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Des Wheatons Rollenspielshow: Titansgrave
Gaming Cat:
Setting und Regelwerk (AGE System) sind nicht meine Favoriten, aber die Leutz sind sympathisch und Wheaton gibt sich redliche Mühe beim Leiten. Die Post Production macht auch einen exzellenten Job! Da habe ich schon sehr viel Schlechteres gesehen...und den Fokus nicht auf die Regeln zu legen, finde ich eine absolut richtige Entscheidung im Sinne der Spielgeschwindigkeit und der Nachvollziehbarkeit...game on Wil! :d
ElfenLied:
Ich musste bei dem Namen Kiliel schmunzeln.
Mein Favorit bleibt aber "Old Chaotic Neutral". :d
--- Zitat von: Friedwart Blätterbart am 15.06.2015 | 22:02 ---...aber ich finde Wheaton auch einfach ursympathisch und finde, dass er einer der besten Spielleiter ist, die ich je gesehen habe.
--- Ende Zitat ---
Da muss ich dir rechtgeben. Ich wünschte, ich könnte annähernd soviel Stimmung aufbauen wie er ^-^
Shadom:
Der Wheaton ist ja auch Microbrewer und hat auch mit einer etwas kleineren echten Brauerei Kontakt.
Das Old Chaotic Neutral wird wahrscheinlich jetzt wirklich gemacht oder kriegt zumindest ein eigenes Rezept :D
Antariuk:
Ich war von der Idee, der Produktionsqualität, der Kampagnenwelt und dem ganzen drumherum sehr angetan, aber der Spieleinstieg war ja wohl extrem Bier & Bretzeln (Kneipe als Startpunkt, im Ernst?). Auch wenn ich die Spieler alle sympathisch finde hoffe ich dass der weitere Spielverlauf etwas mehr Substanz hat. Ich befürchte aber, da die Spielregeln (Völker, Klassen, etc.) quasi komplett unerwähnt geblieben sind und auch die aktuelle Situation der Helden in der Welt (die Sequenzen mit der Weltkarte haben ja gezeigt dass die Zusammenfassung von Wheaton nur ein extrem grober Abriss gewesen sein kann) eher vage ist, dass es in etwa auf dem Niveau bleibt. Hm.
ComStar:
--- Zitat von: Friedwart Blätterbart am 15.06.2015 | 22:02 ---[...]
Das Setting ist mir etwas zu wenig Fantasy und dafür etwas zuviel Sci-Fi. Ich hätte mir mehr Eternia und weniger Shadowrun gewünscht. Ansonsten aber spaßig. Ich werde es weiterverfolgen :)
--- Ende Zitat ---
Witzig, mir geht es ehrlich gesagt genau andersrum.
Von der Settingbeschreibung aus Chapter 0 und vor allem den Bildern her hatte ich etwas Richtung Shadowrun oder Boarderlands mit mehr mystischer Magie und Post-Apokalypse (vielleicht Richtung MadMax) erwartet.
Insbesonder bei der seeeehr modern aussehenden Riesenstadt (mit gut ausgebauten Straßen und Wolkenkratzern), aus dem Vorspann, die dann zerstört wurde, als der Himmel einstürzte.
Erwartet hätte ich also quasi Technik einer untergegangenen Zivilisation, Großstadtruinen die nach Artefakten der Vorfahren durchsucht werden, Magie, Überlebenskampf, evtl. durchs Ödland ziehende schrotter Banden, Kampf um rare Ressourcen, alles recht dark & gritty.
Was mich also stört?
Obwohl die Bilder Hightech-Post-Apokalypse versprechen (Robotter, fliegende Jetskis, Neonbeleuchtung, Energiewaffen, etc.) fühlt sich das Ganze doch sehr nach klassischem Fantasy ala D&D an.
Klischeerassen: Versoffene Zwerge, Elfen Bogenschützen, alberne Halblinge... *check*
Klischeehandlungsorte: Taverne, Raubüberfall einer Händlerkaravane, Brücke mit Wegzoll... *check*
Klischeehelden: Tank, Archer, Spellslinger und Aankia(?). Alle arbeiten nur für Gold und Bier... *check*
Und was mich mit Abstand am meisten stört: Goldcoins als Währung! Ernsthaft? Come on!
Versteht mich nicht falsch, ich finde die Sendung sehr unterhaltsam und die Leute sind mir alle extrem sympathisch. Ich denke auch, dass das durchaus gute "Werbung" für unser Hobby sein kann und werde es mir auch weiter anschauen. Nur das Setting hätte ich mir halt total anders vorgestellt/gewünscht.
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