Pen & Paper - Spielsysteme > D&D4E
Wie variabel lässt sich die 4E an Settings anpassen?
6:
@Crimson King:
Im Prinzip hast Du das, was ich sagen wollte kürzer formuliert. Die Sache mit dem Balancing sehe ich allerdings ncht als Problem an. Aber YMMV. :)
Grubentroll:
Ich finde die Diskussion die hier grad läuft zwar interessant, aber ich finde wir entfernen uns grad sehr stark vom Threadthema.
Das letzte was ich fürs Thema relevant fand, war "Magie bei 4E ist eher inflationär, dafür aber auch schwächer", denn das ist etwas das ich fürs Setting abbilden müsste.
Ob der Drache den Gnom durch die Gegend haut oder nicht bei einem Prankenhieb finde ich eher unrelevant für die Frage ob ich 4E für Planescape oder zB ein mittelalterliches Setting verwenden kann oder möchte.
Wie seht ihr das?
Arldwulf:
Dann mal zurück zum Thema: Magie ist schwächer.
Ich denke dies kommt natürlich auf den Vergleichsmaßstab an. Immerhin sind Magier in der 4e immer noch die Typen welche ganz wortwörtlich Berge versetzen können. Das Stärkeniveau der Magie ist immer noch sehr hoch. Nur halt nicht mehr völlig aus dem Ruder geratend.
Thandbar:
--- Zitat von: Arldwulf am 24.06.2013 | 10:11 ---@thandbar: Dabei ignorierst du die improvisierten Aktionen aber komplett, der gefrierende Froststrahl ist ja sogar eines der explizit genannten Beispiele. Insofern macht das irgendwie wenig Sinn.
--- Ende Zitat ---
Einen Gegner oder gar eine Gegnergruppe komplett mit einer improvisierten Aktion auszuschalten, scheint mir nicht im üblichen Rahmen des Regelwerks zu liegen, da der Schaden, den so eine Aktion reißt, gedeckelt ist. Ich kenne auch in den Kaufabenteuern kein Beispiel für einen ähnlich gelagerten Fall.
Natürlich kann man sich als Spielergruppe darauf einigen, die Powers auch sehr frei außerhalb des Kampfes verwenden zu können. Die Frage aber, wo da die Grenze zu ziehen ist, scheint mir nicht trivial zu sein.
--- Zitat ---Wenn in deinem Posting von dem "quasi-religiösem" Status der Regeln gesprochen wird beschreibt dies die 4e mit all ihrem "pass an was dir nicht passt und ihren improvisierten Aktionen als expliziten Teil des Regelwerks eher nicht. Im Gegenteil.
--- Ende Zitat ---
Wir wiederholen uns. Natürlich kann eine Gruppe verändern, was sie will, aber das Balancing kann darunter sehr schnell leiden. Und ich frage mich, warum man funktionale Regeln auf Biegen und Brechen ändern sollte.
--- Zitat ---Was den Vogelverwandlungszauber betriff: den gibt es ja auch inklusive Flugeigenschaft. Dies ist nur schwieriger zu lernen, etwas höherstufiges.
--- Ende Zitat ---
Das ist doch gar nicht mein Argument. Der Verwandlungszauber zeigt doch nur, dass der Fluff zwar viel Spiel hat, aber letztlich wirkungslos ist, solange er nicht durch entsprechende Powers unterfüttert wird.
Was den Fluff angeht, kann ich mich per Wildshape in alles Mögliche verwandeln und das Ausfabulieren, wie ich möchte, nur hat dies solange keinen regeltechnischen Effekt, bis ich die entsprechende Power erlernt habe. Den +2 Bonus gibt es ja nur, wenn der Spielleiter die Verwandlung auch als gutes Rollenspiel empfindet.
Wildshape ermöglicht es einem ja out of the box nicht einmal, sich als Tier zu "maskieren", weil der Stealth-Bonus ebenfalls separat hinzugekauft werden muss. (Zumindest, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.)
@CK
--- Zitat ---Gleiches gilt für Handlungen, die garnicht von Powers abgedeckt sind. DnD 4 ist eben kein Brettspiel und die Spieler in den Handlungsoptionen nicht auf ihre Powers beschränkt.
--- Ende Zitat ---
Eine psychologische Falle scheint mir zu sein, dass Spieler in der 4E leicht dazu neigen, sich auf ihre Powerkarten zu konzentrieren, um damit all ihre Probleme zu lösen. Die Sache mit dem Feuerpfeil hätte, wenn ich das richtig sehe, gar keiner Power bedurft.
Arldwulf:
--- Zitat von: Thandbar am 24.06.2013 | 11:01 ---Einen Gegner oder gar eine Gegnergruppe komplett mit einer improvisierten Aktion auszuschalten, scheint mir nicht im üblichen Rahmen des Regelwerks zu liegen, da der Schaden, den so eine Aktion reißt, gedeckelt ist.
--- Ende Zitat ---
Eine Herausforderung die mit einer Aktion beendet ist wäre ja auch langweilig. Aber das Regelwerk nennt zum Beispiel das zufrieren von Wasser in dem ein Gegner läuft als Beispiel, es geht also ohnehin nicht immer nur um Schaden.
--- Zitat von: Thandbar am 24.06.2013 | 11:01 ---
Das ist doch gar nicht mein Argument. Der Verwandlungszauber zeigt doch nur, dass der Fluff zwar viel Spiel hat, aber letztlich wirkungslos ist, solange er nicht durch entsprechende Powers unterfüttert wird.
Was den Fluff angeht, kann ich mich per Wildshape in alles Mögliche verwandeln und das Ausfabulieren, wie ich möchte, nur hat dies solange keinen regeltechnischen Effekt, bis ich die entsprechende Power erlernt habe. Den +2 Bonus gibt es ja nur, wenn der Spielleiter die Verwandlung auch als gutes Rollenspiel empfindet.
Wildshape ermöglicht es einem ja out of the box nicht einmal, sich als Tier zu "maskieren", weil der Stealth-Bonus ebenfalls separat hinzugekauft werden muss. (Zumindest, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.)
--- Ende Zitat ---
Nein, maskieren hat mit Stealth nichts zu tun. Was du machen könntest ist dich in Tierform als Tier ausgeben, mittels bluff oder naturwissen. Aber auch hier hat die Verwandlung natürlich auch regelmechanischen Effekt, da du ohne diese die Aktion gar nicht machen könntest. Ich weiß aber auch gar nicht so recht wo das Problem ist das die expliziten Ausprägungen der Aktionen als Power umgesetzt sind. Ist ja nicht so als würden die Aktionen besser oder schlechter wenn oben ein anderer Begriff dran steht.
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