Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Charaktergenerierungsmethode
Rhylthar:
Habe zu D&D 3.5-Zeiten beides gemacht, je nach Wunsch der Spieler.
Gab keine Probleme.
Edit:
Mal kurz erklärt, warum Spieler das wünschten:
Charaktererschaffung hat Spass gemacht. Die Spieler hatten sich nicht festgelegt, was sie spielen wollen, sondern waren offen bzw. wollten die Würfel entscheiden lassen.
Bei 4+ Spielern konnte man davon ausgehen, dass jede "Rolle" besetzt wird; wer dies macht, war ihnen egal. Also würfeln, aufpassen, dass die Diskrepanz nicht zu groß war...und dann entscheiden, was man spielt.
sindar:
Ich habe bisher genau einen D&D3.5-Helden gebaut, und ich müßte mich sehr irren, wenn das nicht gewürfelt war.
EDIT: P&P, heißt das; hier im Forum habe ich auch mal einen nach Point-Buy gemacht, das AB kam aber nie recht im Gang.
Feuersänger:
--- Zitat von: CokeBacon am 26.12.2013 | 00:31 --- Ein Spieler hat nach dem Auswürfeln mal rumgemault, weil der Gesamwert aller seiner Attribute nur 88 war und es unfair wäre, da ein anderer Spieler eine 89 für seinen Char erzielt hat.
--- Ende Zitat ---
Das klingt natürlich etwas albern, bzw nach jammern auf sehr hohem Niveau. =D Allerdings sind die reinen Punktesummen der Attribute auch absolut kein sinnvoller Maßstab, da ja jedes Charakterkonzept ein paar wichtige und ein paar unwichtige Attribute hat -- kurzum, da ist ein Array mit z.B. 18 16 14 10 10 10 unendlich wertvoller als eins mit 13 13 13 13 13 13, obwohl beide die exakt gleiche Punktsumme haben (78). Mit dem ersten könnte man die meisten Konzepte super spielen, das zweite ist komplett unbrauchbar.
Aber genau deswegen gibt es ja die Point Buy Methode, mit der hohe Attribute zunehmend teurer werden. Bei diesen Beispielen hier wäre das erste Array PB 38 wert, das zweite nur PB 30.
Das ist übrigens auch das Problem bei Methoden mit "bedingtem Zufall", die so ausgetüftelt sind, dass am Ende immer ungefähr die gleiche Attributssumme rauskommt. Zum Beispiel bei der Kartenziehmethode, die mir neulich Narubia erklärt hat.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Kurz zusammengefasst: man stellt ein Deck aus 18 Karten nach einem bestimmten Schlüssel zusammen -- soundsoviel 6er, soundsoviel 5er usw -- und teilt diese dann verdeckt in 6 3er-Stapel auf. Dann zählt man die Karten zusammen und darf am Schluss nochmal 1 und 2 Punkte frei verteilen. Ein Joker sorgt für eine gewisse Varianz (ca 4 Punkte) in den Punktsummen.
Da liegen zwar die generierten Werte immer in einem sehr engen Rahmen, was die Summe angeht, aber auf Point Buy umgerechnet beträgt die Diskrepanz zwischen ungünstigstem und günstigstem Ergebnis dann doch über 50%, und damit gaukelt dann diese Methode eine Ausgewogenheit vor, die in Wahrheit nicht vorhanden ist.
kalgani:
--- Zitat von: Akirael am 26.12.2013 | 00:36 ---PointBuy ohne wenn und aber.
--- Ende Zitat ---
+1
Master Li:
Ich persönlich nutze auch PB... Aber die bisherigen Einwände zum Würfeln, finde ich seltsam. Das Würfeln bedingt ja gerade eine ungleiche Verteilung der Attribute zwischen den Spielern. Einer hat besser gewürfelt, der andere schlechter. Ich dachte immer, dass dies genauso gewollt ist, wenn man würfeln mag.
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