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Was ist bei 4E falsch gelaufen...

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Arldwulf:
Guter Punkt! Ja, das war ein großes Thema seinerzeit.

Luxferre:
Ich hatte gerade den Einfall, dass die 4E wohl zu modern für viele Rollenspieler war/ist.

Die gelösten Mechaniken sind nicht jedermanns Sache. Sie wirken steril und beliebig (sie wirken!), sie scheinen fast etwas sehr der Apple unter den Rollenspielsystemen zu sein. Zuträglich dazu war wohl auch die Optik der Grundregelwerke (Nachtrag: ich hatte englische pdf aus der Vorveröffentlichungstestphase).

Wenn ich diese Punkte mit der 3E vergleiche, dann sind das natürlich recht deutliche Unterschiede. Die 3E war ja zuweilen recht überladen (zweimal Artwork, Backgroundartwork, teilweise unterstrichene Zeilenabschnitte, Rahmenverzierungen - auf einer Seite!).
Und das Auge isst mit. Die optische Wirkung der 4E war einigen mir bekannten Leute zu wenig "echte Fantasy".

Zurück zu den Mechaniken.
Für meinereiner kranken auch andere Systeme an dieser Beliebigkeit. GURPS wurde ja schon genannt. Bei HERO wirds nicht unbedingt anders sein.


Nur so ein Gedanke am Rande.

Archoangel:
@Arldie: welche Hilfe soll die Rezension eines 4E-Fanboys der ersten Stunde denn erbringen?

Arldwulf:
^^ ich kann dir gern auch andere Rezensionen heraussuchen. Letztlich sind die Meinungen da nicht so verschieden.

Im Prinzip läuft es immer auf das von Zechi gesagte heraus. Du schaust zu viel darauf wer etwas sagt, und zu wenig darauf was gesagt wird. Er hatte in seiner Rezension ganz sicher keine Lobhudelei betrieben und auch eine Menge Punkte kritisiert.

Aber es ging mir auch nur darum dass dieser Punkt halt nicht so unstrittig ist. Wenn wir ernsthaft sagen wollen da wurden Spieler von den Abenteuern abgeschreckt müsste man hinterfragen was genau eigentlich bei diesen anders ist als bei Vorgängerabenteuern oder vergleichbaren Abenteuern in 3.5. Denn da wurde ja offenbar keiner abgeschreckt, die 3E und 3.5 war ein Riesenerfolg.

Und komme dann dahin dass bei einem Vergleich von z.B. Sunless Citadel (3.5 Einstiegsabenteuer) mit Keep on the Shadowfell letzteres deutlich besser abschneidet. Ja nicht nur bei mir, sondern eigentlich generell.

kalgani:

--- Zitat von: Luxferre am 26.02.2014 | 08:39 --- Zuträglich dazu war wohl auch die Optik der Grundregelwerke (Nachtrag: ich hatte englische pdf aus der Vorveröffentlichungstestphase).

Wenn ich diese Punkte mit der 3E vergleiche, dann sind das natürlich recht deutliche Unterschiede. Die 3E war ja zuweilen recht überladen (zweimal Artwork, Backgroundartwork, teilweise unterstrichene Zeilenabschnitte, Rahmenverzierungen - auf einer Seite!).
Und das Auge isst mit. Die optische Wirkung der 4E war einigen mir bekannten Leute zu wenig "echte Fantasy".

--- Ende Zitat ---

ich finde die 4e regelbände optisch immer noch einen graus.
das weiße papier blendet schon fast und die farben der karten wirken einfach kraftlos und langweilig.
es gibt immer noch kaum "professionelle" karten die so tod wie die der 4e sind. und karten sind wichtig, super wichtig!

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