Medien & Phantastik > Sehen
Unsere Mütter, unsere Väter
6:
Im Prinzip wird nicht das Handwerkliche kritisiert, sondern die Aussage des Filmes.
dr.fendo:
Ich kam leider noch nicht dazu die (bereits aufgezeichneten) Teile zu sehen. Aber wurden die nicht bspw von Spiegel unheimlich gehyped?
Gaming Cat:
--- Zitat von: Callisto am 26.03.2013 | 00:21 ---Ich finds seltsam, dass ich ausserhalb des tanelorns eher Kritiken gelesen habe in der Richtung "So ein Scheiss!"
--- Ende Zitat ---
In dieser Härte habe ich das eigentl. nur von der Zeitung mit den großen Buchstaben auf dem Titelblatt gesehen... ;)
Wer auf unmenschliche Massenmörder-Nazis steht kommt aber sogar bei dieser Filmreihe auf seine Kosten, daher kann ich nicht wirklich nachvollziehen, worauf sich die inhaltliche Kritik stürzt... wtf?
6:
--- Zitat von: Master Bam am 26.03.2013 | 13:39 ---Wer auf unmenschliche Massenmörder-Nazis steht kommt aber sogar bei dieser Filmreihe auf seine Kosten, daher kann ich nicht wirklich nachvollziehen, worauf sich die inhaltliche Kritik stürzt... wtf?
--- Ende Zitat ---
Die Kritik lautet nicht: "Da kommen keine unmenschlichen Massenmörder-Nazis vor", aber lies selber.
Weltengeist:
--- Zitat von: Master Bam am 26.03.2013 | 13:39 ---Wer auf unmenschliche Massenmörder-Nazis steht kommt aber sogar bei dieser Filmreihe auf seine Kosten, daher kann ich nicht wirklich nachvollziehen, worauf sich die inhaltliche Kritik stürzt... wtf?
--- Ende Zitat ---
Das kann ich dir verraten, ohne die Filme überhaupt gesehen zu haben (dafür habe ich viele Zeitungsartikel gelesen): Es geht in Deutschland für bestimmte Feuilletonisten weiterhin nicht, die Handelnden (oder gar Täter) als Menschen darzustellen. Es hat bei Beiträgen zum Dritten Reich stets primär um die Deutsche SchuldTM zu gehen. Wer das Verhalten der Handelnden nachvollziehbar darstellt, zeigt Verständnis und relativiert damit (ihrer Meinung nach) die Verbrechen, die begangen wurden.
Versteht sich von selbst, dass besagte Feuilletonisten - wenn sie denn damals gelebt hätten - natürlich alle zum überzeugten Widerstand gehört hätten. Schade, dass es damals so wenige Feuilletonisten gab.
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