von Romanen aus einer Handvoll Beispiele eine Gesetzmäßigkeit ableiten zu wollen, ist schon sehr gewagt. Vor allem, wenn man in der kurzen Liste von Beispielen mit Tolkien und LeGuin gerade zwei Autoren auflistet, denen es vornehmlich um die Welt geht und denen der Roman mehr das Vehikel ihrer Ideen für Kulturen oder erfundenen Sprachen ist, als Selbstzweck zu sein.
--- Ende Zitat ---
Ja, ertappt. Ich wollte durch Übertreibung Reaktionen provozieren und da kam mir unsere Privatbibliothek mit den wenigen zur Auswahl stehenden Autoren gerade Recht. Die Information darüber, dass ich nur aus Werken zitiere, die wir besitzen, habe ich aber gegeben.

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