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[Fate2Go] Frage zum Yeti-Kampfbeispiel - Manöver gegen Kisten

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Mr. Tentacle Guy:
Hallo,

ich habe eine Frage zum Yeti-Kampfbeispiel im Regelwerk "Fate2Go" für Spieler: In der ersten Runde führt Peik ein Manöver aus, mit welchem er die Halteseile der Kisten kappt, wodurch ein Szeneaspekt erschaffen wird. In der Probe würfelt Peik gegen die Yeti-Mooks.

Wäre es bei diesem Beispiel nicht stimmiger, wenn Peik gegen einen vom Spielleiter festgelegten wert würfeln würde? Meinem Verständnis nach würde ich bei Manövern gegen die Umwelt gegen einen festen Wert würfeln (vgl. Seile kappen) und nur bei direkten Manövern gegen meine Gegner (beispielsweise Sand in die Augen werfen, etc.) gegen deren Verteidigun würfeln.

Vor allem habe ich bei diesem Beispiel es so verstanden, dass sich gegen das Manöver von Peik nur die Yeti-Mooks verteidigen und Garanga außen vor bleiben würde.


Um es kurz zu machen:

Bei Manövern im Kampf würde ich gegen einen festen Wert würfeln, wenn ein Szeneaspekt geschaffen werden soll und ich würde gegen die Verteidigung der betroffenen Gegner würfeln, wenn bei diesen ein Aspekt geschaffen werden soll.


Grüße,
Mr. Tentacle Guy

Enkidi Li Halan (N.A.):

--- Zitat von: Mr. Tentacle Guy am  4.10.2012 | 11:59 ---Bei Manövern im Kampf würde ich gegen einen festen Wert würfeln, wenn ein Szeneaspekt geschaffen werden soll und ich würde gegen die Verteidigung der betroffenen Gegner würfeln, wenn bei diesen ein Aspekt geschaffen werden soll.

--- Ende Zitat ---
Kann man durchaus so machen, wenngleich das eher in die Richtung der Spielphilosophie von Freefate geht. Bei F2G soll grundsätzlich der SL so oft wie möglich gegen die Spieler würfeln können/dürfen, daher gibt es nur ganz wenige statische Proben gegen einen zuvor festgelegten Schwierigkeitsgrad.
Wenn du gegeneinander würfelst hast du halt auch nicht das Problem, dass du als SL schnell mal einen passenden Schwierigkeitsgrad aus dem Hut zaubern musst. Ich finde es fairer, wenn beide Seiten mit ihren Spielwerten würfeln, und auch beide Seiten für die Probe Fatepunkte einsetzen können (diese Option fällt nämlich bei einem festen Schwierigkeitsgrad für den SL weg).

Mr. Tentacle Guy:
Hallo Enkidi Li Halan,

dank deiner Erklärung kann ich den Hintergrund jetzt besser verstehen und ich finde, beide Varianten haben ihre Berechtigung. Ich werde es nun wohl so handhaben, dass ich bei einem Kampf für ein Manöver SC vs. NSC-Gegner würfeln lasse und außerhalb von Kämpfen natürlich eine statische Probe hernehme.

Könntest du mir zu dem Yeti-Beispiel noch kurz sagen, ob Peik bei dem Kisten-Manöver nur gegen die Yeti-Mooks oder gegen Garanga + Mooks gewürfelt hat? Prinzipiell müssten doch alle NSC-Gegner einer Zone zusammen dann gegen das Manöver würfeln, oder?

Grüße,
Mr. Tentacle Guy

Chruschtschow:
Irgendwie will mir das nicht so recht gefallen mit dem Würfeln gegen Gegner. Eine Idee hinter den Manövern ist es durch auch, dass SC, die nicht unbedingt Kämpfer (oder auch Redner...) sind, sich auch gewinnbringend in den Kampf ( oder auch sozialen Kampf...) einbringen können. Das geht doch verloren, wenn man dann doch wieder die Gegner würfeln lässt anstatt einen meist niedrigeren statischen Wert zu nehmen. Oder übersehe ich da was?

Pyromancer:

--- Zitat von: Chruschtschow am  8.10.2012 | 14:08 ---Irgendwie will mir das nicht so recht gefallen mit dem Würfeln gegen Gegner. Eine Idee hinter den Manövern ist es durch auch, dass SC, die nicht unbedingt Kämpfer (oder auch Redner...) sind, sich auch gewinnbringend in den Kampf ( oder auch sozialen Kampf...) einbringen können. Das geht doch verloren, wenn man dann doch wieder die Gegner würfeln lässt anstatt einen meist niedrigeren statischen Wert zu nehmen. Oder übersehe ich da was?

--- Ende Zitat ---

Für einen Nicht-Kämpfer hat das Manöver den Vorteil, dass er nicht auf seinen (niedrigen) Angriffs-Wert angewiesen ist, sondern dafür auch andere, höhere Fertigkeiten nehmen kann.

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