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[Brainstorming] Fantasy Setting auf Planet mit gebundener Rotation

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Galatea:
Je nachdem wie schnell sich der Planet dreht wären mobile Bäume (bzw. mobile Wälder) passend, die langsam mit der Rotation wandern und mehr oder weniger alles plattwalzen was sich ihnen in den Weg stellt.

Die Frage ist auch inwiefern es nötig ist im Zwielichtring Wasser zu speichern - theoretisch müsste es da permanent regnen. Bei andauernder Feuchtigkeit könnten so abstruse Sachen wie fliegende Fische oder fliegende Shrimps (ist schonmal wesentlich abgespaceter als langweilige Vögel) sich ebenso wohl fühlen wie diverse schleimpilzartige Kreaturen. Gerade nomadische Schleimpilze könnten in so einem Setting durchaus eine Ausdehnung von mehreren Quadratmetern erreichen (das schaffen die ja schon hier auf der Erde) und ähnlich wie Treiberameisen einen totalen Kahlschlag in ihrer Umgebung anrichten (wäre aber auch superpraktisch um das Haus von Parasiten zu reinigen: Wenn der Schleimpilz kommt geht man einfach zu Freunden und wenn man ein paar Tage später zurück kommt findet sich im Haus kein einziger ungebetener Untermieter mehr - sogar der Schimmel ist weg).

Orok:
Moin! Ich habe es jetzt auf die schnelle nicht gesehen, daher: Kennst du den Merkurband für Space:1889? Da geht es auch um einen Planeten mit gebundener Rotation. Ok, kleiner, sonnennäher und falsche Zeitperiode, aber vielleicht trotzdem ein paar coole Ideen dabei (Besonders einige der Kreaturen sind ziemlich cool)? Hier ist ein Link zu ner kurzen Rezension: Merkur bei der Seifenkiste

Antariuk:

--- Zitat von: Ethelbeorn am 29.10.2015 | 15:06 ---Das können (Wasser) Pflanzen sein, mit Wurzeln, die mit der Planetendrehung mitwachsen. Alte Spezies reichen mit ihren Wurzeln mehrmals um den Planeten und bilden Grenzen und Hindernisse oder Wege in die Tag und Nachtseite.
Vielleicht sind die Dinger so groß, dass man darauf klettern kann oder sogar Festungen und Städte darauf baut.
Eigentlich eine optimale Struktur, mit einem geschützten Eingang über den Wurzelstrang. Eine solche Siedlung kann sogar permanent existieren, da sie ja nach dem Licht wächst!

--- Ende Zitat ---

Die Idee ist gut, das ginge aber nur wenn die Wurzeln so tief im Boden sind dass es denen nichts ausmacht wenn sie in die Tag- oder Nachtseite abwandern weil die Temperaturen an der Oberfläche (und auch ein Stück weit in die Kruste) absolut lebensfeindlich sind. Vielleicht sind die Wurzeln ja ätherisch und nur im gemäßigten Bereich wächst eine handfeste Pflanze aus dem Kram?


--- Zitat von: Ethelbeorn am 29.10.2015 | 15:06 ---Der Luftraum ist auch sonst interessant:
Zugvögel wechseln regelmäßig über die Pole und können Nachrichten überbringen.
Ich habe auch mal ein interessantes Konzept über Luft - Wale gelesen, die permanent in der Luft bleiben und Tierchen rausfiltern. Wäre doof, wenn so ein Ding genau über einer Stadt herumschweben würde und wertvolles Licht blockiert.

--- Ende Zitat ---

Hat Stephen Baxter diese Luftwale nicht in einem seiner Romane beschrieben wo es um die Evolution intelligenten Lebens auf der Erde geht? Ich erinnere mich jedenfalls auch an die Viecher, die waren schon sehr cool. Zugvögel die über die Pole wandern müssten schon abgebrühe Motherf**ker sein weil die Klimabedinungen da echt kein Zuckerschlecken sind, aber man kann ja absolut sowas wie eine "Dire Goose" erfinden die sowas packt :D


--- Zitat von: Ethelbeorn am 29.10.2015 | 15:06 ---Vielleicht hat man die beiden getrennten Ringabschnitte genutzt um zwei komplett unterschiedliche Ökosysteme zu simulieren.
Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr Spezies den Bedingungen so angepasst, dass sie auf die andere Seite gelangen konnten und hier zur Gefahr werden. So ein bisschen wie die Opossums in Neuseeland. Im anderen Ringabschnitt sind vieleicht Menschen diese Eindringlinge und werden von anderen intelligenten Rassen entsprechend verfolgt.

--- Ende Zitat ---

Das war auch meine Idee, wobei ich die andere Seite vorerst halt unbeschrieben lassen wollte weil ich erstmal ein Ökosystem bzw. Setting fertigschreiben will.



