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[WoD] Grenzenloser Smalltalk
Teylen:
--- Zitat von: Chrischie am 27.03.2012 | 11:55 ---Es sind die Emos gemeint. die gab es damals noch nicht, bzw wurden so noch nicht genannt.
--- Ende Zitat ---
Gut das stimmt. Auch die Goths wurden in Deutschland teilweise noch Gruftis genannt.
--- Zitat ---Teylen ob sie überzeugend waren oder nicht, dass lässt sich aus heutiger Perspektive nicht mehr wirklich nachvollziehen.
--- Ende Zitat ---
Naja, es hat eine Menge Spieler ueberzeugt das sie da gerade das geilste, storytellerischste, anspruchsvollste und tiefste Spiel seit der Erfindung des Rollenspiel und der Niederschrift der Rice'chen Vampir Chroniken spielen. Ganz egal wie dann die Spielrunde tatsaechlichste verlief.
Boba Fett:
--- Zitat von: Teylen am 27.03.2012 | 12:06 ---Naja, es hat eine Menge Spieler ueberzeugt das sie da gerade das geilste, storytellerischste, anspruchsvollste und tiefste Spiel seit der Erfindung des Rollenspiel und der Niederschrift der Rice'chen Vampir Chroniken spielen.
--- Ende Zitat ---
Tausche "Rice'chen Vampir Chroniken" gegen den Herrn der Ringe und Du redest über DSA.
Nebenbei bemerkt: Die "Rice'chen Vampir Chroniken" waren damals gar nicht SO aktuell in.
"Interview mit einem Vampir" erschien erst 1994. Und erst danach kamen die Romane in Mode, also nicht vor 1995. Da war der Maskeraden Hype schon voll im Gange...
Wo wir gerade nostalgisch werden:
--- Zitat von: Teylen am 27.03.2012 | 11:50 ---Fuer wen haben den dann The Cure oder auch Bauhaus gesungen? :ctlu:
--- Ende Zitat ---
The Cure war damals Pop!
Die "Gruftis" hörten the Mission und Sisters of Mercy... 8)
Und damals machte man sich gar nicht so sehr die Mühe einer strikten Differenzierung.
Man ging in die gleichen Diskos wie die Punks, die Popper und die anderen auch, trug nur etwas andere Klamotten (und auch die gab es nicht so differenziert wie heute) und tanzte auf der gleichen Tanzfläche nur zu den anderen Liedern.
Abgesehen davon war the Cure 80er und vtM 90er Jahre.
Teylen:
--- Zitat von: Boba Fett am 27.03.2012 | 12:14 ---Nebenbei bemerkt: Die "Rice'chen Vampir Chroniken" waren damals gar nicht SO aktuell in.
"Interview mit einem Vampir" erschien erst 1994. Und erst danach kamen die Romane in Mode, also nicht vor 1995. Da war der Maskeraden Hype schon voll im Gange...
--- Ende Zitat ---
Das stimmt zwar dennoch gab es die Romane schon vorher, und ich meine auch das sie in der ersten Edition als Inspirationsquelle aufgefuehrt werden.
Neben so Sachen wie Lost Boys.
Das mit dem HdR kann sein, allerdings ist Fantasy auch nicht so mein Gebiet.
DSA wuerde ich eher so mit Das Letzte Einhorn in Verbindung bringen, sowie aehnliche Maerchen, also kleinerer Ansatz als HdR, weniger Schlachten, dafuer mehr merkwuerdige Wesen und eine gewisses mittelalterliches Flair.
Orakel:
--- Zitat von: Teylen am 27.03.2012 | 11:50 ---Es gab damals keine Goths? :gasmaskerly: Fuer wen haben den dann The Cure oder auch Bauhaus gesungen? :ctlu:
--- Ende Zitat ---
Für die ganzen komischen Personen, die auf der Straße rumliefen. (Zumindest meinte das der Bauhaussänger angeblich mal zu einem Bekannten, als er seine Fans sah... und der Freund soll daraufhin gesagt haben "Schau mal in den Spiegel." ^^ )
Boba Fett:
Teylen, Du darfst nicht vergessen, dass es "damals" (herrlich, ich schwadroniere über 'damals', wo man ja nichts hatte) eine viel kleinere mediale Auswahl gab.
Fantasy war damals der Herr der Ringe Zeichentrickfilm (unvollendet), Willow, das geheimnisvoll Labyrinth, natürlich auch das letzte Einhorn, undendliche Geschichte und der dunkle Kristall, plus Romane von Tolkien, Leiber, Howard, Moorcock und ein paar anderen mehr. Aber nicht viel mehr...
Dementsprechend wurde alles bunt gemischt und man suchte sich die Brocken heraus, die einem schmeckten.
Bei Mode, Musik und vielem anderem war das ähnlich.
Wer nicht gerade in einer Metrolpole wohnte (HH, B, Ruhrpott, ...) hatte keine Szene-Treffs, in denen nur sein "Rudel" wohnte. Man tanzte zu der Musik, die einem gefiel und wenn nicht, tanzte man auch mal zu der Musik, die erträglich war.
Vampirthemen wurden ebenso in das Fantasy Genre importiert, wie der Grufti zu U2 oder Bob Geldorf tanzte, weil ihm gerade danach war und der Diskjockey (hiess damals noch nicht DJ) nichts besseres spielte.
Vielleicht die einzige Szene, die sich Anfang der 90er wirklich abgeschottet traf, war die Technoszene, und das meistens, weil man zu der Musik nur tanzen konnte, wenn man wirklich darauf stand - also aus Inkompatibilitätsgründen.
Das echte Mediale Überangebot kam erst Mitte der 90er... Und damit dann auch die Bildung von Sozialen Gruppen samt eingebildeter Notwendigkeit der Abschottung, (weil man sich optisch deutlich differenzieren konnte).
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