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[D&D5] Basic Rules - allgemeine Diskussionen
Arldwulf:
Würd ich ja gerne, wenn es die denn hätte. Hat es aber nun einmal nicht. Oder gibt es in Next etwa keine magischen Gegenstände welche Boni geben? Sobald dies der Fall ist kommt man unweigerlich in die Zwickmühle von der ich oben sprach. Die Herangehensweise von Next unterscheidet sich dort in keiner Form von der früherer Editionen: Magische Gegenstände machen Charaktere stärker. Nur die Art der Boni ist anders.
Das bedeutet ja nicht, dass es ein WBL geben müsste (das gibt es ja ohnehin in dieser Form nur in 3E/3.5), nur dass Kämpfe immer so schwer sein werden wie es den Spielern Spaß macht. Sind sie stärker bekommen sie stärkere Kämpfe, sind sie schwächer leichtere. Und Kaufabenteuer werden immer den Mittelweg anvisieren. Und die ersten Balancinganpassungen sind doch längst bekannt. (Magic Missile z.B.)
La Cipolla:
Spiel's vielleicht erstmal ein paar Runden. ^^ Ich denke wirklich, dass du da gerade einen zu engen Horizont siehst, wie D&D funktioniert (oder nicht), und solang bringen wohl auch die Detaildiskussionen nicht allzu viel.
Okay, doch. Ego wins.
--- Zitat ---Sobald dies der Fall ist kommt man unweigerlich in die Zwickmühle von der ich oben sprach.
--- Ende Zitat ---
Nope. Hängt komplett von der Funktionsweise des Spiels ab.
Beispiel? Das Spiel hat jetzt schon viele offene Variablen im Bereich Balance. Welche Klassen du spielst (es ist immer noch ganz bewusst so, dass manche Klassen mehr Fokus auf Interaction/Exploration als auf Combat legen!), welche Zauber du auswählst, welche Attribute du auswürfelst, wie du dein Geld zwischen Combat/Exploration/Interaction aufteilst, wie krass du mit Attributsproben und Improvisation im Kampf arbeitest usw. Das ist nicht D&D4, wo jede vernünftig gebaute Gruppe vom Spieldesign her ähnlich fähig einen Kampf bestreiten können soll. Und es ist auch nicht D&D3, wo diese Idee nicht funktioniert, wo die Regeln aber davon ausgehen, dass es so wäre. Die "Encounter-Regeln" WERDEN flexibel sein, mit Hinweisen etc. Magische Items sind da bloß eine weitere Variable, und auch nicht viel gewichtiger als irgendeine andere. Und ja, das ändert nicht wirklich was am Gesamtbild. Weil sich Next (im krassen Gegensatz zu 4e!) auf diese offenen Variablen einlässt. Also natürlich, irgendwo in den Gegner-Werten wird die Annahme sein, dass ein Level-5-Charakter ein bis zwei magische Gegenstände hat, oder irgendwas. Aber das wird vollkommen irrelevant für die Gesamtbalance sein, weil die Gesamtbalance in Next nicht "3+5+1=9" ist, sondern "[1 bis 5]+[3 bis 7]+[1]=(ungefähr)[7 bis 11]". Dazu kommt, dass sogar (!) diese reine Zahlenbalance aufgelöst wurde. Ich meine, eine wirklich gut durchdachte Attributprobe kann einen starken Gegner ausschalten. Denkst du wirklich, dass so ein Spiel am Ende auf "1+1=2" als großes Kampf-Design-Ziel rauskommen will? Die Balance ist hier nur eine Grundlage für alles andere, und die magischen Items sind ein Pups im Grundlagenteich.
Sind einfach zwei Herangehensweisen, die beide einwandfrei funktionieren können; aber die eine mit den Maßstäben der anderen zu bewerten, ist nunmal ein Apfeltest für eine Birne. Also entweder scheiße finden und dann nicht jedes Mal WIEDER hoffen, dass es irgendeine Teilregel jetzt doch anders macht (und am besten noch aller drei Posts drüber auslassen), oder gleich damit abfinden und das Spiel von SEINER Perspektive aus bewerten.
Was du momentan tust, ist, in ein DSA-Forum zu gehen und die ganze Zeit darüber zu reden, warum DSA so ein schlechtes D&D ist, nur weil du dich drüber ärgerst, dass es kein D&D ist. Machen natürlich einige Leute, ist aber nicht gerade sympathisch.
Arldwulf:
--- Zitat ---Also natürlich, irgendwo in den Gegner-Werten wird die Annahme sein, dass ein Level-5-Charakter ein bis zwei magische Gegenstände hat, oder irgendwas
--- Ende Zitat ---
Mehr sag ich doch auch nicht. Eigentlich nicht einmal das, nur das die Charakteroptionen in ihrer Gesamtheit (Items, Klassenfahigkeiten, Feats, etc.) in den anvisierten Schwierigkeitsgrad einfließen werden. Und natürlich sind magische Gegenstände wichtig, machen Charaktere stärker. Wir sind doch nur auf das Thema gekommen wegen den Preisunterschieden in der Waffentabelle. Und auch in Next werden diese (verglichen mit den Preisen oder Anstrengungen für magische Gegenstände) völlig vernachlässigbar sein. Geht einfach nicht anders, selbst wenn man sie ohne Geldwertangabe ins Spiel bringt und Handel damit ausschließen würde wären mag. Gegenstände immer noch mehr wert als diese kleinen beträge.
Der Rote Baron:
Bin ich der einzige, dem die Regel mit dem 8 Stunden Long Rest = volle Regeneration der Trefferpunkte nicht gefällt?
Wir haben das Problem der zu schnell regenerierenden Trfferpunkte in unserer Dragon Age- Runde (bin da Spieler): Ständig kämpfen wir da gegen Gegner, die herben Monsterschaden anrichten, da der SL regelimmanent uns kaum zu einem Resourcenverbrauch an TP bringen kann - netweder ist man am Ende der Begegnung Hack oder praktisch vollständig wieder hergestellt. Auch ohne Magie. Mit Heilmagie war da nichts zu löten.
Fand ich unrealistisch und langweilig im Spiel. Auch als SL finde ich es reizvoll, dass auch einfache Kämpfe die gruppe langsam ermüden und schwächen: Da gegen die Heilzauber aus, die Tränke sind weg und am Ende wird es eng.
Insgesamt ein Produkt, dass viele Fehler der 4. Edition (zwanghaftes Ausbalanciieren, jede Klasse mit "Powers", beknackte Rassen, dumme Gesinnungen, MMORP-Feeling) und der 3.x (zu viele Optionen und komplizierte Charakterentwicklung in hohen Stufen) ausmerzt, aber irgendwie fange ich keine Feuer.
Werd's kaufen (bin Sammler, daher doof und D&D-Fan), aber so richtig Freude und Euphorie kommt nicht auf.
ElfenLied:
Ich finde Attrition als Spielmechanik einfach nur Scheiße, da es extrem nervt wenn viele Kämpfe bewusst nur deshalb drin sind um den Charakteren Ressourcen zu entziehen ohne das Spiel selbst zu bereichern. Jeder Kampf sollte für sich spannend sein, was ich bei Spielen mit langsamer Heilung oft nicht gegeben sehe.
Außerdem empfinde ich es als störend, wenn es ewig dauert bis Charaktere wieder fit sind, da es zu unnötigen Wartezeiten kommt.
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