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D&D5 - Smalltalk

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Feuersänger:
Ganz genau. ^^

Antariuk:
YouTube-Tipp: eine zweistündige Diskussion zwischen Adam Koebel, Matt Mercer, Matt Colville und Mike Mearls über 5E.

Justior:
Eine sehr coole Diskussionsrunde find ich. Am besten fand ich die Aussage von Mike Mearls zu Beginn, dass er mit UA versucht, die 5E kaputt zu machen, aber Jeremy Crawford einfach viel zu gut darin ist, Mikes Ideen so umzusetzen, dass sie im Spiel funktionieren.  ~;D

Feuersänger:
Dafür ist Crawford der ungeschlagene Meister darin, mit seinen Sage Advice das PHB ad absurdum zu führen.:6

Sashael:
Ich packs erstmal hier rein. Sollte das eskalieren, kann man ja noch einen eigenen Thread draus machen, aber meine Intention ist das nicht. ;)


--- Zitat von: Arldwulf am 17.10.2017 | 10:53 ---
--- Zitat von: Sashael am 17.10.2017 | 09:27 ---Die 5. ist weicher und bietet ein offeneres Spiel für mehr storyorientierte Handlung.

--- Ende Zitat ---
Das wäre vielleicht ein Thema für einen Thread im 5E Forum, aber vielleicht reichen hier ja auch ein paar Postings: Magst du das mal ein wenig ausführen? Ich hab das schon oft gehört und spiel ja auch viel 5E, aber gerade bei diesem Thema "offenes Spiel" sehe ich wenig was das System als Hilfsmittel bietet, viele der Abenteuer sind dementsprechend eigentlich auch gerade dadurch gekennzeichnet sehr stark die Richtung vorzugeben in die es gehen soll. Und einige der weggefallenen Spielelemente zum Vorgänger sind ja gerade Dinge welche es erleichtern verschiedene Herangehensweisen einzubauen.

Aber ist "offen" dort überhaupt im Sinne von "große Handlungsfreiheit" gemeint? Oder eher im Sinne "für viele Dinge gibt es keine Regeln, also steht auch nichts im Weg"?

Ähnlich sieht es mit storyorientiertem Spiel aus. Das dieses durch die Zusammenführung von Themes und Backgrounds zu nur noch Backgrounds und den Wegfall des Questsystems gefördert würde klingt erst einmal paradox. Es gibt deutlich weniger Hilfsmittel, wie entsteht da solch eine Förderung? Aber ich weiß eben auch gar nicht ob ich mir unter dem Begriff das richtige vorstelle, oder das gleiche wie du. Unter storyorientiertem Spiel würde ich verstehen, dass die Spieler einen verbindenden Faden und langfristige Ziele auf Basis ihres Hintergrunds und des bisherigen Geschehens haben auf die sie hinarbeiten können, und Regeln welche dies fördern können. Ist das damit gemeint? Oder eher im Sinne von "der Spielleiter kann viel Handwedeln"?

--- Ende Zitat ---
Die Aussage ist vor allem in Bezug auf die 4E zu verstehen. Auch wenn die 4E gute Möglichkeiten zum Improvisieren bietet, geht sie erst so richtig mit gut vorgeplanten Encountern ab. Das System baut um CaS ein perfektes Regelgerüst, das aber als Gerüst manchen ungeplanten Aktionen auch wieder im Weg stehen kann.

Die 5E macht als System weniger Vorgaben. Die verfügbaren Abenteuer sind dabei egal, ich rede von DIY-Geschichten. Gleichzeitig wurde der (mich) störende krasse Powercreep  der 3.X (bisher) vermieden und mit der Vorteil/Nachteil-Regel ein gutes Instrument eingeführt, mit dem ich gutes Rollenspiel z.B. in sozialen Szenen ("Deine Argumentation als Spieler hat mich so überzeugt, dass ich dir Vorteil auf deinen Charismawurf gebe") bzw. Kreativität in Actionsequenzen ("Das klingt ziemlich cool, ich geb dir Vorteil auf den Athletikwurf") belohnen kann, ohne mir den Kopf über einen passenden Modifikator machen zu müssen. Klar kann man das auch mit festgelegten +/- Zahlen machen, aber das reißt mich raus und hält (für mich) das RP auf. Das gilt natürlich auch im Gegensatz ("Alter, das klingt echt schwer, das will ich mit Nachteil auf den Wurf sehen").

Dazu hatte ich bei der 4E mehr Probleme mit abwesenden Spielern, weil das System doch sehr auf die Rollenverteilung auf der Battlemap setzt. Das ist aufgrund der weniger starren Struktur ein eher kleines Problem von der 5E.

Last not least: Die Spieler.
Die 4E funktioniert am perfektesten mit Spielern, die das System mögen, damit arbeiten und seine Möglichkeiten nutzen. Die 5E funktioniert auch mit Casuals oder blutigen Anfängern noch flüssig, die sich von den taktischen Optionen und dem Ressourcenmanagement der 4E erschlagen fühlen.

So, nur soweit dazu. ;)

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