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[PF] Übersetzungsqualität

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Draig-Athar:

--- Zitat von: gunware am 14.01.2015 | 13:10 ---Wieso? Wie gesagt, es sind zwei verschiedene Sprachen und jede Sprache hat ihr eigenes Vokabular.
--- Ende Zitat ---

Und genau das leistet die Übersetzung eben nicht. Es werden nicht die entsprechenden Vokabeln verwendet, sondern man nimmt Wörter, die in der Rückübersetzung nicht mehr erkennbar sind.

Draig-Athar:

--- Zitat von: Greifenklaue am 14.01.2015 | 13:15 ---Und während es zu D&D-Zeiten nicht gern gesehen war (z.B. gab es im DnD-Gate Restriktionen), deutsche und englische Begriffe gegenüberzustellen, hat Ulisses damit recht wenig Probleme.

--- Ende Zitat ---

Also scheint der Verlag ja doch Interesse an Leuten zu haben, die (zumindest teilweise) auch auf Originalmaterial zurückgreifen wollen! Und warum macht man es diesen Spielern dann unnötig schwer und sein eigenes Material damit (unnötigerweise) weniger attraktiv für diese Leute?

gunware:

--- Zitat von: Draig-Athar am 14.01.2015 | 13:17 --- sondern man nimmt Wörter, die in der Rückübersetzung nicht mehr erkennbar sind.

--- Ende Zitat ---
:o Eine "Rückübersetzung"? Wenn ich zwei Sprachen habe, dann übersetze oder dolmetsche ich doch nicht so, dass ich "wörtlich" die Wörter nehme. Sondern ich lese/spreche die eine Sprache und dann übersetze/dolmetsche ich in die andere (Ziel)Sprache. Und wenn man falsches Wort in der Zielsprache verwendet, weil es in der "zu-übersetzenden" Sprache anders heißt, dann sollen das die Fehler der Übersetzer sein, die ganz anderen Job gemacht haben? Wie gesagt, das ist in meinen Augen irgendwie total daneben. Wenn ich ein deutsches Text auf englisch wiedergeben möchte, dann übersetze ich doch nicht die einzelnen Wörter, sondern ich übersetze es so, dass es in Englisch Sinn ergibt. Und wenn ich dabei ein falsches Wort benutze, weil ich "rückübersetzt" habe, dann verdiene ich ein Schlag mit dem Lineal oder was entsprechendes. Das ist doch das erste, was man beim Lernen einer Fremdsprache lernt, dass man es auf diese Art und Weise gefälligst unterlassen sollte. Oder was haben Dir denn Deine Sprachlehrer erzählt?

:

--- Zitat von: Draig-Athar am 14.01.2015 | 12:54 ---Es geht hierbei ja nicht um "Schuld", sondern dass die Übersetzer durch ihr Vorgehen ihr Produkt (unnötigerweise) für einen bestimmte Spieler unattraktiv machen und dadurch ihren eigenen Kundenkreis beschneiden.
--- Ende Zitat ---
Diesen Spagat hast du aber immer, weil du es nie allen Recht machen kannst. Vielleicht hätten sie dich mit der wörtlichen Übersetzung glücklicher gemacht, dafür aber zwei andere vergrault, denen das Spiel wegen der exakten Übersetzung nicht intuitiv genug war. Es kann also durchaus sein, dass ihre ungenaue (dich nervende) Übersetzung ihnen im Endeffekt mehr Kunden beschert als es sie kostet.

Grimtooth's Little Sister:
Also ich kenn im Gegenzug nur zwei Leute, die sich PF in deutsch zugelegt haben. Ob auf Cons, Messe oder sonstwo, ich seh die Leute immer nur die Orginale kaufen und nutzen. Und wenn die deutschen Sachen auf der Messe in Essen z.B. noch rumgelegen sind, gefragt wurde nach den Orginalen. In unserem bevorzugten Laden sind auch so gut wie nie deutsche Sachen da, weil die nicht laufen. Ich bekam mal gesagt, wer deutsch spielen will, würde eben DSA spielen.

Auch die anderen SLs die ich in meinen Runden hatte hatten alle nur englische Bücher, egal ob für D&D oder PF. Daher erstaunt es mich, dass es überhaupt Runden gibt, die rein "auf deutsch" spielen.

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