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Planet der Affen – Revolution (Dawn of the Planet of the Apes)

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ManuFS:
Für mich der bisher schlechteste Film 2014. Flache Charaktere, auf langweiligste Art vorhersehbarer Verlauf (1 1/2 Stunden lang zwei Gruppen zuschauen wie sie konsequent die schlechtesten Entscheidungen auswählen, statt für 5 Minuten miteinander zu reden), Affen mit Unendlich-Muni-Cheat... Einzig die wirklich großartige Animationstechnik und der Soundtrack retten da noch was.

4/10

Gawain:
Gestern angesehen und sehe das eher wie Vash. Der Film unterhält toll ohne das es unvorhergesehene Twists gibt. Einzig
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)die Motivation von 'Jim Gordon' sich am Ende in Luft zu jagen, entsprach gefühlt nicht der Darstellung des Charakters bis dahin.
@ManuFS: Bleibt ja am Ende des Tages in Teilen Geschmacksache, aber mir geht in deiner Pauschalkritik verloren, dass es doch besonders darum ging, dass die Gruppen eben nicht in sich geschlossen und einheitlich sind. Daraus entsteht doch die Dynamik von richtigen und falschen Entscheidungen. Wie gesagt, alles nicht unvorhersehbar, aber doch komplexer in der Anlage als das, was du beschreibst.

Thandbar:
Endlich habe ich den Film auch gesehen. Ich fand den Film ebenfalls gut, obwohl mir der erste Teil besser gefallen hatte, weil er sich mehr um die Charaktere gekümmert hatte. Gerade die Menschen fallen in Dawn sehr flach aus, und der Konflikt zwischen den beiden Parteien eskalierte für meinen Geschmack zu schnell.


--- Zitat --- aber das doofe Umdefinieren für einen Freischein, daß die Regeln immer noch gelten,
--- Ende Zitat ---

Ich hatte den Eindruck, dass das Absicht war. Es erinnert mich an Orwells Farm der Tiere, wo das Grundgesetz eben auch so gebogen wird, dass die Schweine die Vorherrschaft für sich beanspruchen können. "Aber manche sind gleicher" oder in diesem Fall: "Wer hier Affe ist, bestimme ich."


--- Zitat ---die Motivation von 'Jim Gordon' sich am Ende in Luft zu jagen, entsprach gefühlt nicht der Darstellung des Charakters bis dahin.
--- Ende Zitat ---

Das ist eine Anspielung auf den zweiten Teil der ursprünglichen Filmreihe mit 'Ben Hur'. ;)
Menschen werden als "Apokalyptiker" dargestellt. Sie beten den Untergang an und reißen lieber alles ins Nichts, als sich geschlagen zu geben. Obwohl Affen als brutal und unterdrückerisch gezeigt werden, haben sie diese Eigenschaft nicht. Aber grundsätzlich gebe ich Dir recht, Gary Oldmans Figur hätte mehr Screentime gebraucht.

Ich habe bezüglich des Films zwei Fragen.

1) Wie ernähren sich die Affen? Sie scheinen zu jagen, aber können Gorillas das überhaupt verspeisen? Ich meine, so ein Koloss von einem Primaten braucht doch eine Menge Bananen, bis er satt wird. Wie kann man eine ganze Legion von denen durch einen Winter bringen?
Dazu haben sie auch noch Pferde; soweit ich weiß, sind die aber auch furchtbar schlechte Futterverwerter, und man sieht offenbar keinerlei Stallungen und auch keine Weideflächen.

2) Geht es nur mir so, oder ist der Film unterschwellig ganz schön sexistisch? Cornelia ist nur zum Kinderkriegen und zum Krankwerden da. Die Affenmännchen machen alles selber aus und verhandeln mit Menschenmännchen. Es gibt in dem ganzen Film keinen Dialog zwischen weiblichen Figuren (wenn ich mich recht erinnere).
Haben die Weibchen bei den Affen denn gar nichts zu sagen? Und sollte man diese untergeordnete soziale Rolle - wenn man sie denn tatsächlich mit Recht bei unseren wirklichen Affen behaupten kann - unhinterfragt auf die Planet-of-the-Apes-Affen übertragen, wo sich die Männchen so gerne um ihre minderjährigen Kinder und Geschwister kümmern?

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