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Was ist bei 4E falsch gelaufen...

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Just_Flo:
 :headbang: Hm, das was du impliziert hast gefällt dir also nicht? Naja, vielleicht hast du ja Glück und deine Implikation war doch falsch  :d

Arldwulf:

--- Zitat von: Tarin am 25.02.2014 | 20:25 ---Ich versuche mich mal kurz an einer Zusammenfassung dessen, was mir als einigermaßen unstrittig vorkommt - der Thread ist toll, aber ich muss immer so 5-6 Seiten nachholen, wenn ich abends zum lesen komme.

Die 4E ist abgesoffen, denn:
- ungünstiges Auftreten von WotC zu Beginn
- schlechte Abenteuer
- in Deutschland das Übersetzungsproblem

schon strittiger:
- die 4E fühlt sich nicht mehr nach D&D von 1974-2007 an, weil sie massiv anders aufgebaut ist. Das Spiel hätte besser nicht D&D geheißen
- der DDI-Zwang
- Powers und der Gedanke, dass 4E Charaktere seitens ihrer Fähigkeiten in älteren Editionen allesamt magisch begabt gewesen wären

Ist das soweit der aktuelle Stand?

--- Ende Zitat ---

Ich wäre auch bei den Abenteuern vorsichtig, auch diese wurden seinerzeit nicht schlecht bewertet. Ich hab oben ja Zechis Rezension von KotS verlinkt.

4 von 5 Punkten, und im Fazit der Kommentar dass dies ein besseres Einsteigerabenteuer ist als z.B. Sunless Citadell aus der Vorgängeredition.

Stimmt ja auch durchaus, es ist fraglos ein Einsteigerprodukt, aber deshalb ja nicht schlecht. Zumal es ein paar Sachen enthält die ja durchaus wichtig sind für ein gutes Abenteuer.

Rhylthar:
Und man sollte erwähnen, dass, wenn man nur die reinen WotC-Abenteuer für 3.0/3.5 betrachtet, diese Edition auch nicht sonderlich gut weggekommen wäre. Denn mit wenigen Ausnahmen war das auch nur bedingt gut...

Viel entscheidender war für mich eher, dass Drittanbieter für diese Edition keine Abenteuer (und andere Werke) aufgrund der fehlenden OGL anbieten konnten. Das war durchaus ein Vorteil der 3.0/3.5-Ära. Der Ausfall z. B. des "Dungeon" in seiner damaligen Form während der 4E ist wahrscheinlich doch gravierender, als man es vorher von Seiten WotCs gedacht hätte.

Arldwulf:
Findest du? Eigentlich war ich der Meinung das der Onlineschritt die Magazine inhaltlich weiter gebracht hatte. Gerade der Wegfall der Werbung im Magazin und die vielen kleinen fortlaufenden Reihen würde mir dort einfallen. Und gute Abenteuer wie auch ergänzungen zu Kaufabenteuern gab es da ja auch.

Um ein Beispiel zu nennen: Die Vorgeschichte zu Gardmore Abbey gibt es im Dungeon als spielbares Abenteuer. Mit zusätzlichen Hintergrundinfos. Ich habe
es noch nicht gemacht, doch ich wollte das immer als spielbare Vision in das Originalabenteuer einbauen. Sowas find ich schon sehr bereichernd.

Crimson King:
Neuer Punkt! (glaube ich)

Etwas, das man zur 4E noch erwähnen sollte ist, dass sie sehr zeitnah nach DnD 3.5 kam. Die beiden AD&D-Editionen durften immerhin jeweils 12 Jahre auf dem Markt herum lungern, mit extrem hoher Kompatibilität miteinander und sogar mit dem OD&D-Material. Die 3 und 3.5 gab es jeweils 5 Jahre lang. Da stellt sich einem Käufer auch die Frage, warum er sich für soundsoviel hundert Dollar/Euro Bücher gekauft hat, die auf einmal obsolet sind.

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