Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

[3.5] Workshops für Charaktere zum Erwerb von Talenten

<< < (2/3) > >>

Shao-Mo:
Hi zusammen,

also das Alter ist erstmal nebensächlich, hierfür. Ich habe nicht vor, die Charaktere 100 Jahre Lernen zu lassen, damit sie alle Talente aus dem Buch erhalten ^^.


Ok, also um das "besondere Talent" heauszufinden, welches die Spieler erst nach einer erfüllten Mission erhalten, oder nur die "schwächeren Feats" über die Lernkurse zu verteilen, müsste man die Talente in Kategorien unterteilen.

Wie viel ist welches Talent wert. Ich wollte dies erst mit Werten von 1,3 und 5 machen. Als Beispiel: den Spielern dann eröffnen, das sie für einen Zeitraum X bis zu 5 Wertigkeiten an Lernkursen besuchen können.
Bei mir hat es allerdings da aufgehört, wo ich sie einsortieren musste. Auch ist vielleicht 1,3 und 5 etwas zu grob gegriffen.

Wertigkeit 1 war dann z.B. Schlösser öffnen in einer Standart Aktion, anstatt als Volle aktion.
Wertigkeit 5 wäre dann etwas wie, Konzentrationszauber können für X Runden weiter wirken, wenn man sich nicht mehr darauf konzentriert und man kann die Konzentration danach fort führen (sind insg. 2 Talente).

Aber das ist nunmal eine persönlich Meinung und schwer dort eine allgemeingültige Aussage zu treffen.

z.B. die Talente aus der Ressource hier:  NetBook of Feats  ... da haben verschiedene Leute, anhand von Vorgaben versucht Talente zu bewerten (sei es die im SRD oder von Leuten eingeschickte).

Aber fürs Spiel selbst benötige ich etwas einfacheres. Etwas nachdem ich sagen kann, ob dieses Talent etwas besonderes oder ein schwächeres ist. Die Gruppe soll von den Talenten her gebalanced sein. Sprich es kann auch sein das ein Spieler 2 schwächere erhält und ein anderer dafür nur eines. Aber diese Benotung oder Verteilung, damit tue ich mich schwer.


Also das wären die nächsten Schritte... irgendwelche Ideen hierzu?

Shao-Mo:
So ich hab etwas nachgedacht und hab eine Idee.

Das Einstufen der Talente ist mein aktuell noch offener Punkt. Allerdings muss ich da noch ein paar Rechenbeispiele zu führen, um zu prüfen ob das auch so passt oder nicht. Ich schalte euch aber trotzdem mal ein - wer weiss wie lange ich zum Prüfen brauche.

Wie klingt das:
1. Voraussetzungen eines Talentes werden rückgerechnet, auf welcher Stufe ein Charakter es wählen könnte bringt 1:1 Punkte.
2. Jedes weitere Talent was als Voraussetzung benötigt wird gibt dem Talent weitere Punkte im Verhältnis 2:1.

Beispiele:
Abhärtung und Verbesserte Abhärtung

* Abhärtung kann auf Stufe 1 gewählt werden -> 1. Hat keine weiteren Voraussetzungen-> +0
* Verbesserte Abhärtung kann auf Stufe 1 gewählt werden  -> 1. Hat ein Talent als Voraussetung -> +2.

Da muss ich noch ein paar Tests mit machen... ob das so hinhaut.

Feuersänger:
Kapier ich jetzt grad nicht, wie sollen sich diese Punkte dann auswirken?

Shao-Mo:
Naja Hintergrund ist der, das ja nicht alle Talente gleich wertig sind, mMn.

Beispiel: Wenn jetzt einer ein Metamagisches Talent auswählt und der Schurke z.B. Schlösser öffnen in einer Bewegungsaktion, statt Standard Aktion ... dann ist für mich, das Metamagische Talent mächtiger. Da könnte der Schurke zB noch lernen, wie man z.B. dann auch die Schlösser besser knackt und OT einen Bonus von +2 erhält.

Also im Vergleich 2 geringere Talente gegen ein ... ich sag mal "mächtigeres" Talent.


Aber diese Unterteilung fehlt mir halt.
Oder ihr überzeugt mich, das ich mir diese Arbeit nicht machen soll und alle Talente gleichwertig sind. Deshalb suche ich gerade eine Methode diese Bewertung z erstellen, ohne jetzt die pers Meinung einfließen zu lassen. Weil sonst komme ich nie zu einem Ergebnis.

Aktuell denke ich mir das so, anhand der "Bewertung" der Talente, kostet das erlangen dann:
a) Gold in Höhe der Bewertung + Standard Betrag X (X=2000 GM).
b) oder die Spieler können dann Belohnungspunkte bei NSCs einlösen gegen diese Talente. Wieviele wäre dann die "Höhe der Bewertung" des Talentes.
c) ... etc


z.B. ein Charakter erhält durch die Teilnahme an dem Workshop "Schmerzen, ein Nebenprodukt des Lebens" das Talent Abhärtung.
Dauer: 1 Monat
Teilnahmegebür: 3000 GM.

Die Idee ist aber noch nicht komplett durchdacht, sondern ein "Produkt" des heutigen Tages...

Feuersänger:
3000GP ist in der Tat die übliche Taxe für einen Feat in D&D, weiß nicht ob du das mit Absicht so gelegt hast.
Bislang erhältlich in erster Linie auf Item-Basis, aber auch durch bestimmte "Events", z.B. bringt ein einwöchiger Aufenthalt in einem Otyugh Hole den Feat Iron Will, und kostet (warum auch immer) 3000GP.

Also: Feats sind ganz bestimmt nicht gleichwertig. Vergleiche z.B. Power Attack und Toughness als die beiden Core-Extreme im weltlichen Bereich.

Aber jedem einzelnen Feat einen Wert zuzuordnen ist m.E. eine Sisyphosarbeit, wenn man's selber machen will. Wenn, dann würde ich mich dazu an den "Colour Coded Handbooks" orientieren, die überall im Netz rumschwirren. Die funktionieren derart, dass supertoll-geniale Feats gold sind, durchschnittliche Feats schwarz und grottige Feats in rot gehalten. (Es gibt auch noch mehr Zwischenstufen.)
Da könntest du dann sagen, ein Roter Feat kostet 1000GP, ein schwarzer 3000 (Standard), ein blauer 6000 und ein goldener 9000, oder so, wenn du diese überhaupt per "Kurs" verfügbar machen willst. Ich würde empfehlen, nur "rote" und "schwarze" käuflich zu machen. Auf diese Weise können die Spieler sich von lästigen Prereqs in Form von Feat-Taxes freikaufen, und ihre echten, eigentlichen Slots für den guten Stoff reservieren.

Natürlich ist es obendrein noch so, dass manche Feats für verschiedene Klassen verschieden sinnvoll sind. Für einen Wizard ist Power Attack Humbug, um mal ein offensichtliches Extrembeispiel zu nennen. Ich würde da die Kosten aber am oberen Limit orientieren.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln