Medien & Phantastik > Lesen
Welchen Comic lest ihr gerade?
alexandro:
Mal die ersten drei Hefte der neuen Marvel-Sammlung angelesen:
Gut geschrieben, leider hässliche Zeichnung mit grotesken Proportionen (erinnert mich wieder daran, warum ich vor 10-15 Jahren einen großen Bogen um US-Comics gemacht habe).
Whedon delivers - einfach genial. Auch die Zeichnungen von Cassady wissen zu gefallen (was mich überrascht, da er zur Zeit bei den "Uncanny Avengers" eher unterdurchschnittliche Leistungen zeigt). Einzig die Übersetzung ist streckenweise etwas holperig, daher werde ich mir die weiteren Bände wohl auf Englisch holen (wo sie ohnehin keinen nennenswerten preislichen Unterschied zum Standardpreis der Sammlung aufweisen).
Gerade angefangen zu lesen. Im Moment stören mich noch die Zeichnungen (zu undynamisch), aber da ich die Schreibe von Warren Ellis sehr mag, werde ich mir auch den Rest des Bandes antun.
alexandro:
Der pre-Reboot-Auftritt von Batwoman in Detective Comics 854-860. Leider fehlen die letzten Hefte (Detective #861-864) mit ihr und ich weiß nicht, ob diese noch irgendwo gesammelt erscheinen. :,,(
Auf jeden Fall zwei tolle Stories von Greg Rucka, mit den gewohnt großartigen Zeichnungen von J.H.Williams III.
Greifenklaue:
--- Zitat von: alexandro am 28.02.2013 | 16:34 ---
Whedon delivers - einfach genial. Auch die Zeichnungen von Cassady wissen zu gefallen (was mich überrascht, da er zur Zeit bei den "Uncanny Avengers" eher unterdurchschnittliche Leistungen zeigt). Einzig die Übersetzung ist streckenweise etwas holperig, daher werde ich mir die weiteren Bände wohl auf Englisch holen (wo sie ohnehin keinen nennenswerten preislichen Unterschied zum Standardpreis der Sammlung aufweisen).
--- Ende Zitat ---
Hab ich neulich gelesen und gefiel ganz gut! Die Story um ein mögliches Heilmittel hat eine gelungene Dynamik.
Timo:
Mit Mantel und Degen Band 10.
asri:
Lynd Ward: Vertigo. Ich find die alten Holzschnitt-Geschichten ja interessant (und die Holzschnitte echt sehenswert). Die Geschichte ist aber sehr düster und hoffnungslos.
Alison Bechdel: Fun Home. Ziemlich lesenswert, manchmal ein bisschen überambitioniert - aber das passt wiederum zu dem, was die Autorin über sich selbst erzählt. Das Werk ist autobiographisch und behandelt ihre Kindheit und Erwachsenwerden in einer etwas dysfunktionalen Familie (der Vater ist schwul). Trotz der schwierigen Thematik einfühlsam und liebevoll.
Dylan Horrocks: Hicksville. Bin etwa zur Hälfte durch. Die Erzählstruktur erinnert ein wenig an Watchmen (Comics in comics) und erfordert eine gewisse Portion Aufmerksamkeit. Die Charaktere gefallen mir, die Zeichnungen sind eher hölzern (Horrocks ist selbst unzufrieden damit). Wie ich die Story finde, kann ich wohl erst sagen, wenn ich mit dem Comic durch bin.
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