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D&D5 Players Handbook

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Slayn:

--- Zitat von: Talwyn am 26.09.2014 | 10:11 ---Zumal gerade sowas wie "Low Magic" halt schlicht nicht D&D ist - und zwar unabhängig von der Edition. Durch alle Editionen gab es aber Leute, die auf Basis von D&D low-magic gespielt haben, und scheinbar hat das für diese Leute auch funktioniert. Warum das aber mit der 5. Edition auf einmal weniger gut funktionieren sollte ist mir auch ein Rätsel. Wie gesagt ist Low Magic sicher nicht der vorgesehene Spielstil in D&D, dafür ist Magie viel zu präsent in den Kernmechanismen, die ja für sich schonmal eine Art Metasetting definieren. Und das war definitiv noch nie anders...
--- Ende Zitat ---

Das wird bei Ardwulfs Argument wieder auf die 4E hinauslaufen und wie toll es doch war das man Alternativen hatte, die trotzdem ist System verankert waren und das genau das dann die unterschiedlichen Spielstile ermöglicht. Ob es jetzt eine Lederrüstung +2 ist oder eine Nagahautlederrüstung ist dann nur reinste Augenwischerei. Ebenso das Argument rund um die Planbarkeit und genauigkeit von Encountern, was ja ein faires Spiel ermöglich würde.

Thandbar:
Im DM-Dokument steht ja bereits, dass Magie im Team nötig und vorgesehen ist. Ohne Magie, magische Gegenstände, Sprüche etc. würde ich das Spiel auch nicht spielen wollen, weil dann echt wenig übrig bleibt. (Die allermeisten Klassen haben ja wenigstens ein bisschen Zauberei mit im Gepäck oder können per Subklasse ins Sprücheklopfen gehen. Der Rest kann per Feat sich mit Ritualen und Zaubern ausstatten.)

Sandboxen finde ich aber mit der 5E total super.

Mouncy:

--- Zitat von: Slayn am 26.09.2014 | 10:26 ---Das wird bei Ardwulfs Argument wieder auf die 4E hinauslaufen und wie toll es doch war das man Alternativen hatte, die trotzdem ist System verankert waren und das genau das dann die unterschiedlichen Spielstile ermöglicht. Ob es jetzt eine Lederrüstung +2 ist oder eine Nagahautlederrüstung ist dann nur reinste Augenwischerei. Ebenso das Argument rund um die Planbarkeit und genauigkeit von Encountern, was ja ein faires Spiel ermöglich würde.

--- Ende Zitat ---

Aha! Die Arldwulfsche Gehirnwäsche trägt erste Früchte. Wechsle auf die wahre Seite der Macht und spiel 4E!  >;D ~;D

*Jedi Mind Trick Fuchtelei* Du hast andere Editionen nicht gesehen!

Arldwulf:
Sind natürlich viele Fragen auf einmal. Ich versuch es mal einzeln abzuarbeiten, ok?

Ein paar der Punkte wurden aber natürlich auch oben schon besprochen. Aber gut:

Sandboxing

Die Frage ist letztlich: Was braucht man für eine gute Sandbox? Aus meiner Sicht vor allem Entscheidungsfreiheit und Interaktion. Die Spieler brauchen die Freiheit sich entscheiden zu können welchen Weg sie gehen, und was sie in der Spielwelt bewirken. Und auch wie sie dies tun, welche Mittel sie nutzen.

Das ist erstmal ziemlich allgemein , doch es hat Konsequenzen. Die wichtigste Konsequenz daraus ist, dass Sandboxing von Informationen lebt. Von der Qualität mit der ich als Spielleiter die Welt beschreiben kann. Und da kommen wir dann zum Thema CR System. Die Beschreibung, welche ich für eine Gefahr finde, und ihre tatsächliche Auswirkung müssen zusammenpassen. Ansonsten hat man nur das klassische Tomb of Horrors Beispiel"ihr habt zwei Wege, einer tötet euch" in Groß.

Ein anderer Faktor ist wie gesagt Interaktion. Zunächst einmal die Interaktion zwischen den Nichtspielercharakteren und Monstern natürlich . Hier ist natürlich ebenfalls das Wissen des Spielleiters wichtig. Die Frage wie schnell und einfach er abschätzen kann wie diese miteinander interagieren werden. Aber hier kommen dann auch einzelne Fähigkeiten ins Spiel. Kann Monster X alle Bauern der Gegend zu seinesgleichen machen, und eine Quasiapokalypse auslösen? Als  klassisches Beispiel.

Welche Fähigkeiten ein Monster ungefähr haben könnte lässt sich in der 5e aber nur schwer vorab sagen.

Monsterbauregeln gibt es auch im MM keine, und anhand der bisherigen Monster lassen sich kaum Richtlinien aufstellen. Letztlich läuft es auf "Blätter" durch hinaus. Doch an dieser Stelle kommen dann auch die Spieler ins Spiel. Auch deren Fähigkeiten muss ich ja berücksichtigen. Und hier gibt es zwei/drei Probleme. Zum einem sind die Fähigkeiten sehr unterschiedlich stark gewichtet. Zum anderem profitieren sie unterschiedlich stark von Vorbereitung. Vorbereitungsmöglichkeiten gibt es in einer Sandbox aber viele, die Spieler geben hier schließlich das Tempo vor, wohin sie gehen ist ihre Sache.

Solche Ungleichgewichte im Nachhinein zu verbessern geht schwer. Aber 5e tut auch nicht viel um Fallstricke vorab zu erkennen, sondern setzt viel darauf, dass der SL Probleme schon lösen wird. Dafür hat er aber in einer Sandbox eigentlich kaum Zeit, hier liegt der Fokus auf der Umgebung. Auch die Einflussmöglichkeiten sind eingeschränkt.

Und nein, das hat mit der 4e natürlich erst einmal so richtig gar nix zu tun. Ich versteh ja, dass ich da das rote Tuch bin. Aber die 4e hat genug eigene Probleme, ist nicht das beste seit geschnitten Brot und der Grund dafür, dass ich mir oben diese Gedsnken gemacht hab ist nicht dass ich auch 4e spiel, sondern dass ich die 5e spiele.

Slayn:
@Arldwulf:

Ok, den Gedankengang musst du mir erklären: Was kümmert die Sandbox das CR eines Viechs?

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