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[PC] Binding of Isaac
Bluerps:
Ich denk, er meint das das Spiel auf Teufel komm raus schockierend sein will.
Zelda 1 Klon trifft es nicht ganz, find ich, aber fast. Man spielt in einem recht kurzen Dungeon (mit mehreren Ebenen) der schon sehr an Zelda erinnert, aber man bekämpft die Gegner nicht mit dem Schwert, sondern muss auf sie schießen (Stickshooter, d.h. man steuert separat die Bewegungs- und Schussrichtung). Auch an Zelda erinnern die Bomben, Schlüssel, Händler und die Lebensenergieherzen.
Das Spiel hat was von roguelikes - der größte Teil ist zufallsgeneriert, und wenn man stirbt muss man von vorn anfangen. Es gibt wohl vorgegebene Layouts für die Räume, aber welche davon vorkommen, welche Gegner man findet und wie die Räume auf einer Dungeonebene angeordnet sind, ist in jedem Spiel anders. Man trifft auch nicht immer dieselben Bosse, und findet nicht immer dieselben Items.
Bluerps
Ranor:
--- Zitat von: Bluerps am 5.10.2011 | 16:21 ---Ich denk, er meint das das Spiel auf Teufel komm raus schockierend sein will.
--- Ende Zitat ---
Ja, das meine ich damit.
Ranor:
Als Ergänzung: balkantoni von these nerds hat in der ihm eigenen, unvergleichlichen Weise ziemlich gut zusammengefasst, was mir an Binding of Isaac nicht gefällt:
"Das Spiel ist von den Meatboy-Dudes und lässt sich genau so zusammenrezensieren wie besagter Fleischbub: Spielerisch übertight, formalästhetisch bumsmongös. Wie das, Toni? Isch erklär’s dir: The Binding of Isaac strampelt sich ziemlich ab, edgy zu sein. Man spielt einen Jungen, der durch Keller und Höhlen vor seiner Mutter flüchtet – diese will ihn nämlich auf den Befehl Gottes hin töten („startingly sacrilegious!“). Dabei kämpft man gegen Monster, indem man sie mit eigenen Tränen beschießt – diese kann man auch nutzen, um Feuer zu löschen oder umherliegende Kackhaufen zu zersetzen aus denen gelegentlich Goodies fallen („delightfully demented!“). Es gibt viele Upgrades, die allesamt auf irgend eine Weise provokant und crazy sind: Man kann sich einen Kleiderbügel durch den Kopf stecken („mind-bendingly malicious!“) oder Mamas BH/High-Heels anziehen („fiercly Freudian!“). Zwischen den Levels hat Isaac Alpträume in denen er von seinen Schulkameraden angekackt wird (die Kackwürste fliegen ihm wie Projektile zu und das ist „cruelly coprophagious!“) usw… Du merkst es, lieber Leser: Dieses Spiel hat ähnliche Absichten wie ein Cannibal Corpse-Cover, es soll shockierend sein, jedoch um die Prätension eines gewissen Hintersinns (Religion! Freud! Putizges vs. Schickierendes!) erweitert. Kurzum: Es soll irgend einen Dummkopf bei Kotaku zu einer dieser Alliterationen bewegen, die ich hier mit Hohn ausgebreitet habe. Das Problem an der ganzen Sache ist: Der Kunstwillen hier resultiert bloß in gewollter Kunst. Die inhaltlichen und formalen Aspekte des Spiels werden niemanden beeindrucken, der die Pubertät einigermaßen heil überstanden hat. Das ganze ist furchtbar gymnasial und harmlos. Wenn es denn irgend einen einsamen Dummkopf geben sollte, der den Kram „provokant“, „shockierend“ oder gar „thought-provoking“ findet: Geht in die Stadtbücherei und tut was für eure Bildung. HBO-Serien bilden nicht. Husch-husch!"
Darkling ["beurlaubt"]:
Waaaaaah, zwei Räume vor dem letzten Endgegner hat es mich dahin gerafft! Ich war soooo kurz davor, es endlich zu schaffen, das Spiel endlich komplett durchzuspielen... :'(
Timo:
ich hab bisher 1x Mom geschafft, das Spiel ist eine gute Übung für Dark Souls
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