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Gummibär:
@ Praion
--- Zitat --- Ich lehne mich mal aus dem Fenster und würde sagen Shadowrun macht GAM besser.
Wenn man GAM darauf bezieht die Spielmechanismen am besten zu nutzen und zu seinem Vorteil zu modulieren würde ich Burning Wheel und Mouse Guard mit reinnehmen. Beide erfodern Systemkentniss um das optimale herauszuholen. Das ist nur nicht immer höchster DPS oder fettester Level.
--- Ende Zitat ---
Grobes Missverständnis. Extrem wichtig für GAM ist die Spielbalance. Wenn ein System unterschiedlich effiziente Steigerungsmöglichkeiten anbietet, so spricht das gegen GAM. (Leider macht das jedes System mehr oder weniger.)
--- Zitat --- Ansonsten, ist es nicht toll, das Magier jetzt zumindest auf manche ihrer Zauber würfeln müssen?
--- Ende Zitat ---
Das war in 4E schon so.
killedcat:
--- Zitat von: Gummibär am 20.07.2012 | 17:55 ---Extrem wichtig für GAM ist die Spielbalance. Wenn ein System unterschiedlich effiziente Steigerungsmöglichkeiten anbietet, so spricht das gegen GAM.
--- Ende Zitat ---
Höh? Echt jetzt? Das ist mir völlig neu. Ich habe Gamismus immer als herausforderungsorientiertes Spiel verstanden, unabhängig davon, ob die Herausforderung für jeden gleich groß ist. Ich mag balancierte GAM-Spiele zwar lieber, aber sie werden imho dadurch nicht mehr GAM. *Schulterzuck*
Gummibär:
@ killedcat
Bei GAM stehen die Herausforderungen, die es zu überwinden gilt, im Mittelpunkt, richtig. Im Gegensatz zu SIM und NAR ist deshalb die Kompetenz der Charaktere entscheident. Ein SC, der weniger kompetent ist als ein anderer, ist benachteiligt im Hinblick auf das Spielziel, im Gegensatz zu SIM und NAR, hier können weniger kompetente SCs im gleichen Maße am Spielziel beteiligt sein.
Eine Benachteiligung eines Spielers im Vergleich zu einem anderen Spieler im Hinblick auf das Spielziel betrachte ich Krititpunkt, der das Spiel in Bezug auf dieses Spielziel schlechter macht.
Von einem reinen SIM- oder NAR-Spieler wirst du nie Gemecker hören, dass ein anderer SC besser ist als sein eigener. (Man beachte natürlich, dass reine Spieler selten sind.)
Crimson King:
--- Zitat von: killedcat am 20.07.2012 | 18:01 ---Höh? Echt jetzt? Das ist mir völlig neu. Ich habe Gamismus immer als herausforderungsorientiertes Spiel verstanden, unabhängig davon, ob die Herausforderung für jeden gleich groß ist. Ich mag balancierte GAM-Spiele zwar lieber, aber sie werden imho dadurch nicht mehr GAM. *Schulterzuck*
--- Ende Zitat ---
Nicht mehr, aber besser.
killedcat:
--- Zitat von: Gummibär am 20.07.2012 | 18:37 ---@ killedcat
... Eine Benachteiligung eines Spielers im Vergleich zu einem anderen Spieler im Hinblick auf das Spielziel betrachte ich Krititpunkt, der das Spiel in Bezug auf dieses Spielziel schlechter macht. ...
--- Ende Zitat ---
Ich erinnere daran, dass es bei Spielen verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt. Ich halte es hinsichtlich GAM für neutral, wenn ich diesen z.B. durch die Wahl der Klasse variieren kann. Rein nach GAM (was es ja so nicht gibt) ist es ja auch egal, wenn alle die gleiche Klasse spielen, wenn dadurch die höchste Gewinnchance besteht.
P.S.: ich möchte auch darauf hinweisen, dass GAM bedeutet, innerhalb des Spielkonstrukts eine Herausforderung zu meistern. Ungleichmäßig verteilte Bevor- und Benachteiligungen sind daher für den GAM-Spielfluss zunächst nicht bedeutsam, solange keine anderen Einschränkungen wie z.B. Verlust von Taktikoptionen damit einhergehen. Oftmals - siehe z.B. D&D3.X - erhöht die Möglichkeit den Charakter bis zur Unbrauchbarkeit zu verskillen sogar den GAM-Charakter, da die Herausforderung einen spielbaren Charakter zu erstellen als Spiel im Spiel betrachtet wird. Das heißt die Bestrafung für die Wahl bestimmter Charakteroptionen ist z.T. sogar erwünscht (das ist mir so fremd, dass ich es gar nicht sagen mag. Aber ich erfinde das nicht, das habe ich so erlebt).
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