Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Kingmaker/Carrion Crown Mesh-Up
Slayn:
Erste grobe Betrachtung der beiden Bände "Blood for Blood" und "Wake of the Watcher".
Am hier wird das Mesh Up langsam tricky, denn die beiden Szenarien passen so gar nicht zusammen... auf den ersten Blick.
Ab hier muss mal gewillt sein, etwas mehr Arbeit hinein zu stecken, dafür kommt auch mehr dabei raus. Ich befürchte gerade eben nur, wir sind an der Stelle angelangt, an welcher der Rote Faden ein wenig problematisch wird.
Die Karte und der Ablauf von "Blood for Blood" können erst mal so bleiben wie sie sind. Illmarsh (Bitte lasst es uns Innsmouth nehmen) benötigt nicht unbedingt ein Meer und lässt sich an Lake Hooktongue anfügen.
Ab und mit Event 4, Undiomede House wird die Story zurück zur eigenen Haupstadt verlegt und findet dort statt, inklusive möglichen Tauchgang und "Alien Horror"
Wir haben hier aber genug Material in der Hand, um spannende Entscheidungen zu forcieren. "Reale Gewallt" in der Ferne vs. "Subtile Korruption" in der Heimat ist keine schlechte Ausgangslage um schwierige Entscheidungen ins Spiel zu bringen.
Um den Roten Faden zu wahren muss vor allem bei der Szenario rund um Armag eingegriffen werden, sowie eine Änderung in Drelev stattfinden. Hier muss eine direktere Verknüpfung zum Whispering Way her, z.B. indem "Armag" eine Reinkarnation eines Leibwächters des Whispering Tyrants ist und die drei Ursupartoren von Drelev ebenfalls mit dem Cult in Verbindung stehen.
Der "Cthuloide" Teil der Story kann erst mal nebenbei laufen und etwas unwichtig erscheinen, dabei sollte die "Benevolent Order of dagon" Faction rapide Punkte ansammeln (und auch wirre Boni ausgeben) während in allen Orten passende Gebäude auftauchen, etwa ein Strange House on the Cliff und Monumente. Ebenso sollten ein paar "Händler" aus Leng einen Trupp Hounds of Tindalos für die Armee zur Verfügung stellen.
Vorschau, Anmerkungen und To-Dos:
Es ist vielleicht gar nicht so uninteressant, den cthuloiden Part als Optional zu betrachten, seine Lösung nicht zu forcieren und zu sehen, wie die Spieler damit umgehen. Im gleichen Stil ist es vielleicht notwendig, den "Innsmouth-Look" schon auf frühere Orte und NSC-Begegnungen umzusetzen, einfach um die totale Korruption aufzuzeigen.
Slayn:
Erster grober Versuch die beiden Bände "War of the River Kings" und "Ashes at Dawn" zu integrieren:
Mal vorweg eine persönliche Meinung: In "War" haben mir zwei Dinge bisher nicht gefallen. Zum einem das Turnier, das zwar wirklich nett gemacht ist, aber als Szene für Charaktere von Stand und mit der Stufe vom Thema nicht mehr sonderlich passend erscheint, zum anderen dass die Integration der Massenschlacht Regeln zeitgleich mit dem ersten Angriff erfolgt. Geht man von diesen Regel aus, müssen die meisten Truppen tief im Kernland erstellt werden und sich dann erst mal an die Front bewegen, was die Dynamik eines Krieges erst mal sehr schlecht darstellt.
Der einfachere Teil hier ist "Ashes at Dawn". Das gesamte Abenteuer kann so wie es ist in die eigene Hauptstadt verlegt werden und die Karte von Caliphas ersetzt die bisher genutzte Karte von Lepidstadt, schließlich ist die Stadt ja gewachsen und man hat so eine nette Chance auch im eigenen Königreich mehr unterwegs zu sein und mit den eigenen NSC zu interagieren.
Die Abbey of Sante-Lymirin sollte somit in der Nähe der Hauptstadt platziert werden und somit von Spielbeginn an auf der Karte vorhanden sein.
War of the River Kings zu integrieren wird schwieriger.
- Der Hintergrund von Pitax muss geändert werden. Es ist nicht die Hauptstadt eines Landes sondern die ehemalige Hauptstadt der untergegangenen Nation, die als Stadt-Staat überlebt hat.
- Pitax besitzt ebenfalls ein Witch Gate. Der Order of the Palatine Eye drängt die Spieler dazu, das Pitax Tor mit den eigenen Toren zu verbinden.
