Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Resourcenbeschraenkung in 3.x-Kampagnen
Rhylthar:
Vertrauen auf beiden Seiten ist nun mal das A & O.
Deshalb musste ich auch nie wirklich etwas "verbieten", es sei denn, es passte storytechnisch so gar nicht rein. Habe auch immer klar gemacht, dass im Zweifel alles, was ein SC kann auch bei einem Gegner vorkommen kann und da keiner Lust hatte auf ein "Wettrüsten", um irgendwie noch sinnige Herausforderungen für die Charaktere zu haben, gab es nie ein Problem.
Bei "Broken"-Listen wurde auch immer von mir unterschieden, ob etwas von sich aus zu mächtig ist oder nur das Potential hat, ausgenutzt zu werden.
"Shivering Touch" gehört zu ersterem und stand deshalb nie zur Debatte, während "Dweomerkeeper of Mystra" durchaus zugelassen gewesen wäre, denn der Missbrauch, der ihn zum "Cheater of Mystra" machen würde, hätten meine Spieler nie durchgezogen.
Deswegen sind mir viele Sachen, die über D&D 3.5 diskutiert werden, auch zu theoretischer Natur. Natürlich ist nicht ganz unwichtig, über gewisse Gefahren Bescheid zu wissen, aber häufig spielen sie am eigenen Spieltisch nie eine Rolle, weil, wie Slayn richtig gesagt hat, die Gruppe sich selbst "balanced".
afbeer:
--- Zitat von: Rhylthar am 11.10.2013 | 06:04 ---Vertrauen auf beiden Seiten ist nun mal das A & O.
Deshalb musste ich auch nie wirklich etwas "verbieten", ...
Bei "Broken"-Listen wurde auch immer von mir unterschieden, ... hätten meine Spieler nie durchgezogen.
... die Gruppe sich selbst "balanced".
--- Ende Zitat ---
Betonung von mir.
Muss ich dass so verstehen, dass das Vertrauen dazu führt, dass jeder Spieler selbst die Schere im Kopf ansetzt und nie offen detailiert über die verschiedenen Beschränkungsmöglichkeiten gesprochen wird?
Slayn:
--- Zitat von: afbeer am 11.10.2013 | 09:55 ---Betonung von mir.
Muss ich dass so verstehen, dass das Vertrauen dazu führt, dass jeder Spieler selbst die Schere im Kopf ansetzt und nie offen detailiert über die verschiedenen Beschränkungsmöglichkeiten gesprochen wird?
--- Ende Zitat ---
Wenn jeder Spieler in die Verantwortung genommen wird auf seine Mitspieler zu achten und ihnen nicht den Spaß zu verderben, dann beschränkt sich das Material nicht durch Existenz, sondern durch Nutzung. Wenn dann jemand so egoistisch ist und trotz diesem Prämisse den Mitspielern den Spaß verdirbt, dann ist nicht das Material broken, der Spieler ist es.
Rhylthar:
@ afbeer:
Man muss unterscheiden:
Es konnte passieren, dass ein Spieler etwas nimmt, dessen unmittelbare Tragweite ihm gar nicht bewusst war.
Z. B. Shivering Touch für einen auf Frost ausgelegten Sorcerer, der diesen Spell stimmig findet.
Dann wurde natürlich wirklich darüber explizit gesprochen.
Regelkundige Spieler haben einfach für sich entschieden, das sie bestimmte Dinge nicht (aus)nutzen, damit die Gruppen-/Spielbalance nicht gestört wird.
Rorschachhamster:
--- Zitat von: Rhylthar am 11.10.2013 | 11:08 ---Regelkundige Spieler haben einfach für sich entschieden, das sie bestimmte Dinge nicht (aus)nutzen, damit die Gruppen-/Spielbalance nicht gestört wird.
--- Ende Zitat ---
Das ist super, wenn das funtioniert. :d
Aber muß man da nicht sagen, daß das System fehlerhaft ist, wenn das überhaupt nötig ist, und dann wieder eine Liste mit "Nix Da" auch Sinn macht? Schon um, wie oben ja auch angegeben, den Spielern eine Handhabe zu geben was unerwünscht für die Spielbalance ist?
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