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[D&D5] Basic Rules - allgemeine Diskussionen
Silent:
Beim ersten Kampf hatte mein Cleric sogar AC 20 dank Shield of Faith und ist K.O. gegangen. Beim zweiten Anlauf gegen die Bande war es wohl Überheblichkeit ^^ (und nur AC 18, wobei mich das auch nicht gerettet hätte eine AC 20 zu haben)
Feuersänger:
Die Lektion, die ich aus der heutigen Sitzung gelernt habe, ist: AC ist nichts wert. Die Gegner haben immer eine relativ hohe Trefferchance und machen teilweise absurd viel Schaden für diese Stufen.
Daraus ziehe ich die Konsequenz: der Kleriker gehört nicht an die Front, höchste AC hin oder her; zumindest nicht auf niedrigen Stufen. Die AC wird ihn sowieso nicht retten, und wenn er fällt, kann niemand ihn wieder aufstellen, und sein Heilpotential kann nicht genutzt werden. Gescheiter wäre, ihn entweder von hinten Cantrips zaubern oder gar mit einer Armbrust schießen zu lassen.
Wie gesagt, in beiden größeren Kämpfen ist der Kleriker sofort in der ersten Runde umgekippt; mal nach dem ersten Treffer, mal nach dem dritten (da wurde er aber auch gezergt).
--- Zitat ---Die gleichen Begegnungen in anderen Editionen wären wohl tödlicher gewesen.
--- Ende Zitat ---
Hier stimme ich nur bedingt zu. Der Hauptunterschied ist eigentlich nur die HP-Reserve (in Form von Zaubern, 2nd Wind etc) und wie schnell diese wieder auffüllt. Man kann immer noch sehr schnell innerhalb einer Runde aus den Latschen gehauen werden. Wenn ich mich nicht falsch erinnere, hatten weder 2nd Wind noch Klerikerheilung irgendeinen Einfluss auf den Ausgang der Kämpfe -- nur darauf, wie schnell danach wir wieder einsatzbereit waren.
An meiner generellen Abneigung gegen Level 1 aufgrund zu großer Zufallsabhängigkeit wird sich auch mit der 5E nichts ändern.
Sashael:
Das klingt alles ziemlich Scheisse.
Arldwulf:
Das würde ich so gar nicht sagen. Es wirkt nur unfertig. Dafür gibt es aber 2 gute Gründe. Zum einem ist es halt noch nicht fertig, ganz egal was die Designer sagen wie final Basic ist. Es wird sich noch andern, Dinge werden erratiert werden, und hinzugefügt. Neue Abenteuer veröffentlicht werden, mit besserer Abstimmung der Monster zu den Charakteren.
Vor allem aber war unsere eigene Taktik wohl noch sehr unfertig, wir haben die Stärken und Schwächen der Charaktere noch nicht besonders gut genutzt.
Die hohe AC des Klerikers wäre mit der Dodge Aktion viel nützlicher und besser gewesen, gerade wenn man das Terrain ausnutzt. Inspiration, und damit Extraaktionen gab es noch nicht. Und wir haben noch zu selten versucht einander Vorteile zu geben.
Next erfordert halt andere Taktiken, doch wenn man darüber nachdenkt war keiner der Kämpfe wirklich schwer, zumindest nicht nach AD&D oder 4e Maßstäben. 4HP Goblins sind halt in erster Linie "swingy", weniger wirklich gefährlich. Und dementsprechend einfach auch durch Sleep auszuschalten, Burning Hands hätte genauso oder noch besser geklappt.
Oder anders gesagt: Das Newbs wie wir sich schwertun ist Teil des normalen Lernprozesses. ;-)
Problematisch sehe ich anstatt des Schwierigkeitsgrades (wie gesagt, der gleiche Encounter in 4e wärewohl deutlich schwerer geworden) eher die häufige Wiederholung der Aktionen. Was Charakter X tut ist oft vorhersehbar und kaum zu variieren. Es näher zu beschreiben wäre eigentlich Zeitverschwendung, und es wird wohl auch keiner tun.
Gwynplaine:
interessantes Interview mit Mike Mearls
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