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Arldwulf:

--- Zitat von: Grubentroll am  1.10.2013 | 17:27 ---So muss ich als Spielleiter (oder anderer Regelerfahrener) eben nur erstmal grundsätzlich rausfinden, was der Spieler denn ungefähr will.
Mit Magier, Krieger, Priester oder Schurken weiß halt jeder was anzufangen, wo die Feinheiten zwischen einem Warlock und einem Sorcerer liegen ist halt schon mal wesentlich schwieriger erklärt.

--- Ende Zitat ---

Das Problem ist doch: Diese Erklärung liefern die Kategorien auch nicht, da die Unterschiede zwischen klassen in einer Kategorie größer sein können als die zur nächsten Klasse aus einer anderen Kategorie.

Im Gegenteil - sie sorgen für falsche Assoziationen.

Thandbar:
Hmm ... kann man denn intuitiv und ohne ausgesprochene Vorkenntnisse was mit dem Begriff "Trickster" anfangen?

Grubentroll:
Nö, "Trickster" ist doof.

Der Begriff "Kleriker" ist mMn auch eher schwierig.

Genauso wie "Paladin" oder "Waldläufer". (Letzteres eventuell durch HdR schon ein wenig bekannt vom Konzept her)

Krieger, Magier, Priester und Schurke wären Grundideen, die leicht zu vermitteln sind, und bei jedem sofort ein Bild erzeugen. Ob das dann mit der tatsächlichen Klasse aus D&D-N übereinstimmt, keine Ahnung. in AD&D2ED hat's für mich funktioniert.

Diese 4 Archetypen sind einfach der Grundstock von jedem Märchen bis zur Historiengeschichte durch fast alle Zeitalter hindurch.

Alles andere sind Mischungen oder Verfeinerungen dieser Konzepte.

Holothuroid:
Märchen? Da kenn ich Schneider, Omas/Opas, Enkel*innen, Prinzen, Prinzessinnen, diverse Tiere und Meerjungfrauen. Historiengeschichte wird dagegen wohl eher im Sinne historischer Roman ohne Fantasy-Elemente genutzt. Insofern weiß ich nicht, wie du auf diesen Universalismus kommst.

Slayn:

--- Zitat von: 1of3 am  2.10.2013 | 13:46 ---Märchen? Da kenn ich Schneider, Omas/Opas, Enkel*innen, Prinzen, Prinzessinnen, diverse Tiere und Meerjungfrauen. Historiengeschichte wird dagegen wohl eher im Sinne historischer Roman ohne Fantasy-Elemente genutzt. Insofern weiß ich nicht, wie du auf diesen Universalismus kommst.
--- Ende Zitat ---

Das sind dann wieder Spitzfindigkeiten, festgemacht an Grimm.
Archetypen wie "der Starke", "der Gewitzte" oder "der Beredte" findet man dagegen über die ganze Märchenlandschaft verstreut, wobei sich doch eh kein Arsch mehr für Märchen interessiert und wir dann doch eher Disney oder Dreamworks als kulturelle Vrlage betrachten sollten.

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