Pen & Paper - Spielsysteme > Fate
[Fate2Go] Frage zum Yeti-Kampfbeispiel - Manöver gegen Kisten
Yehodan ben Dracon:
Allerdings kann man auch argumentieren, dass solch kluger Einsatz von Umgebungsdetails mit einem ausnahmsweise statischen Mindestwurf belohnt werden sollten.
Wenn man zu schwach ist, sich mit einem Gegner zu messen, muss man nur die Umstände für sich nutzen.
Persönlich finde ich aber gegenwürfeln fairer, denn gegen einen Angriff (durch die Kisten) sollte man sich wehren können.
Spontane Idee: Der SC würfelt auf Mechanik gegen Mindestwurf +1 und löst bei Erfolg einen Angriff der Kisten (mit Fertigkeitswert Gewalt +4) gegen die Mooks aus.
Klingt etwas umständlich...?
Enkidi Li Halan (N.A.):
--- Zitat von: Mr. Tentacle Guy am 4.10.2012 | 16:21 ---Könntest du mir zu dem Yeti-Beispiel noch kurz sagen, ob Peik bei dem Kisten-Manöver nur gegen die Yeti-Mooks oder gegen Garanga + Mooks gewürfelt hat? Prinzipiell müssten doch alle NSC-Gegner einer Zone zusammen dann gegen das Manöver würfeln, oder?
--- Ende Zitat ---
Sorry, dass ich mich dazu erst jetzt melde, hab gerade immer sehr wenig Zeit...
Ja, Peik würfelt für sein Manöver nur gegen die Yeti-Mooks, da nur sie davon betroffen sind. Immer dran denken: die Mooks sind zwar eine Gruppe, werden aber spieltechnisch als ein einzelner Gegner behandelt. Manöver haben grundsätzlich erst mal nur Auswirkung auf den Gegner, auf den sie gelegt werden. Garanga ist ein separater Gegner, der mit Peik im Moment überhaupt nicht interagieren kann/will. Auch das Freie Ausnutzen eines Manöver-Aspekts kann nur für den Gegner verwendet werden, der ursprünglich gegen das Manöver gewürfelt hat.
Wenn ein durch ein Manöver erzeugter Aspekt allerdings Anhaltend ist kann er zu einem Szenenaspekt werden. Das entscheidet dann entweder der SL oder der Gruppenkonsens. Wird ein Szenenaspekt daraus, können alle im Wirkungsbereich befindlichen Personen damit arbeiten: die Yeti-Mooks, Garanga und natürlich die SCs. Sie müssen aber Fatepunkte zahlen, wenn sie den Aspekt Einsetzen wollen.
--- Zitat von: Mr. Tentacle Guy am 4.10.2012 | 16:21 ---Prinzipiell müssten doch alle NSC-Gegner einer Zone zusammen dann gegen das Manöver würfeln, oder?
--- Ende Zitat ---
Das wäre mir neu bzw. das müsste ich selbst nochmal nachsehen, wie das andere Fate-Inkarnationen regeln. Ich erinnere mich gerade nur daran, dass man in DresdenFiles Angriffe auf Zonen legen kann, in diesem Fall wird die Grundschwierigkeit erhöht. Keine Ahnung, ob das auch für Manöver gilt.
In F2G gibt es zudem eigentlich keine Zonen. Kampfsituationen und die daraus resultierenden spielmechanischen Effekte werden hier im Endeffekt immer auf Zweikampfsituationen Gegner vs. Gegner heruntergebrochen (auch wenn ein gegner mal eine Gruppe von Personen sein kann, siehe oben).
--- Zitat von: Yehodan ben Dracon am 11.10.2012 | 18:35 ---(...)
Klingt etwas umständlich...?
--- Ende Zitat ---
Finde ich auch ;) Und Achtung: es geht hier um F2G - das hat die Fertigkeiten, die du genannt hast, gar nicht.
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Yehodan ben Dracon am 11.10.2012 | 18:35 ---Spontane Idee: Der SC würfelt auf Mechanik gegen Mindestwurf +1 und löst bei Erfolg einen Angriff der Kisten (mit Fertigkeitswert Gewalt +4) gegen die Mooks aus.
Klingt etwas umständlich...?
--- Ende Zitat ---
und ganz und gar un-fate-ig. Ein Manöver plaziert einen Aspekt, der dann in einer Folgeaktion benutzt werden kann, um einen Angriff effektiver zu machen.
Also bei F2G kann z.B. jemand mit einem Wurf auf Erfahrung oder Talent den Aspekt "Herabstürzende Kisten" erzeugen und dann kann der nächste Spieler einen Angriff würfeln und den Aspekt kostenfrei einsetzen - entweder für einen +2 Bonus oder um noch mal neu zu würfeln.
Navigation
[0] Themen-Index
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln