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Firmen oder Organisationen als Charaktere?
GustavGuns:
Mir ist nicht ganz klar was der Faden-Eröffner meint:
Firmen oder Organisationen als Charaktere im Sinne von "Ich bin Ares Macrotech"?
Oder Firmen oder Organisationen als Charaktere im Sinne von "Ich bin (leitender) Angestellter/Besitzer von Ares Macrotech"?
Habe das zweite schon öfters gemacht und es funktionierte gut.
Dragon:
Eher Ersteres.
GustavGuns:
Kann ich mir nicht so recht vorstellen, es sei denn man arbeitet dann quasi einen Komplex von Charakteren aus, die dem Konzern angehören, und die man der Situation entsprechend spielt. Ansonsten klingt das für mich eher nach einem Brettspielkonzept, weil ja der Konzern als bürokratische/juristische Entität einen "Charakter" hat, den man am Tisch ebenso schwer darstellen kann wie "das Land Luxemburg". Ist aber auch das erste Mal dass ich darüber nachdenke, und ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen.
Edit: Damit meine ich vor allem, ich kann mir zwar vorstellen was am Tisch passiert, ich kann mir aber nicht so recht vorstellen, wie es dabei dann jenseits von Erfolgswürfen und Mechaniken zu beschriebenen Szenen kommt, weil ja eine Organisation als Akteur nicht grade, äh, fotogen ist. Es gibt da natürlich Wege drum herum, zum Beispiel wie schon oben beschrieben dass man dann den Pressechef der Organisation schon in der Hinterhand hat, um dann die Szene "Pressekonferenz" auch irgendwie darzustellen, und nicht nur "auf PR zu würfeln". Ein damit zusammenhängendes Problem wäre, dass solche Szenen sehr stark vom Spieler des entsprechenden Konzerns allein kontrolliert würden, wenn man da nix gegen tut - eine ausgespielte Pressekonferenz würde also wenig damit zu tun haben, dass die Spieler interagieren, sondern ein Spieler würde mehr oder weniger einen Monolog halten.
Haukrinn:
Das geht. Atomic Robo hat zum Beispiel Regeln zur Darstellung von Tesladyne (das ist der Konzern zu dem die Charaktere gehören). Der Konzern hat Skills die zum Beispiel verwendet werden können um Informationen oder Ausrüstuung zu beschaffen. Oder die Boni auf Würfe der Charaktere geben während sie sich in einer Tesladyne-Einrichtung befinden.
Stress und Knsequenzen kann man auch prima einbringen - wenn es zum Beispielum eine gegnerische Organisation geht, dann kann man die Charaktere prima am Ende eines Abenteuers einen entsprechenden Angriff würfeln lassen um dieser Organisation Schaden zuzufügen.
Dragon:
Ja so ungefähr dachte ich mir das. Dann können die Spieler ihren Einfluss auch z.B. direkt sehen, während einzelne NSC's auszuschalten auch halt einfach erstmal nur das ist. Das heißt ja nicht, dass sie nicht mit einzelnen NSC's agieren, aber die könnten z.B. Teamworkbonus durch den Konzern, der hinter ihnen steht, erhalten, wenn dieser die entsprechenden Fertigkeiten halt hat und sie für den Konzern agieren.
(das ist ja bei Fate auch "nur" ein +1)
Außerdem kann der Konzern so direkt durch seine Aspekte und durch das machen von Manövern sozusagen aus "den Schatten heraus" agieren, ohne das man sich dafür extra einzelne NSC's überlegen muss (es ist dann eben die graue Masse der Angestellten die das bewerkstelligt).
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