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[13th Age] Small Talk

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Crimson King:
Ich finde 13th Age schon sehr leicht. Sicherlich ist es schwerer als OSR, aber im Grunde sehr einfach zu lernen, mit klaren Basisregeln und intuitivem Skillsystem. Das einzige, was Komplexität rein bringt, sind die sehr unterschiedlichen Mechaniken der einzelnen Klassen. Aber normalerweise muss man ja nur seine eigene kennen. Für jemanden, der von den Vorgängersystem DnD 3/4 bzw. PF kommt, ist das echt Pipifax, aber auch die alten DnDs haben mindestens für Sprücheklopfer und die Spielleitung deutlich mehr Komplexität zu bieten.

Ginster:

--- Zitat von: Crimson King am 26.08.2017 | 21:30 ---Ich finde 13th Age schon sehr leicht.

--- Ende Zitat ---

Ich ja auch, ich will es ja auch nicht ändern oder ersetzen. Ich sehe trotzdem eine Daseinsberechtigung in meinem Leben für das, was ich da versucht habe, zu beschreiben. Nicht mehr, nicht weniger  ;)

Ich denke da nicht an Leute, die von PF kommen (die laufen mir leider schon 13th Age wegen regeltechnischer Unterforderung weg), sondern an Neulinge und Gelegenheitsspieler. Außerdem geht es nicht nur um leicht und schwer, sondern auch um ein anderes Spielgefühl - vor allem ein niedrigeres Powerlevel, höhere Tödlichkeit und etwas mehr "bounded accuracy". Die Regeln sollten auf wenige Seiten passen und die Charakterblätter sollten sich eher wie DW-Playbooks ausfüllen lassen.

Crimson King:

--- Zitat von: Ginster am 26.08.2017 | 21:48 ---Ich denke da nicht an Leute, die von PF kommen (die laufen mir leider schon 13th Age wegen regeltechnischer Unterforderung weg), sondern an Neulinge und Gelegenheitsspieler. Außerdem geht es nicht nur um leicht und schwer, sondern auch um ein anderes Spielgefühl - vor allem ein niedrigeres Powerlevel, höhere Tödlichkeit und etwas mehr "bounded accuracy".

--- Ende Zitat ---

Das sind tatsächlich Dinge, die ich als Optionen in 13th Age cool fände. Wobei man auch einfach die Levelups wesentlich verlangsamen kann und dann lange Zeit auf Adventurer Tier spielt. Die Tödlichkeit kann man mit harten Gegnern, fiesen Fallen und gefährlichen Umgebungen schon hoch kriegen, und viele OSR-typische Dinge sind meines Erachtens auch weniger am System als vielmehr an der Grundhaltung der Spieler aufgehängt.

OSR finde ich im Übrigen auch nicht so einsteigerfreundlich. Auf dem Papier ist das simpel, aber der Spielerfähigkeiten statt Charakterfähigkeiten-Ansatz sorgt natürlich dafür, dass Neulinge oft auf die Schnauze fallen und alte Hasen ihre Routinen haben, mit denen viele Standardrisiken direkt abgefangen werden.

Ginster:
Klar kann man irgendwie gegensteuern. Aber irgendwann spürt man den steilen Machtanstieg doch deutlich, man will ja auch Stufen aufsteigen. Hier wäre es schön, wenn man öfter kleine Powers bekommen würde, die nicht gleich den Schaden pauschal erhöhen, sondern eher zur Charaktervielseitigkeit beitragen.

Ja, viele OSR-Sachen würde ich auch keinem Einsteiger ans Herz legen. Aber, lass uns mal nicht am Begriff OSR festbeißen, denn, wie ich schon sagte, ich wollte kein OSR-Feeling. Finde aber die Grundmechaniken von - zum Beispiel - Beyond the Wall super einsteigerfreundlich. Die Monster finde ich dann aber doch eher langweilig. Hier könnte man zum Beispiel mit weiteren Effekten durch natürliche Würfelwürfe ansetzen, wie das Low Fantasy Gaming schon in Ansätzen getan hat.

13th Age hat eben - ähnlich wie Dungeon World - diese Wirkung auf mich, teilweise gar nicht mehr anders spielen zu wollen.  ;)

Ginster:

--- Zitat von: Lasercleric am 25.08.2017 | 16:59 ---Einfach eine E-Mail schreiben, bei mir sind damals Ltd Editions auf denn weg verloren gegangen, das war sehr ärgerlich.

--- Ende Zitat ---

Mein Paket ging zurück, weil sie die falsche Adresse angegeben hatten. Jetzt wird es nochmal losgeschickt. Pech aber immerhin nicht verloren gegangen :d

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