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Tippyverse
DasTaschentuch:
Zum Thema Handel: Man kann nicht alles mit solchen Magiefallen erschaffen. Kunstwerke jedweder Art brauchen immer noch einen menschlichen Künstler, ebenso wird es Menschenhandel geben (Prostitution).
Ausserdem denk ich daß komplex zusammengesetzte Dinge nicht so einfach mit Magiefallen erschaffen werden können auch bei sehr grossen Dingen stell ich mir das problematisch vor. Wenn jemand ein neues Haus möchte wird das wohl weiterhinn Arbeitskräfte benötigen.
Scimi:
Wenn Entfernung und Rohstoffe keine Rolle spielen, welchen Sinn macht es dann überhaupt, dass es verschiedene Städte gibt, die von verschiedenen Magierräten regiert werden? Ob es nun eine große Stadt mit mehreren Regierungen oder zig Städte unter einer Weltregierung sind, macht dann doch gar keinen Unterschied?
Feuersänger:
--- Zitat von: DasTaschentuch am 18.09.2013 | 16:26 ---Ausserdem denk ich daß komplex zusammengesetzte Dinge nicht so einfach mit Magiefallen erschaffen werden können auch bei sehr grossen Dingen stell ich mir das problematisch vor. Wenn jemand ein neues Haus möchte wird das wohl weiterhinn Arbeitskräfte benötigen.
--- Ende Zitat ---
Das beisst sich ja nicht. Das Ziel ist ja keine Utopie, in der niemand mehr arbeiten muss und einem die Trauben der Haferbrei in den Mund wachsen fließt. Es geht in erster Linie um die Unabhängigkeit vom Umland, und die freigesetzten Arbeitskapazitäten können ja dann anders eingesetzt werden.
--- Zitat von: Scimi am 18.09.2013 | 16:37 ---Wenn Entfernung und Rohstoffe keine Rolle spielen, welchen Sinn macht es dann überhaupt, dass es verschiedene Städte gibt, die von verschiedenen Magierräten regiert werden? Ob es nun eine große Stadt mit mehreren Regierungen oder zig Städte unter einer Weltregierung sind, macht dann doch gar keinen Unterschied?
--- Ende Zitat ---
Rohstoffe können ja immer noch eine Rolle spielen, wenn es um z.B. seltene Metalle und dergleichen geht. Stoffe wie Adamantine oder Mithral lassen sich nicht magisch herstellen, ebensowenig wie Gold, Diamanten usw.
Außerdem sieht das Setting vor, dass es nicht alle Zauber immer schon gab, sondern sie erst irgendwann im Lauf der Zeit entwickelt wurden -- und zur Zeit der Erfindung des TKs gab es in Tippys Tippyverse eben schon alle möglichen Städte. Die lösen sich ja nicht alle in Luft auf -- und einen Grund zur Umsiedlung gibt es ja auch nicht, wenn Distanzen eh keine Rolle spielen.
Ich denke, ich will auf folgendes hinaus:
Mir gefällt der Gedanke einer _Art_ Tippyverse. Sozusagen "Tippyverse Light". Eine richtig magiedurchdrungene Welt, in der hochstufige Zauberei nicht ausschließlich den SCs und BBEGs vorbehalten ist. Meinetwegen auch gerne mit Teleport-Kreisen, die ja weißgott auch ohne Zahlenfickerei einen hervorragenden Durchsatz liefern können. Was mir nicht gefällt, ist diese Magic Trap-Kacke. Das würde ich auf keinen Fall drinhaben wollen. Da haben die Autoren wie gesagt so richtig ins Klo gegriffen, aber wie gesagt passiert das im DMG ja öfter. So wie ich auch mit deren Vorstellungen von Demographie auf Kriegsfuß stehe.
Feuersänger:
--- Zitat von: Narubia am 22.09.2013 | 23:43 ---Viel sinnvoller, als die Welt an diese Teleportkreise oder diese permanenten Fallen anzupassen finde ich, die beiden Sachen einfach zu entfernen, wenn sie die Logik der Welt zu sehr in Frage stellen.
--- Ende Zitat ---
Damit wäre es aber nicht getan. Klar, der TK hat, konsequent durchexerziert, einen _massiven_ Einfluss auf das ganze Setting. Aber das haben andere Zauber ja auch. Mit dem 9-Grade-Spellcasting von D&D ist Standard-Grobmittelalter-Fantasy einfach nicht vereinbar. Z.B. weil halt damit die klassische Burg vollkommen sinnlos ist.
Andererseits sehe ich den TK eben auch nicht ganz so extrem wie Tippy. Klar, er würde den Personen- und Güterverkehr zwischen Metropolen massiv beeinflussen. Und man kann damit durchaus ganze Divisionen innerhalb weniger Stunden an jeden beliebigen Winkel der Örde verlegen. Aber ob das nun zwingend heißen muss, dass es dann nichts mehr außer Metropolen gibt...
Naja, eins will ich nicht abstreiten: durch Streichung des TK spart man sich einen Haufen Kopfschmerzen. Und ermöglicht gleichzeitig eine freiere Wahl des Techlevels: gibt es nun Pferdekutschen und Segelschiffe -- oder elementargetriebene Donnerzüge und Luftschiffe? Zumindest letztere würden in einer Welt mit TK-Netzwerk kaum noch Sinn machen.
Da hat man also wie gesagt die freie Auswahl, welchen Geschmack man seiner Welt geben will. Aber die resettenden Fallen, die sollte man in der Tat streichen. Bzw sie eben so einrichten, dass sie nur so oft losgehen können, wie sie vorher aufgeladen wurden -- nix mit "100 Charges halten bis in alle Ewigkeit".
Slayn:
Mit Dingen wie dem Tippyverse habe ich deswegen Probleme, da es Revolutionär anstatt Evolutionär ist.
Die Zauber sind aus einer häutigen Perspektive entwickelt und geschrieben. Die Frage ist, würde man ein evolutionäres Setting (mit Magie) entwickeln, würden wir am selben Punkt mit den selben Problemen rauskommen? ich schätze eher nicht.
Im gleichen Sinne, die Gleichschaltung gamistischer und simulierender Inhalte. Die Fallen sind glasklar gamistisch. Würde es sowas in einer simulierende Umgebung überhaupt geben? Wären es Fallen?
Die Diskussionsgrundlage stimmt hier einfach nicht.
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