--- Zitat von: Galatea am  4.11.2015 | 01:40 ---Die Frage ist auch inwiefern es nötig ist im Zwielichtring Wasser zu speichern - theoretisch müsste es da permanent regnen. Bei andauernder Feuchtigkeit könnten so abstruse Sachen wie fliegende Fische oder fliegende Shrimps (ist schonmal wesentlich abgespaceter als langweilige Vögel) sich ebenso wohl fühlen wie diverse schleimpilzartige Kreaturen. Gerade nomadische Schleimpilze könnten in so einem Setting durchaus eine Ausdehnung von mehreren Quadratmetern erreichen (das schaffen die ja schon hier auf der Erde) und ähnlich wie Treiberameisen einen totalen Kahlschlag in ihrer Umgebung anrichten (wäre aber auch superpraktisch um das Haus von Parasiten zu reinigen: Wenn der Schleimpilz kommt geht man einfach zu Freunden und wenn man ein paar Tage später zurück kommt findet sich im Haus kein einziger ungebetener Untermieter mehr - sogar der Schimmel ist weg).

--- Ende Zitat ---

Sturm/Wind ist auf jeden Fall ein häufiger Belgeiter für die Bewohner der grünen Zwischenzone, Regen jedoch nicht, bzw. je nach vorgerechnetem Modell ist er entweder sehr lokal oder phasenweise extrem stark da es auch bei einem Eyeball Planet so etwas die Hadley Cells gibt. Da ich diese wissenschaftlichen Bausteine aber auch nur als Ideenanstoß verstehe würde ich es gerne auf ein Maß reduzieren wo man normale Abenteuer spielen kann. Monsumzeit und heftigste Regengüsse kann und soll es natürlich gerne geben, aber nicht 24/7. Die Idee mit den Schleimpilzen finde ich aber scharf, da muss man sicherlich nochmal über die Implikationen für das soziale Gefüge einer sesshaften Kultur nachdenken, aber das wäre mal echt was anderes.


--- Zitat von: Orok am  4.11.2015 | 10:28 ---Moin! Ich habe es jetzt auf die schnelle nicht gesehen, daher: Kennst du den Merkurband für Space:1889? Da geht es auch um einen Planeten mit gebundener Rotation. Ok, kleiner, sonnennäher und falsche Zeitperiode, aber vielleicht trotzdem ein paar coole Ideen dabei (Besonders einige der Kreaturen sind ziemlich cool)? Hier ist ein Link zu ner kurzen Rezension: Merkur bei der Seifenkiste

--- Ende Zitat ---

Kenne ich noch nicht, ich habe zwar schon gelesen dass es den Band gibt aber da ich bisher alles mit Wikipedia und wissenschaftlichen Papers "selbstgemacht" habe (danke natürlich nochmal an die Ideengeber hier), hatte ich gar keinen großen Anreiz jetzt noch Spielmaterial zu jagen. Trotzdem danke für den Link!

Galatea:

--- Zitat ---Die Idee mit den Schleimpilzen finde ich aber scharf, da muss man sicherlich nochmal über die Implikationen für das soziale Gefüge einer sesshaften Kultur nachdenken, aber das wäre mal echt was anderes.
--- Ende Zitat ---
Gibt es heute schon in den Tropen mit den erwähnten Treiberameisen. Wenn da der Ameisenteppich anrollt freuen sich die Leute, gehen für ein paar Tage zu den Nachbarn und bei der Rückkehr ist das Haus praktisch klinisch rein. Weder Ratten, noch Bettwanzen, noch Läuse, nicht mal Kakerlaken überleben so einen Ameisenfresszug.

Ethelbeorn:
Baxter hieß der! Jetzt fällt es mir auch wieder ein.  ;)

Die Sache mit den "Drachen Bäumen" stelle ich mir im Prinzip so vor wie eine aufgewickelte Schnur bzw. Bohnenranke. Natürlich verbrennen/erfrieren die alten Stränge außerhalb der lebenszone. Insgesamt können sich aber trotzdem  Aschehügel oder vereiste Labyrinthe durch die ehemaligen Strukturen bilden. Eine eventuelle Bebauung müsste übrigens auch mitwachsen, es sei denn, sie sitzt auf einem organischen Teil, der sich nicht groß verändert.

Diese Schleimpilze geben im übrigen einen guten  Grund, warum die Bewohner seitlich in die Gefahrenzone ausweichen müssen. So ein Band an Pilzen könnte unentwegt in kompletter Breite den Ring rumwandern. Dadurch entstehen zwei Zeitrechnung und eventuell prophetische Ereignisse, wenn die bewohnbare Zone und die Position der Pilze an einer bestimmten Länge und Breite zusammenfallen.

Vielleicht finden die Sc ja einem Globus mit dem man das Vorhersagen kann.

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