- Das Turnier sollte etwas vorverlegt werden, ca. Anfang von "Bloof for Blood"
- Die Erkundung der Abtei geht nicht von Irovetti aus sondern ist en Vorschlag der Knight of Ozem, die hier ein Artefakt vermuten.
- Der eigentliche Krieg startet am Ende von "Ashes at Dawn"
Unter den Bedingungen, also mit ein paar Teleporter Toren im eigenen Königreich, den Witch Gates, kann der Krieg lockerer los gehen und man am Anfang eine größere Dynamik drin. Es ist dabei nett zu sehen, wie einzelne starke NSC wie etwa Halloran Idriss nach ihrer Umwandlung zu einer Truppe funktionieren und agieren.
Slayn:
Erster grober Versuch die beiden Bände "Sound of a Thousan Screams" und "Shadows of Gallowspire zu integrieren.
Hier haben wir es wirklich einfach: Das Finale geht los, wenn Pitax ins eigene Königreich integriert ist. Unser anfängliches Ziel, ein gesichertes Königreich von "Brevoy" bis hin zum ersten Wachposten der Knights of Ozem zu errichten, ist erfolgreich erfüllt worden.
"Sound of a Thousand Screams" legen wir praktisch komplett weg, hier übernehmen wir wirklich nur die Dynamik der Invasion, nur diesmal mit Untoten und von Gallowspire ausgehend und das war es auch schon.
Gallowspire und die umliegenden Locations können ganz einfach Nord-Östlich von Pitax auf die Hex Map integriert werden, was es uns auch, unter anderem, erlaubt Hex Crawling bis zum Ende bei zu behalten.
Das war es dann auch schon, "Shadows of Gallowspire" kann 1 zu 1 benutzt werden.
Slayn:
Ungeordnete Gedanken nach den ganzen groben Betrachtungen:
Es sieht so aus als würde die Mischung funktionieren und man könnte dadurch Lücken in beiden APs schließen bzw. einen weitaus höheren Rollenspiel-Anteil generieren als er in beiden APs einzeln vorhanden wäre.
Gut, viele Dinge müssen sowohl vorgezogen als auch mehr in den Mittelpunkt gestellt werden, gerade durch ausgereifte NSC, mit denen man es immer wieder im eigenen Königreich zu tun hat. Alle Übergänge in Carrion Crown sind sehr sprunghaft gestaltet und die jeweiligen "Monster" sind zwar oft archetypisch stark charakterisiert, es fehlt aber das Gefühl der "Lebenden Welt".
Ähnlich sieht es mit Kingmaker aus. Da ja, trotz Hex Crawling, das jeweilige CR-Niveau das APs eingehalten wird, kommt man selten in die "Old School" Bredouille an Orte/Gegner zu geraten, die einfach zu stark sind und einen Rückzug erfordern. Auch hier kann man durch platzieren von "höheren" Szenen/Orten/Gegnern aus Carrion Crown das Spielgefühl verbessern.
Gerade das Nachdenken über die "Witch Gates" hat mich dazu gebracht das ich die "Benevolent Order of Dagon" auch von Anfang an irgendwie als Faction mit dabei haben möchte. Somit sind mit fünf sehr unterschiedlichen Factions, die dennoch an einem Strang ziehen alle Alignment Eckpunkte abgedeckt (LG, CG, N, CE, LE) und es kann eine wunderbare Wechselwirkung im Spiel und mit den repräsentierenden NSC stattfinden, die hoffentlich auch von Anfang an bei den "Rulers" mitwirken.
Das stellt natürlich auch alles aus "Wake of the Watcher" in einem anderen Licht dar und Teile der Events und des "Feelings" könnten schon früher im Setting geschehen.
Beide APs vertragen eine große Dosis an Foreshadowing um später sowohl flüssiger zu laufen als auch den erhofften "Gruselfaktor" zu bringen. Zu wissen, man könnte jederzeit an high-level Gegner geraten und sehr wohl in der Klemme sitzen, macht schon stark etwas aus. Dementsprechend müssten die Random Encounter Tabellen auch so angepasst werden, das auch "unschaffbare" Begegnungen mit drin sind, etwa Lykanthropen, Liches oder Vampire. Es wäre eine unglaubliche Mehrarbeit, könnte sich aber lohnen wenn man spätere NSC/Gegner/verbündete schon viel früher einbringt und für die Story als solches verfügbar macht.
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