Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
D&D5 Players Handbook
Arldwulf:
--- Zitat von: Grubentroll am 26.08.2014 | 13:05 ---Und was sagt uns das jetzt?
--- Ende Zitat ---
Es sagt uns: Man kann zu jedem dieser Spiele beliebige Bilder finden. Lagerfeuerbilder, Bilder wie bei Hofe Leute Beratungen machen, Bilder bei denen gekämpft wird, Bilder bei denen posiert wird...Bilder mit tollen ruhigen Landschaften...
Es gibt schlichtweg tausende Bilder zu jedem dieser Spiele - und auch zu D&D 5 wird es tausende Bilder geben.
Und jeder der sagen will "XYZ hat diesen Stil" wird somit genug Material finden. Ganz egal was er eigentlich sagen will. ^^
Thandbar:
--- Zitat von: Arldwulf am 26.08.2014 | 13:50 ---Und jeder der sagen will "XYZ hat diesen Stil" wird somit genug Material finden. Ganz egal was er eigentlich sagen will. ^^
--- Ende Zitat ---
Es wäre aber falsch, alle Bilder, die je im Rahmen einer bestimmten Edition erschienen sind, gleich zu gewichten. Durch die naturgemäß beschränkte Auswahl an Bildern gerade an so prominenter Stelle wie dem ersten PHB wird ein bestimmter Ton angeschlagen, der sich nicht in jedem Bild wiederfinden muss, aber dennoch bestimmend ist für die Wahrnehmung der Edition an sich.
Arldwulf:
Klar. Aber machen wir uns nichts vor - im wesentlichem funktioniert dies anders herum. Es gibt einen Thread in dem über das Artwork einer Edition diskutiert wird - und dann sucht man passende Bilder zur eigenen Meinung heraus.
Und da würde halt kaum mal ein AD&D Fan die Totenkopfhöhle mit dem davor posierendem Pulp Barbar posten.
Wobei...doch, hab ich mal gemacht hier. ^^
Aber nur um zu zeigen, dass man wirklich alles überall findet.
Doch im wesentlichem werden Bilder gepostet welche die eigene Meinung untermauern. Und weil diese übermäßig gepostet werden kommt am Ende ein Klischee heraus, welches dafür sorgt dass diese Bilder viel repräsentiver angesehen werden als die anderen welche genau daneben stehen. Man kann einfach extrem gut beliebige Meinungen untermauern mit selektiver Bilderauswahl.
Und das betrifft ja bereits das PHB - schon aus diesem wird dann selektiert was man als "repräsentativ" ansieht, und was nicht.
Thandbar:
--- Zitat von: Arldwulf am 26.08.2014 | 14:12 --- Doch im wesentlichem werden Bilder gepostet welche die eigene Meinung untermauern.
--- Ende Zitat ---
Wenn man in der Hauptsache Recht haben will, ist das ja sowieso Jacke wie Hose. Mir ginge es eher darum, wie das Buch auf Leute wirkt, die nicht primär für oder gegen eine bestimmte Edition sprechen wollen. Ich zB habe im Familienkreis eher so Meinungen gehört, dass sie es für das bisher schönste D&D-Buch hielten oder das einige Bilder sie an Fantasy-Art aus den 70ern erinnert.
Und ich finde schon, dass man mit der Auswahl von Bildern einen bestimmten Ton vermitteln kann, und dass dieser Ton im 5E-PHB sich von dem anderer Editionen unterscheidet. Wenn man das wirklich genau machen wollte, müsste man viele Leute befragen und ihnen Stichworte zur Bewertung der Bilder an die Hand geben.
So ein Bild wie der niedliche Zauberer auf Seite 204 ließe sich vermutlich in anderen Editionen nicht so leicht finden.
Arldwulf:
Schwer zu sagen. Eigentlich würde ich einfach mal behaupten derartige Bilder leicht finden zu können - aber am Ende ist das eine Frage der Vergleichbarkeit. Ist ja jedes Bild doch etwas anders.
Am einfachsten ist es (wenn man die Editionen vergleicht) noch zu sagen: Über die Jahre wurden die Bilder weniger sexistisch, den Frauen mehr angezogen. Das ist wohl noch die eindeutigste Änderung. Der Rest? Die größten Unterschiede finden sich eigentlich innerhalb der einzelnen Editionen, durch die verschiedenen Themenbereiche. Bilder von Leuten die Steckbriefe lesen oder gerade am Lagerfeuer sitzen sehen in allen Editionen ähnlich aus, auch Kampfbilder sehen ähnlich aus.
Nur wie gesagt bei den Damen heute mit etwas mehr Kleidung, im Durchschnitt. Aber das klassische Kampfbild hat stilistisch halt wenig mit dem Bild zu tun was romantische, märchenhafte Orte zeigt, oder Verhandlungen am Hof.
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