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Idee: sterbende Götter fallen vom Himmel

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Falke359:

--- Zitat von: GustavGuns am  1.11.2014 | 18:02 ---Ich finde die Idee auch sehr schön, will nur anmerken: Tiamat war ja mehr der Fall der Natur, die vom Menschen unterworfen und entgöttlicht wird - Marduk, Stadtgott Babylons, messert sie ab und wird danach Herrscher des Pantheons, aber: Marduk teilt Tiamat in Himmel und Erde als Akt der Dominanz und Entgöttlichung. Die "Geburt der Erde" ist also kein Unfall, sondern eine Kulturrevolution.

--- Ende Zitat ---

Danke für die Ergänzung. Ich dachte dabei daran, dass der OP geschrieben hatte, es solle um die Frage gehen, wie sich die Kulturen und Zivilisationen anpassen und wie der Prozess der Entgöttlichung bzw. Entmystifizierung der Welt abläuft.

Vielleicht hat das Sterben der Götter auch keine neuen Monster, sondern eben das Sterben derselben und das Verschwinden der Magie zur Folge.
Dann hätten wir die sich zurückziehende "Alte Welt", die sich vielleicht noch in Eklaven rund um die toten und die sterbenden Götter hält, während rund herum eine entmystifizierte, aufklärerische, vielleicht technisierte Kultur entsteht oder eben ein monotheistischer Kult, der alle anderen verdrängt. 

(Metaebene: Fantasy-Rollenspielwelt weicht mehr und mehr der "realen" Welt -> wie gehen die Spieler bzw. deren Charaktere damit um?)

Falke359:
modifizierter Gedanke:

Die Götter fallen nicht tot oder sterbend vom Himmel, aber ihrer Macht beraubt und zu schwachen Sterblichen geworden.
Dann könnte sich ein wunderbares Wechselspiel zwischen Klerikern, Anhängern und ihren ehemaligen Göttern entwickeln (man denke an die Folge "Deja Q" aus Star Trek: The next generation, wer die noch kennt).

Anastylos:
Ich fände das ganze psychologische spannend:
Der Orden der Paladine baut eine Krypta für den Gott der Gerechtigkeit. Doch was dann? Beruft man sich weiterhin auf die Ideale des Gottes auch wenn dieser tot ist? Untermauert man diese eventuell philosophisch um sie am Leben zu halten? Oder wendet man sich ab von seinem Gott?
Der Glaube der einen getragen hat, für den man gelitten hat und in dessen Namen man eventuell auch Dinge getan hat auf die man nicht stolz ist, trägt einen nicht mehr. Selbst wenn die Welt physikalisch weiter läuft bricht sie für den Gläubigen zusammen. Man muss Dinge hinterfragen die man für selbstverständlich hielt. Was trägt einen nun? Worauf baut man sein leben?

Ich glaube ich baue das System ein das ich gerade plane.

 

GustavGuns:
Nebenbei, wenn man ein Nekkromant wäre, welche Werte hätte eigentlich ein Zombie-Gott?

Galatea:
Viel interessanter: Was passiert mit den Toten, wenn der Gott der Unterwelt stirbt? Zombieapokalypse?

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