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[Serie] Agents of S.H.I.E.L.D.
Ranor:
--- Zitat von: 1of3 am 27.10.2013 | 23:02 ---Wozu will man heute Opening Themes haben? Die werden doch sowieso vorgespult.
--- Ende Zitat ---
Von dir vielleicht. Du spulst dann wahrscheinlich auch die Opening Credits von Filmen (wenn sie denn mal welche haben) vor... Ein Theme setzt die Stimmung der Serie. Das beste aktuelle Beispiel ist sicherlich Game of Thrones. Und natürlich braucht nicht jede Serie ein Main Theme, aber eine Serie wie Agents of Shield hat keines!?
Ich hätte mir beispielsweise etwas in der Art von The Cape gewünscht.
La Cipolla:
Ich denke, deine Meinung ist inzwischen sehr deutlich geworden. ;D
Ich bin da beim Rest des Threads - Intro is nett, aber am Ende ne eher unwichtige Kleinigkeit.
Ich finde "Schöne Menschen of Shield" bis jetzt sehr mittelmäßig (und vor allem wechselhaft - Folge 3 und 4 waren zieeemlich cool, der Rest ... weniger), gerade im direkten Vergleich mit Arrow. Dann wiederum hat es auch ein anderes Konzept, und ich kann mir lebhaft vorstellen, dass es mit der Zeit noch erheblich besser wird. Lasst uns mal aufs Ende der ersten Staffel warten. Das bei weitem größte Problem sind die Dialoge - teilweise krieg ich Schüttelkrämpfe, wenn mal wieder ein eher schlechter Writer am Start ist (die Scorch-Folge war ein gutes Beispiel). Gut gefallen mir dagegen die exotische Grundstimmung, die sie mit ein paar kleinen Szenen in anderen Ländern sehr gut hinkriegen, die insgesamt lockere Atmosphäre sowie der niedliche Humor (Seduce him!) und, let's face it, der Fanservice. ^^''
Person of Interest und Arrow sind momentan trotzdem zwei bis drei Niveaustufen weiter oben, was Superheldenserien angeht.
Ranor:
Tatsächlich ist Arrow sogar deutlich besser als Agents of Shield (und das obwohl Arrow teilweise grottig gespielt und geschrieben ist) - etwas, was ich nie erwartet hätte.
alexandro:
Arrow ist lahm... ich denke der große "Twist" wurde bereits ausgiebig telegraphiert, nämlich dass
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Oliver nicht wirklich die ganzen 5 Jahre auf der Insel war, sondern die Welt bereist hat.bei Lost waren die Rückblenden wenigstens interessant und haben neue, überraschende, Facetten der Figuren zutage gebracht. Bei Arrow sind sie einfach nur unnötig. AoS ist da das krasse Gegenteil: da fängt man mit wenigen Informationen an und je mehr man erfährt, desto mehr Fragen tun sich auf.
Und die Gegner...Deadshot hat überhaupt keine Sprechrolle (und ist auch gleich darauf tot), die Flush-Gang ist eine Soap-Familie und Deathstroke (eigentlich der interessante Gegner im DCverse) wurde zum Mini-Jason degradiert. Dazu dann noch das creepige quasi-inzestiöse Verhältnis von Ollie zu seiner Schwester und Mutter... und warum trägt der Protagonist eigentlich in seiner zivilen Identität soviel Eyeliner?
Insgesamt sind die Figuren eher meh, einzig die Computerspezialistin bei Queen Industries reißt es raus (und evtll. noch die Schwägerin vom Bodyguard), aber die ist viel zu selten zu sehen. Die restlichen rangieren zwischen unsympathisch und profillos. Die Serie ist auch viel zu inkohärent und episodisch für meinen Geschmack (in einer Folge wird Ollie mit Hood in Verbindung gebracht und muss sich rausreden, in der nächsten Folge verschwindet er ohne Begründung von einer Party seiner Mutter, kurz bevor Hood auftaucht - und keiner kommt auf die Idee, dass seine "Ausrede" vielleicht nicht so stichhaltig war). Von der "Action" (a.k.a.: unkoordiniertes Rumgehampel im Dunkeln) will ich gar nicht erst anfangen...
Bad Horse:
Ich stimme Alexandro zu - die Charaktere und die Charakterdynamik bei Shield finde ich wesentlich interessanter. Außerdem nimmt sich Shield nicht 100%-ig ernst, im Gegensatz zu Arrow.
Aber ich mag auch die Avengers ungefähr 1.000mal lieber als Batman.
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