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(Erzähl mir von) Engel

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Waldviech:
Kindersoldaten, um genauer zu sein. Allerdings erschöpft sich Engel durchaus nicht darin. Das Engel-Setting ist komplex und reichhaltig genug, um auch Kampagnen ohne Engel-SC zu spielen. Mit dem Arcana-System und den Setting-Infos des Buches ginge das sogar schon mit dem GRW, allerdings hat Engel mit "Mater Ecclesia" auch ein Quellenbuch über die "menschliche" Kirchenebene und normalmenschliche Charaktere.
Insgesamt würde ich die Ausführungen vom Jiba komplett unterschreiben. Engel war für viele (die es sich nicht so genau angesehen haben) tatsächlich so eine Art "NDE-Buhmann", ist aber um Lichtjahre besser als dieser Ruf.

Horatio:
@ Jiba
Beide Daumen hoch! :)

La Cipolla:

--- Zitat von: asri am 31.12.2013 | 11:51 ---Kann jemand mal Details über die Unterschiede zwischen 1. und 2. Edition verraten? Es gab doch zwei Auflagen des Grundregelwerks, richtig? Was hat sich geändert? Kommen beide mit d20 als Alternative daher?

--- Ende Zitat ---

Jetzt mal aus dem Handgelenk heraus (also bitte nicht darauf festnageln): Regeln sind in beiden gleich/ähnlich, das zweite hat aber teilweise stark andere Illustrationen und auch einige veränderte Texte bei Hintergrund und Fluff-Kurzgeschichten. Das erste wirkt optisch ein bisschen mehr wie ein religiöses Buch, das zweite hat nicht zuletzt durch Eva Widermann ein ganz (!) leichtes Manga-Flair, das aber ebenfalls sehr gut dazu passt. Das zweite hat das wesentlich, WESENTLICH coolere Cover. Irgendeine Version hatte die Arkana-Karten auch dabei, bei der anderen musste man sie dazukaufen (keine Ahnung welche). Sonst finde ich tatsächlich beide Versionen interessant, die zweite ist aber zu bevorzugen.

Zum Spiel hat Jiba fast alles gesagt, imho das innovativste deutsche Setting mit wahnsinnigem Potential für alles mögliche.

Zur Frage von "zu ernst" - na ja. Es ist auf jeden Fall als ernstes Spiel gedacht, aber es gehört noch nicht zu der Bewegung, in der in jedem zweiten Satz steht, wie grim und gritty alles ist. Aber düster ist es schon. Glücklicherweise mehr durch die Realitäten des Settings als durch das herübergebrachte Spielkonzept.

Ich persönlich finde das Spiel mit Sterblichen im Setting mindestens so interessant wie Engel als Charaktere.

ScarSacul:

--- Zitat von: La Cipolla am 31.12.2013 | 13:12 ---Irgendeine Version hatte die Arkana-Karten auch dabei, bei der anderen musste man sie dazukaufen (keine Ahnung welche).

--- Ende Zitat ---

Ich bin im Besitz der ersten Edition, welche ein Satz Arkana-Karten dabei hatte. Allerdings hatte man bei den Kartenrücken gepfuscht, so dass man von der Rückseite herausfinden konnte welche Seite "oben" ist. Dies ist schließlich wichtig, da die Ausrichtung der Arkanakarten von Bedeutung ist. Meines Wissens nach wurde dies in der zweiten Edition behoben. Beholfen habe ich mich mit Kartenschutzhüllen, so dass dieser Makel nicht weiter tragisch war.

Zu Engel will ich noch sagen, dass dieses Spiel für mich einzigartig ist. Es hat einen ganz besonderen Flair und kann mit den Spielern, die sich richtig darauf einlassen zu einem unvergleichlichen Spielerlebnis beitragen.

bobibob bobsen:
Ich habe mit meiner Gruppe vor 3 Monaten mit Engel begonnen. Es hat ca. 5 Jahre gebraucht bis ich alle von dem Storytelling System überzeugt hatte. Das Setting hat einen Flair das uns alle in seinen Bann geschlagen hat. Ich hatte erst geplant ein Kennenlernabenteuer zu spielen mit dem Ergebnis das wir seit 3 Monaten nichts anderes mehr spielen.

Als Nachteilig habe ich am Anfang empfunden das es keine offiziellen Abenteuer gibt. Das Spiel entwickelt sich aber auch anhand der Ideen der Spieler und so habe ich festgestellt das ein gas grobes Gerüst für ein Abenteuer reicht.

100% Kaufempfehlung

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