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[13th Age] Small Talk
Blizzard:
Also ich bin ja eigentlich kein Freund von D&D (und mache da auch keinen Hehl draus). 13th Age hat schon damals so ein bisschen mein Interesse geweckt. Und jetzt, da es mir für lau angeboten wurde, habe ich auch mal zugeschlagen-wohl wissend, dass es mehr oder minder an D&D (4) angelehnt ist. Ich habe mich jetzt mal -als ziemlicher D&D-Noob was die P&P-Variante anbelangt-durch die ersten paar Seiten dieses Threads gearbeitet und muss sagen, als ich das hier gelesen habe:
--- Zitat von: Scimi am 28.06.2013 | 23:11 ---Nach ausführlicher Lektüre des Grundbuchs bin ich der Meinung, dass 13th Age an alle möglichen Sachen angelehnt ist. Einerseits ist es ziemlich crunchig, andererseits nimmt es die Regeln nicht besonders wichtig. Es hat Anklänge von Indie-Rollenspielen, kommt aber auch sehr oldschoolig daher. Die Kampfregeln haben einen geringeren Anteil an dem Spiel als bei vielen neueren D&D-Systemen, aber nicht, weil man die Skills und Feats aufgebohrt hat, sondern weil man die Kampfmechanismen eingedampft hat. Es hat unglaublich viel von der 4ten Edition, vor allem bei den Klassen und Powers, ist aber sehr viel weiter von einem Brettspielcharakter entfernt als die meisten Rollenspiele, die ich kenne.
Das Spiel ist sehr simpel und robust, Improvisation durch SL und Spieler wird an vielen Stellen ermutigt und die Regeln sind einfach genug, das zu ermöglichen. Die Monster sind extrem simpel (Hauptangriff, Sonderangriff, HP, AC und Physical/Mental Defense, ein Statblock für einen Drachen passt handschriftlich in eine Zeile Karopapier) und haben durch diverse Mechanismen und Wertekombinationen trotzdem Charakter.
Viele Spieler werden es hassen, weil es im Vergleich zu D&D 3 bis Next sehr simpel ist und heilige Kühe gleich mit dem Maschinengewehr ummäht. Andererseits könnte es viele Spieler zu D&D bringen, denen die aktuellen Versionen zu aufwändig sind, die zwar klassische D&D-Elemente wie die Klassen, Zauber und Rassen haben wollen, wie den D20, AC, und Saving Throws, die aber anderseits ein Regelwerk wollen, dass man an einem Nachmittag komplett lesen und in einer halben Stunde vollständig erklären kann.
In der Tat ist es das erste D&D, das ich tatsächlich spielen will.
--- Ende Zitat ---
hörte es sich für mich so an, als ob ich an 13th Age tatsächlich Gefallen finden könnte-obwohl es ja ein "D&D-Klon" ist. Aber nicht nur aufgrund dessen, was Scimi da(mals) geschrieben hat, sondern auch was ich sonst so bislang in Erfahrung bringen konnte, hört sich echt interessant an und macht Lust, es mal auszuprobieren bzw. anzuspielen. Ich bin gespannt.
Mr. Ohnesorge:
Danke für den Link. Ich hatte sowas auch noch im Ohr, aber werde die potenziellen Spieler mal nach ihrer Meinung fragen - die sind eher für deutsche GRW zu begeistern und haben von sich aus gesagt, dass sie einen deutschen Verlag gerne unterstützen.
Mr. Ohnesorge:
@Blizzard: geht mir auch so. Irgendwie macht mich 13th Age gerade sehr an, insbesodnere in Verbindung mit dem coolen Book of Loot und Eyes of the Stone Thief.
Crimson King:
Ein Problem bei der deutschen Fassung ist, dass 13 True Ways nicht übersetzt wurde. Das Buch beinhaltet ein paar sehr interessante Klassen, speziell den Druiden und den Commander. Auch ansonsten gibt es sehr viel interessantes Material auf englisch.
Ginster:
--- Zitat von: Uwe-Wan am 23.01.2018 | 11:14 ---die sind eher für deutsche GRW zu begeistern und haben von sich aus gesagt, dass sie einen deutschen Verlag gerne unterstützen.
--- Ende Zitat ---
Das ist natürlich löblich, sie sollten aber wissen, dass die deutsche Reihe eingestellt wurde. Mit mehr deutschen Büchern ist also erstmal nicht zu rechnen. Für Spielerinnen und Spieler wäre das vor allem, wie Crimson King schon sagte, schade um die Klassen aus 13 True Ways.
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