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[OPERA] (Arbeitstitel) - Kritik und Anregungen erwünscht,

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Nachtfrost:
Auf der Erde des Jahres 2018, einer harten Welt voller dunkler Mysterien, wird im Verborgenen ein Kampf ausgefochten, bei dem das Schicksal unserer Welt auf Messers Schneide steht.
Eine Welt, in der Dampfmaschinen und Ätherapparate den Menschen Wohlstand und Verderben gebracht haben. Majestätische Ätherschiffe fahren durch die Ozeane des Himmels und tragen in ihren luxuriösen Gondeln die dekadente Oberschicht. Mutanten fristen ein hartes und kümmerliches Dasein in den verseuchten Slums der Megastädte, in die nie ein Strahl Tageslicht fällt.
Spiele einen Animus, einen Geist aus einer fremden Welt, ausgestattet mit der Kraft, menschliche Körper in Besitz zu nehmen und die Realität nach seinem Willen zu verändern und mach dich auf die Jagd nach den „schwarzen Animi“, den Peinigern der Menschheit und Vorboten des Chaos. Aber sei auf der Hut und nutze deine Mächte mit Bedacht, denn sonst zerreißt du selbst die Realität oder die Verderbnis deiner Taten verschlingt dich.

Hallo zusammen!
Vorsicht, Wall of text!
Seit der Rollenspiel-Challenge 2010 bastle ich immer mal wieder an meinem kleinen Rollenspiel OPERA (Arbeitstitel) weiter.
Diesen Winter war es mal wieder soweit und langsam nähere ich mich doch langsam einem spielbaren Ergebnis an.
Die damalige Grundidee, dass die Spieler keinen festen „Charakter“ haben, sondern eine Art Geist spielen, der fremde Körper in Besitz nehmen kann, treibt mich immer noch um. Dazu sollen die Spielmechanismen schnelles Erstellen der sogenannten „Wirte“ ermöglichen, mit einem lockeren System von Fertigkeiten, die on-the-fly frei ausgesucht werden. Der gespielte Geist, „Animus“ verfügt über Magie-ähnliche Fähigkeiten, die nahezu frei einsetzbar sind, aber bei Anwendung Chaos anhäufen. Zuviel Chaos erzeugt Rückkopplungen und Störungen der Realität. (Ein bisschen wie Paradox bei M:tA)
Allerdings wurde die Hintergrundwelt (damals als eine Art Gegenwart mit mystischem Einschlag gedacht, die aber einfach papierdünn war) mittlerweile komplett überworfen. Jetzt spielt OPERA in einem kontemporären Steampunk-Setting. Im Jahr 2018 einer alternativen Geschichtsschreibung.

Einige Konzepte müssen nochmals überarbeitet werden, dafür möchte ich hier im Tanelorn gerne Brainstormen und mir Feedback holen.
Außerdem würde es mich freuen, generell Feedback zu bekommen. Vor allem in Bezug auf Verständlichkeit und Spielbarkeit, da der Blick von außen doch immer ein anderer ist als auf das eigene Geschreibsel.

Das System in Kürze:
Die Spieler übernehmen die Rolle eines "Animus", der Geist eines Wesen einer fremden Dimension, der menschliche Körper in Besitz
nehmen kann. Er gehört der Organisation OPERA an, die sogenannte "schwarze Animi" jagt, die der Verderbnis anheim gefallen sind. Diese haben sich in die menschliche Welt geflüchtet und ebenfalls Besitz von einem menschlichen "Wirt" ergriffen.

--- Zitat von: La Cipolla am 13.04.2013 | 09:53 ---Okay, also sozusagen verkrüppelte Exil-Götter ohne Körper, die in unsere Welt entsandt wurden, um den Schlamassel ihrer Kollegen aufzuräumen.
--- Ende Zitat ---


Das Würfelsystem ist ein W6 Poolsystem. Erfolge bei 5 und 6, Fehlschlag bei 1 (hebt Erfolg auf).
Der Pool wird in der Regel aus Attribut und Fertigkeit gebildet.
Es gibt die 3 Attribute Körper, Geist und Präsenz, die immer vom jeweiligen Wirt abhängen. Ebenso die Fertigkeiten, die aus eine bestimmten Anzahl W6 vom Spieler zusammengekauft werden können.
Der Animus selbst, also die Spielfigur, hat keine Attribute, nur eine Anzahl von Machtwürfeln, die er bei jedem Wurf zusätzlich in den Pool nehmen darf. Außerdem benutzt er sie für die „Seelenwanderung“ bein Übernehmen eines neuen Wirtes. Außerdem entstammt er einem bestimmten Haus, was eine gewisse Weltanschauung und Boni auf unterschiedliche Aktionen mit sich bringt.
Jeder Animus hat eine oder mehrere schlechte Eigenschaften, die dominanter werden, je mehr Verderbnis der Animus ansammelt. Das passiert vor allem, wenn er mutwillig Menschen schadet (natürlich inklusive seinem gegenwärtigen Wirt).
Edit: Häuft ein Animus zu viel Verderbnis an, wird er selbst als "schwarzer Animus" gebrandmarkt und gejagt.
Der Charakter hat außerdem einen Energiepool von 10W6. Daraus kann er Würfel benutzen um Würfelpools bei Würfen aufzustocken. Oder er kann mit einer Anzahl Würfel aus dem Energiepool einen „Energiecheck“ würfeln, um die Realität nach Belieben zu verändern. Dabei braucht er mehr Erfolge, je tiefgreifender der Effekt die Realität erschüttert.
Der Einsatz von Energiewürfeln erzeugt „Chaos“ indem ein Teil der verbrauchten Energiewürfel in den Chaos-Pool des SL fließen.

