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Vampire.. ohne spitze Zähne
ZSV:
Es geht um folgende Setting-Idee:
Durch Terraforming-Zwischenfälle, Reaktorexplosionen etc. ist ein Planet überwiegend verwüstet und verstrahlt (welche Strahlen, lasse ich mal außen vor). Jedenfalls soll das Ergebnis sein, dass einige menschliche Bewohner zu einer Art Vampir geworden sind: es dürstet sie nach Blut von anderen Menschen / Lebewesen, weil sie selbst in ihrem Körper (bedingt eben durch Strahlung pp.) die notwendigen Stoffe für Blut nicht herstellen können. Es geht also nicht um Vampire mit eckigen Zähnen und Dracula-Kostüm, sondern nur im weitesten Sinne um Menschen, die (lediglich) fremdes Blut trinken müssen (und sollen, sonst wäre das Setting ja witzlos), um zu überleben.
Ich suche derzeit eine "vernünftige" Erklärung dafür, was jenen Personen fehlt und warum sie das durch das Trinken von fremden Blut gewinnen / absorbieren können.
Any suggestions? Biologen kommt raus! :)
Tigerbunny:
Angeborene oder erworbene Anämie ist vielleicht die Krankheit(eigentlich ist das gar keine eigene Krankheit, für deine Zwecke sollte das aber so ausreichen), die du suchst. Hier ist die Sauerstofftransportfähigkeit des Blutes herabgesetzt. Dadurch sind die Patienten nicht so belastbar, leiden häufig unter Luftknappheit und Kopfschmerzen. Zudem sind sie recht blass.
Durch oral aufgenommenes Blut kann man da natürlich nix dran ändern, aber es könnte ja eine Anpassung an die Krankheit sein. Ein Terraformingunfall als "beschleunigte Evolution" wäre an sich eine schlüssige, pseudowissenschaftliche Erklärung.
YY:
Alternativ können die Betroffenen normale Nahrung nicht mehr verdauen und müssen sie quasi vorverdaut in Form von Blut zu sich nehmen.
Mir spukt auch was im Hinterkopf rum, dass es tatsächlich eine Krankheit in diese Richtung gibt, aber ich finde natürlich nichts dazu :-\
Teylen:
Es gibt doch Fledermaeuse und Insekten die Blut trinken?
Vielleicht machen das die mutierten Vampire aus dem selben Grund (und mit aehnlicher Biologie).
Hewisa (gone for good):
Vampirismus als spezielle Form von Anämie wäre eine Möglichkeit. Es gibt einen Roman von Dan Simmons, der das Thema ziemlich gut recherchiert (und sauspannend) so behandelt: "Kinder der Nacht". Ich bin kein Biologe, aber Dan Simmons recherchiert eigentlich ziemlich gut - ich könnte mir also vorstellen, dass das einigermaßen plausibel ist, was er da ablässt :)
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