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(Fantasy-)Literatur im christlichen Mythenraum
Waldviech:
Würden Tolkien und Lewis eigentlich auch zählen? Die verwenden beide zwar nicht explizit christliche Namen, haben in ihren Fantasywelten aber beide einen ziemlich stark christlichen "Unterbau".
Niniane:
--- Zitat von: Waldviech am 4.04.2015 | 10:27 ---Würden Tolkien und Lewis eigentlich auch zählen? Die verwenden beide zwar nicht explizit christliche Namen, haben in ihren Fantasywelten aber beide einen ziemlich stark christlichen "Unterbau".
--- Ende Zitat ---
Lewis ja, der ist ja auch in späteren Jahren sehr religiös geworden, und das Christliche wird ja in den Narnia-Büchern sehr betont. Tolkien war zwar gläubiger Katholik, das spiegelt sich aber nicht in seinen Werken wieder. Er hat als Unterbau die Kalevala (das finnische Nationalepos) genommen und wollte außerdem einen englischen oder angelsächsischen Mythos erschaffen. Seine Sprachquellen wiederum waren christlich, zum Beispiel entstammt der Name Earendil aus dem Crist des Cynewulf und ist da der Name des Abendsterns.
Insofern: Lewis gilt, Tolkien nicht.
Holothuroid:
Im Urban-Fantasy-Bereich kommt das auch gern vor. Marzi wurde ja schon genannt. Aber die World of Darkness bedient sich für Vampire und Dämonen ebenfalls. Und bei Dresden Files putzen Erzengel im Krankenhaus.
Infernal Teddy:
Zumindest früher gab es das auch stark in der Jugendfantasy...
Lyonesse:
Das Haupt des Täufers - Josef Nyary
Könnte möglicherweise in der Richtung liegen, die du suchst (Mittelalter mit ''realer'' christlicher Mythologie). Da der Roman schon 30 Jahre als ist, wird es ihn nur noch antiquarisch geben - sollte aber problemlos aufzutreiben sein.
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