Das war es vorerst, wenn auch etwas unkoordiniert.
Ich werde später noch zu den Knackpunkten kommen, an denen ich im Moment hänge:
-Konfliktsystem (Stichwort: aktive Abwehr, Schaden runterwürfeln, oder beides?)
-Rotation von Energiewürfeln/Chaos

Die Weltbeschreibung ist ebenfalls noch in Arbeit. Die Aktuelle Version (0.19) ist also Work-In-Progress.

Opera 0.19 (19 Seiten)
Charakterbogen

Viel Spaß beim Lesen!
Für Feedback bin ich wirklich dankbar.

P.S.: Die Power 19 hab ich in Gedanken mal für mich beantwortet. Falls Interesse besteht, schreib ich dazu auch nen Aufsatz   ~;D

P.P.S.: Wie ich feststellen musste, ist der Name OPERA schon für ein spanisches oder portugiesisches RPG-System vergeben. Daher sind auch Anregungen für einen neuen Namen gern gesehen.

pharyon:
Hallo Nachtfrost,

ich habe mir die Regeln mal zum genüsslichen Nachlesen gezogen und einen Blick auf den Charakterbogen geworfen.

Zwei Informationen:
1) Ich finde viele Begriffe auf dem Charakterbogen nicht lesbar. Sonst gefällt mir die Aufmachung gut.
2) Auf Seite 3 der regeln ragt eine Tabelle links in die rechte Spalte rein und überlappt mit dem Text dort.

Grüße, p^^

Nachtfrost:
Danke Pharyon. Ich hatte das Gefühl, das Druckbild des Charbogens war besser. Aber das Layout von Bogen und vor allem Text ist nicht final. Zur Not muss ich beim Charbogen eine andere Schriftart nehmen.
Gerade im Text werden noch Absätze und Kapitel nochmals verschoben werden. (z.B. Charaktererschaffung und Weltbeschreibung nach vorne, Inhaltsverzeichnis erstellen etc pp)

Hier eine quick & dirty-Version des Charakterblattes mit einer anderen Schriftart.

La Cipolla:
Ich hab ja zugegebenermaßen auch erst gedacht, du willst ein Opern-Rollenspiel machen ... schade. ;D

Das Setting haut mich nicht unbedingt um, klingt vom Feeling (!) her auch stark nach Opus Anima.
Was ich daran interessant finde, ist der Wechsel des Körpers, gerade auch die Regeln. Nett. Erinnert mich ein wenig an das PC-Spiel Messiah. In der Zusammenfassung oben solltest du etwas mehr zu den Anima-Dingern erzählen (in wenigen Wörtern bitte ^^'), also warum die da sind, wie ihre Verbindung zu den "Bösen" ist, was sie überhaupt wollen.
Ich würde mir an deiner Stelle auch SEHR genau überlegen, wie die funktionieren, wie sie zu Menschen stehen, welche Wechselwirkungen es gibt usw. Das kam mir jetzt auch in der Weltbeschreibung noch etwas schwammig ("laberig"), zweckmäßig vor.

Nachtfrost:
Das Setting ist sicher nicht die Neuerfindung des Rads. Weder kann ich das, noch will ich das.
Opus Anima kenne ich bisher nur dem Namen nach.
Im Grunde kann das Spiel jedoch in jeder Art Setting (historisch, Fantasy, Sci-Fi) funktionieren. Weder sind die Fertigkeiten festgeschrieben noch andere Faktoren, die jene Spielrealität ausmachen, die von den Animi infiltriert wird.

Mehr Informationen zu den Animi in wenigen Worten. Gar nicht so einfach  ;D

Animi sind in ihrer Dimension Wesen von gottgleicher Macht.
Alle Animi entstammen einem Haus, einer Art Kaste, das einen Aspekt der Realität besonders gut manipulieren kann. In ihrer Heimat streiten diese Häuser in politischen Querelen, während die eigene Welt um sie in Trümmer fällt. Ihre Heimatwelt ist Sterben begriffen und vom Chaos bedroht, gegen das ein verzweifelter Kampf ausgefochten wird, der schon jetzt zum Scheitern verdammt ist.
Einige Animi flüchten daher in unsere Welt, wo sie durch die Beschränkungen unserer Dimension einen großen Teil ihrer Macht einbüßen.
Manche davon sind Verbrecher in ihrer eigenen Welt, andere nutzen hier ihre Macht auf egoistische Weise und drohen die Menschen und unsere Welt zu zerstören.
Deshalb hat der Rat der Häuser OPERA entsandt, eine Gruppe, die in unserer Welt diese "schwarzen Animi" aufhalten sollen. Zum einen aus Verantwortungsgefühl, zum anderen steckt oft eine verborgene politische Agenda dahinter. Da der Übertritt zu uns mit einem großen Verlust an eigenen Kräften verbunden ist (letztendlich werden sie zu einer Art Geist), treten die wenigsten OPERA freiwillig bei.
Manche Animi melden sich freiwillig, wenn eine persönliche Sache sie antreibt. Andere werden als Stellvertreter ihrer Häuser gesandt. Aber oftmals haben sie sich selbst etwas zu schulden kommen lassen und sollen in der Verbannung ihre Schuld abtragen um wieder zurück kehren zu dürfen.

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