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Berliner Videospielentwickler startet Lovecraft-Game bei Kickstarter

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Crenshaw:
Hallo werte Freunde der deutschen Volksmusik und der italienischen Oper,

ich möchte hier gerne unser PC-Spiel-Kickstarter-Projekt vorstellen - ich denke, das ist hier bei den Games besser aufgehoben, als im Cthulhu CoC-Forum.

Zum ersten Mal in der Geschichte der digitalen Spiele bauen wir das moderne Berlin mit seinen Originalschauplätzen wie U-Bahnstationen, Teilen des Regierungsviertels oder dem Hauptbahnhof detailgetreu nach.

Das Projekt wickeln wir gemeinsam mit Berliner Graffity-Künstlern ab, um ihre Werke in das Spiel zu integrieren. Die Graffity-Writings werden als Computergrafik in der Spielwelt platziert und sollen damit visuell zu einer stimmigen Großstadt-Atmosphäre beitragen. Ein weiteres Kernelement des Spiels sind binaurale Beats, die so mancher hier schon von Pokemon auf dem GB in Form des Lavender Town Syndroms kennen dürfte ;) . Bei diesem psychoakustischen Phänomen wird ein subtiler Einfluss auf Gehirnwellen ausgeübt, wodurch beim Zuhörer Anspannung, Beruhigung oder Konzentration gefördert werden können.

Mal Hand auf Herz - wann kam das letzte große, "offizielle" Cthulhu-Spiel raus, das H.P.Lovecraft direkt zitiert und nicht bloß ein Wesen mit Tentakeln einbaut oder irgendwo in Neuengland spielt? Genau, das war 2004 mit "Dark Corners of the Earth"und ist schon eine ganze Weile her. Kleinere fanmade Adventures, Wimmelbildspiele und Mobile-Titel fürs iPhone zähle ich jetzt nicht dazu. Hier wollen wir anknüpfen und ein großes FSK-18-Horror-Game für PCs und Next-Gen-Konsolen machen, das bei Lovecraft in einem "Cthulhu Now"-ähnlichen Setting aus dem Vollen schöpft. Miskatonic University,  Arkham, Necronomicon, Starkweather/Moore-Expedition, etc. - das von uns dazu anvisierte Game ist U55- END OF THE LINE.

In „U55 – END OF THE LINE“ geht es ums blanke Überleben: der Spieler durchstreift als Held wider Willen das weit verzweigte U-Bahnsystem Berlins. Anfangs nur mit einem Smartphone als Lichtquelle ausgerüstet, bahnt er seinen Weg durch die finsteren Tunnel. Während der Spieler in der Dunkelheit mit einer unbekannten Macht konfrontiert wird, drohen die Geschehnisse an der Oberfläche das Antlitz des Planeten für immer zu verändern.

Unsere Zielgruppe sind erwachsene Vielspieler und wir sind sicher, dass sie unser Vorhaben eines urbanen Horrorspiels positiv aufnehmen werden. Bei dem Projekt haben wir nicht nur alle kreativen Freiheiten, sondern auch alle technischen Mittel, die man für ein modernes Spiel benötigt - Unreal Engine III und Binaurale Beats. Auch gab es vom Berlin des 21. Jahrhunderts in Videospielen bislang viel zu wenig zu sehen. Wir wollen dieses Potential nutzen, um „U55 – END OF THE LINE“ ohne Kompromisse umzusetzen.“  

Unser Team rekrutiert sich aus Entwicklern, die bislang an Titeln wie „Battlefield: Bad Company 2“, „Command & Conquer: Tiberium Alliances“, „Syndicate“ und „Bulletstorm“ mitgewirkt haben. Für unser Vorhaben haben wir als Partner nicht nur das Spiele-Musiklabel "Sound of Games" gewinnen können, auch das Rollenspiel-Magazin „Cthulhus Ruf“ und der Brettspiel-Fachhändler „Spiele-Offensive“ sind mit an Bord.

Unsere Kickstarter-Kampagne, die „U55 – END OF THE LINE“ über Crowdfunding finanzieren soll, startete gestern am 20. August 2013 –  das war ursprünglich nicht gedacht (Kickstarter hat uns ewig geprüft, worauf wir keinerlei Einfluss hatten), fällt aber interessanterweise exakt mit Lovecraft's Geburtstag zusammen - "The Stars Are Right", sage ich da nur ^^

Unter allen Backern, die innerhalb der ersten 72 Stunden mindestens 5$ aufbringen, verlosen wir eine PS4 order Xbox One (Wahl des Gewinners).

Website: www.u55.eu
Facebook: https://www.facebook.com/U55game
Kickstarter: http://www.kickstarter.com/projects/u55/u55-end-of-the-line?ref=live

Feedback in jeder Form ist willkommen.
Herzliche Grüße

Sashael:
Cthulhu in der Berliner U-Bahn?

Ich bin dabei!  ;D

Taschenschieber:
Die U55 ist vom Rest des weitverzweigten U-Bahnnetzes aber komplett abgehängt. Aber "End of the line" heißt es da alle drei Minuten, ergo sehr treffend.

[/eisenbahnfreaknitpick]

Crenshaw:
Hi Folks,

vielen Dank für eure Rückmeldungen zu unserem Game. Ich finde es krass, wie wir innerhalb vo 10 Tagen von komplett Null ohne Werbebudget ausschließlich über virale Verbreitung so knapp 10 Seiten Einträgen bei google gekommen sind. Wir sind jetzt bei knapp einem Drittel des von uns anvisierten Budgets.

Dafür möchten wir uns bei allen ganz herzlich bedanken. Auf unserer Kickstarter-Seite hat sich inzwischen wieer was getan, wir haben ein Paar hochkarätige Reaktionen bekommen können und viele schöne Updates geliefert. Was wirklich faszinierend ist: die Backer twittern von unserem Spiel wild durch die Gegend, wodurch wir mit dem Buzz auch auf IGN und PC GAMES kamen.

Website: www.u55.eu
Facebook: https://www.facebook.com/U55game
Kickstarter: http://www.kickstarter.com/projects/u55/u55-end-of-the-line?ref=live

Taschenschieber:
Zwei Dinge muss ich aber noch loswerden:

Erstens ist die Lavender Town Syndrome-Geschichte (Teenager-Suizide in Folge eines bestimmten Tracks aus Pokémon Green), so wie sie auf der von euch verlinkten Seite erzählt wird, meinem Kenntnisstand nach totaler Unfug.
Zweitens: Wäre sie korrekt, könnte man es als verantwortungslos, bescheuert oder kriminell einstufen, wenn ihr sie tatsächlich nutzt. Naja - Konjunktiv.

Und mein Hinweis oben erging nicht etwa deshalb, weil ich unbedingt klugscheißen wollte, sondern weil es mir als Bahnfan jedes Mal in der Seele weh tut, wenn ein eigentlich gutes Werk ("Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123" als klassisches Beispiel), das sehr viel mit Eisenbahnen zu tun hat, an ganz grundlegender Recherche gescheitert ist, wie so eine Eisenbahn (oder in eurem Fall: Straßenbahn :P ) eigentlich funktioniert. Daher: Bittebitte tut mir den Gefallen und macht es richtig - wenn das Spiel dann auch ansonsten taugt, bin ich interessiert.

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