Pen & Paper - Spielsysteme > World of Darkness
[WoD] Grenzenloser Smalltalk
Teylen:
--- Zitat von: Edler Baldur am 23.01.2014 | 17:26 ---Und was meinst du mit größerer Verlag?
--- Ende Zitat ---
1,1 Millionen Umsatz per Kickstarter
Plus
X Umsatz auf DriveThruRPG (Mehrere Electrum+ und ein paar Platinum Seller Produkte)
Ergibt meiner Meinung nach einen respektabel großen Verlag.
Mit einer überaus reichhaltigen Basis um ihre bestehenden sowie zukünftigen Projekte zu finanzieren und etwaige Angestellte entsprechend aufwandsgerecht zu entlohnen.
Hinsichtlich der Produktionskosten bietet Kickstarter noch Aspekte wie das Mindestziel als Ansatzpunkt für Kosten.
Das sind bei den Kickstartern von 2013 insgesamt 200970 US Dollar, nachdem was Kickstarter und Amazon bekommt. Macht immer noch einen Umsatz von 911.623 US Dollar auf fünf Bücher.
Angesichts dessen das die Bücher nicht in Gold eingelegt sind und andere Verlage sowie Personen vergleichbare Bücher für einen Bruchteil des Betrags entwickeln können würde ich die Behauptung wagen das dort ein durchaus beachtlicher Brocken für Onyx Path Publishing übrig bleibt.
Mr. Ohnesorge:
Es zweifelt auch niemand an, dass OPP gut verdient hat; nur die Kausalkette "die haben viel Geld eingenommen und werden daher ihre Freelancer richtig gut entlohnen" entbehrt jeglicher Grundlage (und wirkt sehr durch die Fanboy-Brille betrachtet).
Nin:
--- Zitat von: Teylen am 23.01.2014 | 16:08 ---1.112.593 US Dollar
--- Ende Zitat ---
Ich kann die Rechnung nicht nachvollziehen, aber mal angenommen du hast recht, ohne zu wissen wie das mit den Lizenzen von CCP läuft, lässt sich damit nicht viel anfangen. Auf jeden Fall erscheint es mir nicht zwangsläufig logisch, dass alles bei OPP bzw. Rich T. landet.
Mit "Fanboy" (im Sinne von Fanatiker) meinte ich eher die Tatsache, dass die Arbeit am Rollenspiel parallel zu einem Vollzeitjob stattfindet. Ich müsste schon eine gehörige Portion Idealismus und Leidenschaft aufbringen, um neben meiner Arbeit noch an einem Rollenspiel zu schreiben. Aber vielleicht sind das auch die amerikanischen Verhältnisse, die einen zwingen mehrere Jobs zu haben, um über die Runden zu kommen.
Teylen:
Ich widerspreche da nur der Kausalkette "Der Freelancer hat noch einen anderen Beruf und ist daher so schlecht bezahlt das er wie ein normaler Fan der nur von der Begeisterung für seine Sache lebt / kaum bezahlt wird." die hier aufgestellt wurde.
Ansonsten liegt der Verdacht das sie sich Mühe geben ihre Freelancer zumindest angemessen zu entlohnen nahe wenn man betrachtet das es Stretchgoals gibt die einen Payincrease an die Schaffenden darstellen.
--- Zitat von: Nin am 23.01.2014 | 17:56 ---Ich kann die Rechnung nicht nachvollziehen
--- Ende Zitat ---
Kickstarter, RichTs Account:
Alle Projekte die in 2013 geendet haben betrachten.
Abschlusssumme addiert. Von der Endsumme 10% für den Anteil Kickstarter sowie Amazon abgezogen.
Das gleiche für die Betrachtung der Ziele.
Alle Projekte die in 2013 geendet haben betrachten und aufrufen.
Ziele notieren und addieren. Von der Endsumme 10% für den Anteil Kickstarter sowie Amazon abziehen.
--- Zitat ---Mit "Fanboy" (im Sinne von Fanatiker) meinte ich eher die Tatsache, dass die Arbeit am Rollenspiel parallel zu einem Vollzeitjob stattfindet.
--- Ende Zitat ---
Er erhält die Arbeit an den Büchern entsprechend der Vertragsvereinbarungen vergütet?
Das heißt ich gehe davon aus das er es macht weil es eine einträglichen Nebenverdienst darstellt und ihm das schreiben als solches liegt. Nicht weil er ein absoluter Fan der Produkte ist zu denen er schreibt.
Ich gehe allgemein davon aus das jeder Autor der als Freelancer arbeitet, unabhängig ob in Amerika oder in Europa, neben seiner Schreibtätigkeit entweder noch mindestens eine weitere berufliche Tätigkeit benötigt oder jedoch ein recht hohes Output an unterschiedlichen Schreibprojekten hat. Irgendwas um bis über einem halben bis einem ganzen Dutzend Bücher pro Jahr.
Mr. Ohnesorge:
--- Zitat von: Teylen am 23.01.2014 | 18:05 ---Er erhält die Arbeit an den Büchern entsprechend der Vertragsvereinbarungen vergütet?
Das heißt ich gehe davon aus das er es macht weil es eine einträglichen Nebenverdienst darstellt und ihm das schreiben als solches liegt. Nicht weil er ein absoluter Fan der Produkte ist zu denen er schreibt.
Ich gehe allgemein davon aus das jeder Autor der als Freelancer arbeitet, unabhängig ob in Amerika oder in Europa, neben seiner Schreibtätigkeit entweder noch mindestens eine weitere berufliche Tätigkeit benötigt oder jedoch ein recht hohes Output an unterschiedlichen Schreibprojekten hat. Irgendwas um bis über einem halben bis einem ganzen Dutzend Bücher pro Jahr.
--- Ende Zitat ---
Es ist eher der erste Fall; einträglich ist die Arbeit als Freelancer für RPG-Produkte idR nicht. Eher ein netter Nebenverdienst.
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