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Entwaffnen - völlig sinnloses Konzept?

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Yerho:

--- Zitat von: Schwerttänzer am  5.06.2012 | 22:09 ---Nicht wenn Waffe mit dem Schild blockiert, Schild gehookt  , sein Dolch mit dem Umhang eingefangen wird ...
--- Ende Zitat ---

Das meine ich ja.
Entweder stützt man sich dann auf ellenlange Listen mit Grundwahrscheinlichkeiten für bestimmte aufeinander treffende Ausrüstungskonstellationen und verrechnet diese aufwendig mit den jeweils zugeordneten Werten des Charakters/Gegners ODER man macht es zu einer reinen SL-Entscheidung, ob eine Entwaffnung als ein möglicher Ausgang der Konfrontation in Frage kommt.

Man kann natürlich von vornherein festlegen, dass Entwaffnen nur bei einer überschaubaren Zahl von Ausrüstungskonstellationen überhaupt möglich ist, aber da prophezeie ich weitere Diskussionen, die hier und am Spieltisch stattfinden. ;)

Die Ausgangsfrage
--- Zitat von: Gummibär am 31.05.2012 | 05:56 ---Gibt es überhaupt eine balancierte Möglichkeit, ein nicht grob unrealistisches Entwaffnen sinnvoll in einem Regelsystem einzubauen?
--- Ende Zitat ---
kann man damit wohl negativ beantworten.

Das Ganze würde sich in Detailfragen verlieren, die man nicht so leicht lösen kann wie beispielsweise "Enthaupten" - dass das nur mit Klingenwaffen ab einer bestimmten Länge und Schwere geht, ist nämlich klar; auch der Ausgang (Gegner tot) ist eindeutig.
Ganz im Gegensatz zum "Entwaffnen", was unter allen möglichen Bedingungen möglich/unmöglich/leicht/schwer oder an bestimmte weitere Konditionen geknüpft ist und bei Erfolg zu sehr unterschiedlichen Beeinträchtigungen des Gegners führt.

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