Pen & Paper - Spielsysteme > Fate
[Fate Core] Regelfragen
LvR:
Klingt nach einer guten Lösung. Danke :)
Dragon:
Wann darf man aufgeben?
Das hat bei uns zu einer kleinen Diskussion geführt.
Die Regeln sagen (S.167):
--- Zitat ---Whatever the reason, you can interrupt any
action at any time before the roll is made to declare that you concede the
conflict. This is super-important—once dice hit the table, what happens
happens
--- Ende Zitat ---
Jetzt gab es aber Diskussionen über den Teil mit "any action".
Wir haben zwei Interpretationen:
#1: Man kann vor seiner eigenen Verteidigung und nach dem gewürfelten Angriff aufgeben, steckt aber den Schaden der Attacke voll ein, weil man sich nicht verteidigt, sondern aufgibt (hier gab es auch eine Diskussion ob das mit dem Schaden so stimmt). Das müsste möglich sein, weil ja von "defend action" gesprochen wird und damit der Verteidigungswurf als Aktion gilt.
#2: Ein Exchange, also Angriff und Verteidigung, gelten als eine Aktion, man kann nicht dazwischen aufgeben, sondern nur vor der gewürfelten Attacke.
Silent:
Ich sehe das so, dass man nach den geilen Angriffswurf, wo man als Verteidiger keine Chance auf überleben sieht aufgeben kann.
Man muss aber bedenken, dass eine Aufgabe zwar nicht abgelehnt werden kann, aber man kann auch nicht sagen:
"Ich gebe auf, unter der Bedingung, dass ich gewinne!"
Das setzt aber voraus, dass man erst den Angriffswurf abhandelt und dann erst die Verteidigung startet. Es gibt genug, die beides gleichzeitig würfeln, da muss man dann wirklich schon nach dem letzten Angriff sich entscheiden, ob man einen weiteren überhaupt riskiert.
Ich finde auch nicht, dass man damit einen geilen Angriffswurf, der vielleicht etliche Freie Ausnutzen und/oder Fatepunkte gekostet hat entwertet, da man den Konflikt ja dennoch gewonnen hat. Der Verlierer hat halt nur Mitbestimmungsrecht.
Selganor [n/a]:
Das Beispiel unter http://fate-srd.com/fate-core/conflicts#conceding-the-conflict deutet auch auf #2 hin, denn die Aufgabe vor dem Verteidigungswurf ist ja auch wieder etwas problematisch.
Wie wuerde der dann schon gemachte Angriff interpretiert werden?
Welcher Verteidigungswert wuerde abgezogen werden?
Da ist es schon einfacher die Concession gleich vor dem Angriff anzusagen und das Ergebnis der Concession dann gleich in der Aktion zu beschreiben.
Was das "Entwerten" der Gegenseite angeht wuerde ich es einfach so handhaben:
1. A kuendigt an: "ich wuerde gerne aufgeben"
2. B sagt was er auf alle Faelle als Ergebnis dieses Konflikts haben will (wenn das nicht schon vorher bekannt war)
3. A kann sich nochmal ueberlegen ob er wirklich aufgeben will (in dem Fall gibt es keinen 4. Punkt.
4. A's Charakter ist aus dem Konflikt raus und A beschreibt wie die Situation zuende geht. Sollte in der Beschreibung nix zum Ziel von B gesagt werden ergaenzt B die Beschreibung bzw. B gibt vorher ein Veto wenn die Beschreibung von A das Ziel von B unmoeglich macht.
Streng genommen waere der Prozess nur 1. und 4.
Die Schritte 2+3 halte ich aber fuer wichtig damit allen Beteiligten auch klar ist um was es sich bei dieser Aufgabe tatsaechlich handelt bzw. damit A nochmal eine Aufgabe die nicht das zum Ziel haben kann was er will "zuruecknehmen" kann.
Narrenspiel:
Wir handhaben das aufgeben auch nach #2 - nach Ansage der (gegnerischen) Aktion, aber vor dem Werfen der Würfel wird aufgegeben. Wir würfeln auch Angriff/Verteidigung gleichzeitig, weil's schneller geht.
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