Pen & Paper - Spielsysteme > Fate
[F2G] Regelfrage
Gimkin:
Verstehe ich das richtig ?
Eine Spinne will den SC im Kampf beissen um ihn zu vergiften.
a) Es handelt sich um ein beteubendes Gift, dann ist es ein Manöver und geht auf eine passende Fertigkeit - weil es ein Biss ist, kommt auch Angriff in Frage.
b) Es handelt sich um ein Gift das Schaden anrichtet, dann ist es ein Angriff und geht auf Angriff.
Ein Magier will einen SC im Kampf verzaubern.
a) Wenn er einen Schlafzauber wirkt, ist das ein Manöver und geht zB auf Talent.
b) Wenn er einen Feuerball wirkt, ist das ein Angriff und geht ebenfalls auf Angriff.
Und was ist hier sinnvoller ? Oder wie ist es gedacht ?
Wenn ein Spieler sich unsichtbar macht um leichter an der Wache vorbei zu kommen
Wäre dass eher ein Wettstreit mit Folgen in der der Spieler zB mindestens ein mittlere Konsequenz erreichen muss, oder benutzt er besser seinen Aspekt Magier und bekommt ein +2 auf seinen "Schleichen" wurf, weil er sich unsichtbar machen kann ?
ComStar:
Zu deiner ersten Frage, ja so habe ich das auch verstanden. Wenn Schaden (Stress) verursacht werden soll, geht dies nur mit "Angriff" (bzw. Beeinflussen für geistigen Stress).
Bzgl. deiner 2. Frage würde ich sagen, dass der Spieler mit einem Talentwurf den Zauber aktivieren kann um sich den Aspekt "Unsichtbar" zu geben, welchen er dann 1mal kostenlos aktivieren kann um +2 aufs Schleichen zu bekommen. Oder hab ich da was falsch verstanden?
Gimkin:
Danke. Daran das so zu machen habe ich irgendwie nicht gedacht.
Enkidi Li Halan (N.A.):
Huhu, sorry, ich hab den Thread irgendwie übersehen gehabt... :-[
--- Zitat von: Gimkin am 25.11.2012 | 11:42 ---Eine Spinne will den SC im Kampf beissen um ihn zu vergiften.
a) Es handelt sich um ein betäubendes Gift, dann ist es ein Manöver und geht auf eine passende Fertigkeit - weil es ein Biss ist, kommt auch Angriff in Frage.
b) Es handelt sich um ein Gift das Schaden anrichtet, dann ist es ein Angriff und geht auf Angriff.
--- Ende Zitat ---
Richtig - alles was Stress beim Gegner erzeugen soll, wird auf "Angriff" gewürfelt. Alles andere ist tendentiell ein Manöver und geht auf eine passende alternative Fertigkeit (die, wie du richtig schreibst, auch "Angriff" sein kann.)
--- Zitat von: Gimkin am 25.11.2012 | 11:42 ---Ein Magier will einen SC im Kampf verzaubern.
a) Wenn er einen Schlafzauber wirkt, ist das ein Manöver und geht zB auf Talent.
--- Ende Zitat ---
Richtig.
--- Zitat von: Gimkin am 25.11.2012 | 11:42 ---b) Wenn er einen Feuerball wirkt, ist das ein Angriff und geht ebenfalls auf Angriff.
--- Ende Zitat ---
Genau.
--- Zitat von: Gimkin am 25.11.2012 | 11:42 ---Wäre dass eher ein Wettstreit mit Folgen in der der Spieler zB mindestens ein mittlere Konsequenz erreichen muss, oder und benutzt er besser seinen Aspekt Magier und bekommt ein +2 auf seinen "Schleichen" wurf, weil er sich unsichtbar machen kann ?
--- Ende Zitat ---
Das könntest du so machen, wobei es dann nicht "oder", sondern besser "und" heißen müsste (fixed it for you, s.o.). Du würdest einen Wettstreit mit Folgen fordern, mit Ziel eine Mittlere Konsequenz zu schaffen. Der SC würfelt mit "Talent" und kann dann seinen Magieraspekt Einsetzen, um +2 für den Wurf zu bekommen (er zaubert, und der Akt des Zauberns wird durch den Aspekt abgedeckt). Funktioniert, und hat den Vorteil, dass man nur einen Würfelwurf machen muss.
Wenn du den Vorgang des Zauber-Wirkens ein wenig deutlicher inszenieren möchtest, könntest du auch so vorgehen: Du lässt den SC mit "Talent" ein Manöver gegen die Wache ablegen. Die Wache kann sich natürlich gegen den Zauber wehren (mit "Willenskraft"). Gelingt das Manöver, etabliert der SC einen passenden Aspekt auf sich oder der Wache (z. B. "UNSICHTBAR" oder "AUSSERHALB SEINER WAHRNEHMNUNG")
Im Anschluss folgt der Wettstreit mit Folgen, mit Ziel, ungesehen an der Wache vorbeizukommen (und gegebenenfalls einer Zielvorgabe wie der Mittleren Konsequenz). Für diesen Wurf verwendet der SC die Fertigkeit "Fitness" (Schleichen fällt ins Einsatzgebiet dieser Fertigkeit, siehe auch Charakterbogen). Den durch das vorangegangene Manöver etablierten Aspekt kann der SC jetzt frei Aussnutzen und bekommt den Bonus von +2 auf den "Fitness"-Wurf.
Die zweite Variante hat mehr Würfelwürfe, aber auch den Vorteil, dass mehr schiefgehen kann - die Wache kann bereits beim ersten Wurf bemerken, dass irgendetwas nicht stimmt (wenn ihr Willenskraft-Wurf gelingt). Und "mehr schiefgehen" ist bei Fate ja durchaus gewollt ;)
Diese Vorgehensweise ist im Endeffekt das, was ComStar meint, nur regeltechnisch aufgedröselt.
Gimkin:
--- Zitat von: Enkidi Li Halan am 2.12.2012 | 16:30 ---[...]
Wenn du den Vorgang des Zauber-Wirkens ein wenig deutlicher inszenieren möchtest, könntest du auch so vorgehen: Du lässt den SC mit "Talent" ein Manöver gegen die Wache ablegen. Die Wache kann sich natürlich gegen den Zauber wehren (mit "Willenskraft"). Gelingt das Manöver, etabliert der SC einen passenden Aspekt auf sich oder der Wache (z. B. "UNSICHTBAR" oder "AUSSERHALB SEINER WAHRNEHMNUNG")[...]
--- Ende Zitat ---
Ich dachte Manöver gehen nur in einem Kampf ?
Wäre das dann ein Ein-Aktion-Kampf ? Das kommt mir tatsächlich ein wenig seltsam vor, weil sowas wäre doch eigentlich ein Wettstreit mit Folgen ?
Müssten es nicht dann eigentlich einfach zwei Wettstreite sein ?
1) Wettstreit mit Folgen : Ziel -> Unsichtbarkeit
2) Wettstreit mit Folgen : Ziel -> An der Wache vorbeizukommen
Oder habe ich da was falsch verstanden ?
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